Nach acht Jahren Funkstille melden sich die Punk-Urgesteine The Casualties mit voller Wucht zurück. Ihre neue Single „People Over Power“ markiert nicht nur das erste musikalische Lebenszeichen seit langer Zeit, sondern zugleich auch das Debüt der Band auf Hellcat Records. Der Song ist ein kompromissloser Rundumschlag gegen Machtstrukturen, Ungerechtigkeit und staatliche Kontrolle – laut, direkt und ohne Umwege.
Der Track eröffnet das Jahr mit einem dröhnenden rechten Haken gegen das System. Aggressives Gebell, treibende Drums und eine unmissverständliche Botschaft machen klar: People Over Power ist ein Aufruf zum Handeln. Sänger David Rodriguez bringt es auf den Punkt: Die Welt, die Regierung und die täglichen schlechten Nachrichten drücken uns nieder – dieser Song fordert einen radikalen Wandel ein, eine grundlegende Transformation der bestehenden Verhältnisse.
Auch Schlagzeuger Marc „Meggers“ Eggers betont den Protestcharakter der Single: „Du hörst zu, wirst wütend, sammelst deine Crew und gehst auf die Straße.“ Genau dieses Gefühl transportiert der Song – pure Energie, die nicht im Moshpit enden soll, sondern darüber hinaus wirkt.
Seit ihrer Gründung 1990 stehen The Casualties für kompromisslosen Streetpunk. Beeinflusst von Szenegrößen wie The Exploited und Sex Pistols, haben sie sich den Ruf erarbeitet, Sprachrohr der Entrechteten und Wütenden zu sein. Elf Studioalben, mehrere EPs und Live-Releases später sind sie noch immer politisch, laut und unbequem – und People Over Power fügt dieser Diskografie ein weiteres klares Statement hinzu.
Auf Tour in Europa 2026
Neben der neuen Musik kehrt die Band auch auf die Bühnen zurück. Nach einem Auftritt beim Scarborough Punk Festival in Großbritannien folgen im Sommer mehrere Festival- und Headliner-Shows in Europa.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.



