Die Stille aus dem Lager von Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen Jr. war in den letzten Jahren fast schon ohrenbetäubend. Doch nach der überraschenden Veröffentlichung der EP „Days of Ash“ und den immer lauter werdenden Signalen für ein neues Studioalbum noch im Laufe des Jahres 2026, erreicht die Erwartungshaltung der Fans nun einen neuen Siedepunkt.
Wir hatten bereits im vergangenen Jahr über erste zarte Gerüchte bezüglich einer neuen Welttournee berichtet – damals noch unter Vorbehalt. Doch nun verdichten sich die Hinweise massiv, dass die irischen Giganten im Jahr 2027 die großen Arenen dieser Welt zurückerobern wollen.
Unsere geschätzten Kollegen von u2songs.com, die für ihre exzellente Vernetzung im Umfeld der Band bekannt sind, berufen sich aktuell auf mehrere verlässliche Quellen. Demnach steht das Grundgerüst für eine gigantische Stadion-Tournee bereits fest. Während die Bandmitglieder in der Vergangenheit oft betonten, dass neue Musik die Voraussetzung für eine Tour sei, scheint der Fahrplan hinter den Kulissen längst Gestalt anzunehmen. Es wird gemunkelt, dass die Proben und die technische Konzeption für die Shows bereits in einer frühen Phase stecken, um der gewohnt hohen visuellen und akustischen Qualität gerecht zu werden.
U2 setzen auf einen ungewöhnlichen Tourstart
Ein besonders spannender Aspekt der aktuellen Berichterstattung ist die geografische Planung. Üblicherweise wählen die Iren für den Auftakt ihrer Reisen Nordamerika oder Europa. Dieses Mal scheint jedoch alles anders zu sein: Laut den Insider-Berichten soll der Startschuss Anfang 2027 in Südamerika fallen, wobei auch Mexiko als fester Bestandteil dieser ersten Etappe genannt wird. Sollte sich dies bestätigen, wäre es das erste Mal in der jahrzehntelangen Karriere der Band, dass eine Welttournee auf diesem Kontinent ihren Anfang nimmt. Es wäre eine Verbeugung vor der dortigen, extrem passionierten Fangemeinde, die oft jahrelang auf Besuche ihrer Idole warten muss.
Nach dem südamerikanischen Auftakt soll die Karawane im Sommer 2027 nach Europa weiterziehen. Die Rede ist von einer „ausgedehnten“ Tour über den alten Kontinent. Besonders interessant für uns: Es sollen bereits Optionen für Stadien in Großbritannien, Italien und natürlich Deutschland vorliegen. Ein absolutes Highlight zeichnet sich in der Heimat der Band ab. Im Dubliner Croke Park sollen für den Sommer 2027 bereits vier Termine vorsorglich geblockt worden sein. Das lässt darauf schließen, dass die Band mit einem enormen Ansturm rechnet und die „Homecoming-Shows“ wieder einmal zum emotionalen Zentrum der Tour machen möchte.
Die logistische Herausforderung in Deutschland
Für die deutschen Fans stellt sich natürlich die Frage nach den Standorten. Traditionell gehören Berlin, München, Wien und Zürich zu den gesetzten Stationen einer U2-Reise. In München gibt es jedoch eine logistische Besonderheit zu beachten: Da das Olympiastadion aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen voraussichtlich bis zum Sommer 2028 nicht für Konzerte zur Verfügung steht, rückt die Allianz Arena als möglicher Schauplatz in den Fokus. Open-Air-Konzerte in diesem Stadion sind zwar seltener, aber für eine Produktion der Größenordnung von U2 durchaus denkbar.
Trotz aller Euphorie mahnen wir bei Paranoyd jedoch zur Geduld. Wie auch unsere Quellen betonen, sind wir zeitlich noch fast ein Jahr von den potenziellen Terminen entfernt. Reiserouten können sich verschieben, Verhandlungen mit Veranstaltern scheitern oder Termine kurzfristig umdisponiert werden. Dennoch ist die Intensität, mit der diese Informationen derzeit aus verschiedenen Richtungen auftauchen, ein deutliches Zeichen dafür, dass die Maschinerie angelaufen ist. Es wird erwartet, dass wir gegen Ende des Jahres 2026 – vermutlich zwischen Oktober und November – mit ersten offiziellen Ankündigungen und dem Start des Ticket-Vorverkaufs rechnen können.
Bis dahin raten wir dringend dazu, die Finger von dubiosen Zweitmarktanbietern zu lassen, die bereits jetzt vorgeben, Kontingente zu besitzen. Echte Tickets wird es erst geben, wenn die Band den „Go“-Knopf drückt. Wir werden euch hier natürlich sofort informieren, sobald die ersten Fakten auf dem Tisch liegen. Bis dahin genießen wir die Vorfreude und die Gewissheit, dass eine der größten Rockbands der Geschichte noch lange nicht müde ist.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.




