TIDAL zieht Konsequenzen: KI-generierte Musik wird nicht mehr vergütet

TIDAL keine KI songs mehr vergütet

Mit einer neuen Richtlinie verschärft TIDAL den Umgang mit vollständig KI-generierter Musik. Künftig werden entsprechende Titel auf der Streamingplattform als KI-generiert gekennzeichnet und nicht mehr vergütet. Der Musikdienst will damit für mehr Transparenz sorgen und kreative Leistungen besser schützen.

TIDAL reagiert auf die wachsende Zahl von KI-generierter Musik

Von der Regelung betroffen sind ausschließlich Songs, die vollständig mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Der Einsatz von KI als Werkzeug im Produktionsprozess – etwa für Sounddesign, Mixing oder Mastering – bleibt hingegen weiterhin zulässig. Solche Produktionen werden weder gekennzeichnet noch von der Vergütung ausgeschlossen.

Mit der neuen Richtlinie reagiert TIDAL auf die zunehmende Zahl KI-generierter Veröffentlichungen, die Streamingplattformen in den vergangenen Monaten vor neue Herausforderungen gestellt haben. Nach Angaben des Unternehmens sollen Streaming-Einnahmen weiterhin in erster Linie den Künstlerinnen und Künstlern zugutekommen, deren Musik auf eigener kreativer Arbeit basiert.

TIDAL reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Streamingdiensten ein, die ihre Richtlinien im Umgang mit KI-generierten Inhalten anpassen. Ziel ist es, für mehr Transparenz zu sorgen, kreative Arbeit zu schützen und die faire Verteilung von Streaming-Einnahmen zu fördern.

Weitere Details zur neuen KI-Richtlinie stellt TIDAL auf der eigenen Website zur Verfügung.

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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