Das Kult-Ur Open-Air Festival in Weilheim an der Teck begeht im Mai 2026 ein beeindruckendes Jubiläum. Seit nunmehr drei Jahrzehnten verwandelt sich der Wanderparkplatz Lindenbrücke unter der Limburg am Pfingstwochenende in einen Hexenkessel für Fans handgemachter Musik. Vom 22.05.2026 bis zum 24.05.2026 lädt die Kulturinitiative Teck gemeinsam mit dem Mehrgenerationenhaus Linde zu einer dreitägigen Sause ein, die Genregrenzen spielerisch einreißt.
END OF GREEN sorgen für düstere Klänge am beim Kult-Ur Open Air
Der Auftakt am Freitag steht ganz im Zeichen der harten Klänge und lokaler Verbundenheit. Nachdem Formationen wie x², Black Sheeps Orchestra und Stahlmagen das Zelt auf Betriebstemperatur gebracht haben, übernehmen die Lokalmatadoren Solle Vöhne das Kommando. Die Punkrocker blicken auf eine lange Historie mit dem „KOA“ zurück und sind aus dem Line-up zum 30. Geburtstag kaum wegzudenken.
Als krönender Abschluss des ersten Abends fungieren End Of Green. Das süddeutsche Goth-Powerhouse, das seinen Sound selbst als „dunkel, laut und schwäbisch“ charakterisiert, wird mit gewaltigen Gitarrenwänden für die nötige Schwere unter der Limburg sorgen. Da das gesamte Geschehen in einem großen Festzelt stattfindet, müssen sich die Besucher um das wechselhafte Pfingstwetter keine Sorgen machen – die Stimmung bleibt garantiert trocken und hitzig.
BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE bringen Wiener Flair
Der Samstag startet mit einem bunten Strauß aus Ska, Punk und Rock. Sally Can’t Wait, The Taste of Chaos, Dezemberkind und Shoo Bee Doom ebnen den Weg für Rafiki. Die fünf Musiker sind bekannt dafür, mit ihrem energiegeladenen Ska-Punk-Mix das Publikum bis an die Belastungsgrenze zu treiben. Doch das visuelle und akustische Highlight folgt aus Österreich: Die Bloodsucking Zombies from Outer Space reisen aus Wien an, um eine opulente Horrorshow abzuliefern. Ihr Mix aus Goth-Rock und Punk verspricht ein Erlebnis, das noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Der Sonntag beginnt traditionell und gemütlich mit dem Weißwurstfrühstück und der Blaskapelle Kulturanka, bevor am Abend erneut die Verstärker aufgedreht werden. Whoremones, Deadweight und Brainscha machen den Anfang, gefolgt von Sibbi hier. Das Solo-Projekt von Itchy-Sänger Sebastian Hafner verspricht ansteckende Melodien und beste Laune. Den Sack endgültig zu machen wird das Tabula Rasa Orchestra, die mit einer wilden Mischung aus Balkan, Reggae und Ska die letzten Reserven aus den Tanzbeinen kitzeln.
Tickets sind über die offizielle Website sowie im Vorverkauf in Kirchheim erhältlich. Wer campen möchte, sollte beachten, dass dies erst ab 18 Jahren (oder in Begleitung) gestattet ist.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

