In einem aktuellen Interview mit Italiens Wanted Record sprach HELLOWEEN-Sänger Andi Deris über die Inspiration hinter der legendären „Pumpkins United“-Tour. Deris verriet, dass die gescheiterte Reunion von VAN HALEN mit David Lee Roth und Sammy Hagar den deutschen Metal-Veteranen eine wertvolle Lektion gab: „Das hat uns den Fokus gegeben, es nicht zu vermasseln“, so Deris. Die chaotische Las-Vegas-Show von VAN HALEN sei für viele Fans eine Enttäuschung gewesen – inklusive seiner eigenen – und das wollte HELLOWEEN besser machen.
„Wir hatten keine Ahnung, dass es so ein Erfolg werden würde“, erklärte Deris weiter. Die ersten Konzerte in Südamerika mit 4.000 bis 7.000 Fans ließen die Band realisieren, dass ihre Reunion mehr als nur ein einmaliges Ereignis war. „Alles wurde riesig, wir standen hinter dem Vorhang, schauten ins Publikum und sagten uns: ‚Unglaublich!‘“, so Deris über seine emotionale Erfahrung mit Michael Kiske auf der Bühne.
Michael Kiske selbst lobte zuvor die zeitlose Qualität der Songs von VAN HALEN und betonte, dass Bands wie HELLOWEEN nur dann langfristig erfolgreich sein können, wenn sie Songs schreiben, die über Moden hinweg Bestand haben.
HELLOWEEN tourt derzeit in Europa im Rahmen der „40 Years Anniversary Tour“ und startet im Frühjahr 2026 die Nordamerika-Tour mit BEAST IN BLACK als Support. Die Shows promoten das aktuelle Album „Giants & Monsters“, das als vielseitigstes Werk der Band gilt.
Das Album überzeugt durch detaillierte Produktion von Charlie Bauerfeind und Dennis Ward: Drummer Daniel Löble nutzte drei verschiedene Drumkits, um für jeden Song die perfekte Atmosphäre einzufangen. Die Live-Erfahrung dokumentierte HELLOWEEN zudem auf „Live At Budokan“ (VÖ: 13.12.2024), aufgenommen bei der Show am 16. September 2023 im legendären Nippon Budokan in Tokio.
Quelle: Wanted Record
Marc Blessing
Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

