Mit „Boys Don’t Cry“ haben The Cure einen der prägendsten Songs der Alternative- und Post-Punk-Geschichte geschaffen. Ursprünglich 1979 veröffentlicht und 1986 in einer neu aufgenommenen Version erneut aufgelegt, entwickelte sich der Track zu einem zeitlosen Klassiker. Billboard führt „Boys Don’t Cry“ auf Platz 4 der besten Songs aller Zeiten.
Ein aktueller viraler Hype auf TikTok sorgte nun dafür, dass der Song von einer neuen Generation entdeckt wurde. Die Folge: Über eine Milliarde Streams auf Spotify – ein Meilenstein, den The Cure erstmals mit diesem Titel erreichen. Auch in Deutschland machte sich der Trend bemerkbar: Die Single stieg in die Top 200 der Spotify-Charts ein und gewann massiv an Reichweite.
Passend zu diesem Revival erscheint „Boys Don’t Cry“ nach rund 40 Jahren erstmals wieder auf Vinyl. Ab sofort ist die Neuauflage als CD, 12-Inch-Vinyl sowie als exklusive 7-Inch-Vinyl vorbestellbar. Für Sammlerinnen und Sammler ebenso wie für langjährige Fans markiert diese Veröffentlichung ein besonderes Ereignis.
The Cure: Bandgeschichte und Bedeutung
Gegründet wurden The Cure 1976 im südenglischen Crawley – zunächst unter den Namen Malice und Easy Cure. Seit dem späten Ende der 70er Jahre ist Robert Smith der kreative Kern der Band und bis heute das einzige konstante Mitglied.
Stilistisch bewegten sich The Cure stets zwischen Post-Punk, New Wave, Gothic Rock und Pop. Damit prägten sie nicht nur die Gothic- und Alternative-Szene, sondern beeinflussten Generationen von Bands weltweit. Alben wie Pornography, Disintegration oder Wish gelten bis heute als wegweisend.
Zeitlose Klassiker
Neben „Boys Don’t Cry“ zählen Songs wie „Lullaby“, „Just Like Heaven“ und „Friday I’m in Love“ zu den bekanntesten Titeln der Band. Besonders „Friday I’m in Love“ entwickelte sich zu einem der größten internationalen Hits und ist bis heute fester Bestandteil zahlreicher Alternative- und Pop-Playlists.
Mit der Vinyl-Neuauflage von „Boys Don’t Cry“ zeigt sich erneut, wie zeitlos der Sound von The Cure ist – und wie mühelos ein Song aus den späten Siebzigern auch Jahrzehnte später noch kulturelle Relevanz entfalten kann.
Marc Blessing
Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

