Großer Moment für Yungblud: Der britische Musiker hat bei den Grammy Awards 2026 den Preis für Best Rock Performance gewonnen. Ausgezeichnet wurde seine emotionale Live-Version von „Changes“, dem BLACK-SABBATH-Klassiker, aufgenommen im Juli 2025 im Villa Park in Birmingham. Die Performance war Teil von Ozzy Osbournes finalem Konzert „Back To The Beginning“.
Der ursprünglich 1972 auf dem BLACK-SABBATH-Album „Vol. 4“ veröffentlichte Song erhielt bei diesem Auftritt eine besondere Bedeutung. Yungblud interpretierte „Changes“ als persönlichen Tribut an Ozzy – begleitet von einer hochkarätigen Band mit Frank Bello (Anthrax), Nuno Bettencourt (Extreme), II (Sleep Token) und Keyboarder Adam Wakeman, der sowohl mit Ozzy als auch mit BLACK SABBATH gearbeitet hat.
In seiner Dankesrede zeigte sich Yungblud überwältigt:
„Man rechnet nicht damit, hier oben zu stehen – und dann passiert es einfach“, sagte er. Besonders emotional sprach er über die Bedeutung Ozzys für seine eigene Entwicklung als Musiker und Mensch. Die Performance bezeichnete er als ein Zusammentreffen von „sechs Generationen von Rockmusikern – im Namen unseres Genres, im Namen von SABBATH und im Namen von Ozzy Osbourne“.
Yungblud widmete den Grammy außerdem jungen Musikerinnen und Musikern mit großen Träumen:
„Rockmusik kommt verdammt nochmal zurück. Watch out, Popmusik.“
Auch Sharon Osbourne reagierte nach der Nominierung öffentlich und gratulierte Yungblud mit den Worten, sie sei unglaublich stolz und wisse, dass Ozzy „von oben lächelt“.
Nach Ozzys Tod hatte Yungblud bereits mit bewegenden Worten Abschied genommen und betont, dass Ozzy in jeder Note weiterleben werde, die er singt. Besonders symbolträchtig: das goldene Kreuz, das Ozzy ihm einst geschenkt hatte – und das für Yungblud heute eines seiner wertvollsten Besitztümer ist.
Der Grammy-Gewinn unterstreicht nicht nur die Bedeutung dieses einzigartigen Moments in Birmingham, sondern auch Yungbluds Stellung als eine der prägendsten Rockfiguren seiner Generation.
Marc Blessing
Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

