YUNGBLUD hat 2025 ein bemerkenswertes Jahr hingelegt: Vom GRAMMY-nominierten Album Idols bis zur Zusammenarbeit mit Aerosmith auf der EP One More Time. Im Interview in der „Howard Stern Show“ sprach der britische Musiker über sein aktuelles Album, über den Zustand der Rockmusik und die Künstler:innen, die das Genre seiner Meinung nach aktuell tragen.
Die Debatte, Rock sei am Aussterben, lässt Yungblud nicht gelten:
„Rockmusik ist großartig – ihre Bedeutung erkennt man oft erst im Nachhinein. Jeder Vater sagt zu seinem Kind: ‚Diese Band mag ich nicht, das klingt wie die Musik aus meiner Jugend.‘ Das passiert immer wieder.“
Für ihn zeigt die Szene gerade ein Revival, weil Rock nicht auf eine einzelne Stimme angewiesen ist:
„Es gibt diesen ständigen Druck: ‚Wer wird Rock ’n‘ Roll retten?‘ – totaler Quatsch. Rock passiert gerade überall gleichzeitig, und das ist großartig.“
Yungblud hebt aktuelle Szenegrößen hervor:
„Im Hardcore setzen Knocked Loose und Turnstile Maßstäbe. Im Punk liefern Amyl And The Sniffers und Lambrini Girls ordentlich ab. Im Indie sorgen Fontaines D.C., Geese und Wunderhorse für frische Impulse. Mit meinem Album wollte ich wieder Theater, Showmanship und Abenteuer reinbringen – Neun-Minuten-Songs auf eine Art, wie sie nur 2025 klingen können. Ein Risiko, aber genau das macht es spannend.“
Beim Konzert in München war auch das Paranoyd Magazin vor Ort. Die Performance des Briten war energiegeladen, intensiv und zeigte einmal mehr, warum Yungblud als eine der prägendsten Stimmen im modernen Rock gilt. Jeder Moment der Show wirkte leidenschaftlich und mitreißend – ein Abend, der noch lange nachhallt.
Hier könnt ihr euch das komplette Interview anschauen:
Quelle: Howard Stern Show
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.


