Mit gerade einmal 17 Jahren sorgt der norwegische Alternative-Künstler STORM für Aufsehen. Seine neue Single „Lullaby“ bringt ihn direkt auf eine der größten Musikbühnen Europas: den norwegischen Vorentscheid Melodi Grand Prix, bei dem entschieden wird, wer Norwegen beim Eurovision Song Contest vertritt. Besonders bemerkenswert: STORM ist der einzige Heavy-Act im diesjährigen Finale.
Die Resonanz der norwegischen Medien fällt außergewöhnlich stark aus. Die Tageszeitung Dagbladet vergibt die Höchstwertung von 6/6 und sieht in STORM sogar einen internationalen Sieganwärter. Der öffentlich-rechtliche Sender NRK bewertet den Beitrag gleich zweimal mit 5/6 Punkten und zählt „Lullaby“ zu den spannendsten Beiträgen des Finales.
Der Song selbst steht im klaren Kontrast zu seinem Titel. „Lullaby“ setzt auf wuchtige Riffs, explosive Energie und eingängige Melodien. Inhaltlich geht es um Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen und sich festsetzen – verpackt in einen modernen Alternative-Sound, der Härte und Zugänglichkeit miteinander verbindet.
„Der Song ist vielleicht etwas schwerer als ein klassisches Schlaflied“, erklärt STORM. „Er handelt von etwas, das sich im Kopf festsetzt und nicht mehr loslässt.“
Trotz seines jungen Alters blickt STORM bereits auf eine beachtliche Karriere zurück. Auftritte bei internationalen Festivals wie dem Download Festival in Großbritannien und Tons of Rock in Norwegen, wo er als jüngster Künstler überhaupt auf der Bühne stand, unterstreichen seinen rasanten Aufstieg. Hinzu kommen internationale Radioeinsätze bei BBC Radio 1 Rock Show, Kerrang! Radio und NRK P3.
2025 wurde STORM als Breakthrough of the Year bei den Norwegian Publishing Awards nominiert und veröffentlichte sein Debütalbum Join the Storm. Parallel dazu baute er sich über Social Media eine weltweite Fangemeinde auf – insbesondere auf TikTok, wo seine Videos millionenfach abgerufen wurden.
Die Teilnahme am Melodi Grand Prix war lange ein gut gehütetes Geheimnis.
„Ich habe den Anruf bereits im März 2025 bekommen und musste fast ein Jahr lang stillhalten“, so STORM. „Es war die beste Form von Folter.“
Auf der großen Bühne will er nun klare Akzente setzen.
„Man kann Energie erwarten. Chaos. Emotionen“, sagt er. „Man kann einen STORM erwarten.“
Mit „Lullaby“ fordert STORM nicht nur die Konkurrenz heraus, sondern auch gängige Vorstellungen davon, wie ein Eurovision-Beitrag klingen darf.

Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.

