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Drunken Pumpkins: Prost auf den Punk!

Drunken Pumpkins, Punk2

Allein der Name ist schon eine kleine Rebellion: Drunken Pumpkins. Klingt wie die Halloween-Version von Green Day nach drei Bier zu viel und bleibt definitiv im Kopf. Jetzt haben sich die selbsternannten Szene-Helden an einem neuen Song versucht. Der heißt wenig subtil, aber ehrlich: „Punk2“.

Drunken Pumpkins und ihre Hymne mit Haltung

„Punk2“ soll eine Hymne sein. An die Szene, das Miteinander, die Freiheit und natürlich: an den Punk selbst. Hände hoch, Juppy in die Luft und ab dafür. Die Drunken Pumpkins wollen ein kollektives „Wir“ feiern, ein Statement abgeben und das gelingt ihnen zumindest auf ideeller Ebene. Haltung: check. Idee: check. Bandname: sowieso.

Punk ist bei Drunken Pumpkins drin, aber reicht das?

Musikalisch ist alles da, was es braucht: Gitarren, die nach Garage riechen, Drums, die sich fast selbst überholen, und ein Gesang, der mit rotziger Attitüde gegen jede Gesangsausbildung wettert. Das ist authentisch, das ist roh, aber leider auch etwas zu roh. Denn ja, auch Punk darf und soll Qualität haben. Der Gesang wirkt streckenweise eher angeschrien als überzeugend, was dem Ganzen etwas von seiner Wucht nimmt.

Solide, aber kein Klassiker

„Punk2“ hat seine Berechtigung, keine Frage. Er liefert den Soundtrack für durchgeschwitzte Clubabende, klebrige Festivalböden und kollektive Ausrufezeichen. Aber er ist eben auch kein Meilenstein, sondern eher das, was man in der Playlist nicht skippt, aber auch nicht auf Repeat hört. Solider Punk, den man kennt, mag und von dem man sich manchmal ein kleines bisschen mehr Überraschung wünscht.

Kritik als Liebesbeweis

Punk lieben heißt, Punk auch zu hinterfragen. Und deshalb gibt’s an dieser Stelle zwar ein High Five für Haltung und Idee, aber eben auch nur sechs punkige Punkte. Mit Liebe. Denn von Attitüde allein kann selbst Punk nicht leben und hat das auch noch nie gewollt.


Drunken Pumpkins, Punk2
Drunken pumpkins – Punk2
Fazit:
Kritik als Liebesbeweis

Punk lieben heißt, Punk auch zu hinterfragen. Und deshalb gibt’s an dieser Stelle zwar ein High Five für Haltung und Idee, aber eben auch nur sechs punkige Punkte. Mit Liebe. Denn von Attitüde allein kann selbst Punk nicht leben und hat das auch noch nie gewollt.
PARANOYD POINT CHECK 6/10
6
VÖ: 20.06.2025
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Mia Lada-Klein

Mia ist Redakteurin beim Paranoyd Magazin. Als absolute Spezialistin für Interviews und Reviews verbindet sie ihr Literaturstudium mit ihrer Leidenschaft für das geschriebene Wort. Mia blickt auf eine langjährige Zusammenarbeit mit diversen Magazinen zurück und ist ein wahrer Interview-Profi, der fundiertes Fachwissen mit authentischen Einblicken in die Musikszene vereint.

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