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Sleep Token, Deftones, Ghost, Yungblud & Co.: Rock und Metal dominieren die Grammy-Nominierungen 2026

Sleep Token, Deftones, Ghost, Yungblud & Co.: Rock und Metal dominieren die Grammy-Nominierungen 2026

Die Grammys 2026 stehen ganz im Zeichen der härteren Klänge: Sleep Token, Deftones, Ghost, Linkin Park, Spiritbox, Nine Inch Nails und Turnstile gehören zu den Rock- und Metal-Acts, die im kommenden Jahr auf einen goldenen Grammy hoffen dürfen. Die Recording Academy hat am 7. November die Nominierten für die 66. Verleihung bekannt gegeben – das Event steigt am 1. Februar 2026 im Crypto.com Arena in Los Angeles.

In der Kategorie Best Rock Album treffen Deftones („Private Music“) Haim („I Quit“), Linkin Park („From Zero“), Turnstile („Never Enough“) und Yungblud („Idols“) aufeinander. Besonders spannend: Für Yungblud ist es die allererste Grammy-Nominierung seiner Karriere.

Auch im Metal-Bereich geht’s heftig zur Sache: Dream Theater („Night Terror“), Ghost („Lachryma“), Sleep Token(„Emergence“), Spiritbox („Soft Spine“) und Turnstile („Birds“) kämpfen um den Titel Best Metal Performance. Gleich zwei Nominierungen gibt’s für Turnstile. Die Band scheint 2026 der Liebling der Academy zu sein.

In der Kategorie Best Rock Song treten unter anderem Nine Inch Nails („As Alive As You Need Me To Be“), Sleep Token („Caramel“), Hayley Williams („Glum“), Turnstile („Never Enough“) und Yungblud („Zombie“) an.

Außerdem holt sich Linkin Park mit „The Emptiness Machine“ eine Nominierung für Best Rock Performance, wo auch Yungblud mit seiner brutalen Live-Version von „Changes“ (feat. Nuno Bettencourt, Frank Bello, Adam Wakeman und Sleep-Token-Drummer II) am Start ist.

Auffällig: Die Recording Academy öffnet sich endlich stärker für neue Generationen, und verlässt sich nicht länger nur auf altbekannte Namen. Acts wie Sleep TokenSpiritbox und Turnstile zeigen, dass die Zukunft des Heavy Sounds längst da ist.

Historisch gesehen teilen sich DeftonesLinkin Park und Nine Inch Nails jeweils zwei Grammys. Ghost gewannen 2016 mit „Cirice“, Dream Theater 2022 mit „The Alien“. Für Sleep TokenYungblud und Amyl And The Sniffers wäre ein Sieg hingegen Premiere und ein deutliches Signal, dass die Grammys 2026 wirklich frischen Wind in den Rock- und Metal-Kosmos bringen wollen.


Kurz gesagt: Die Grammys 2026 könnten endlich das Jahr werden, in dem das moderne Rock- und Metal-Universum die Bühne übernimmt, mit Acts, die klingen wie Zukunft, nicht wie Nostalgie.

Credits: Linkin Park / T.Sief Credits: Ghost, Yungblud / M.Blessing

Marc Blessing – Fotograf, Redakteur & Webmaster des Paranoyd Magazins. Hausfotograf im LKA Longhorn Stuttgart und für IMAGO im Einsatz.

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