Nach über vier Jahrzehnten auf den größten Bühnen der Welt haben SEPULTURA ihr allerletztes Konzert angekündigt. Die finale Show der brasilianischen Metal-Ikonen findet am 7. November 2026 in der Mercado Livre Arena Pacaembu in São Paulo statt und markiert das Ende einer der prägendsten Karrieren der internationalen Metal-Geschichte.
Die Wahl der Venue ist dabei alles andere als zufällig. Bereits Anfang der 1990er-Jahre schrieb die Band rund um Andreas Kisser dort Geschichte. Nun kehren SEPULTURA an genau diesen Ort zurück, um ihre Karriere dort zu beenden, wo ein Teil ihres Vermächtnisses entstand.
Großes Abschiedsevent mit Metal-Allstars
Das finale Konzert soll nicht nur ein Abschied werden, sondern eine gigantische Feier der gesamten SEPULTURA-Historie. Verschiedene Generationen der Band sowie zahlreiche Wegbegleiter aus über 40 Jahren Metal-Geschichte sollen Teil des Abends werden.
Bereits bestätigt wurde die Allstar-Formation Metal Allegiance mit Musikern wie Mike Portnoy, Alex Skolnick, Chuck Billy, Phil Demmel und Troy Sanders. Ebenfalls angekündigt wurden KRISIUN und SACRED REICH. Weitere Gäste sollen in den kommenden Wochen folgen.
Auch frühere Mitglieder und Musiker aus der SEPULTURA-Historie könnten beim finalen Konzert auf der Bühne stehen. Genannt wurden bereits Jean Dolabella sowie Jairo Guedz, der noch vor Andreas Kisser Teil der Band war.
Vier Jahrzehnte Metal-Geschichte gehen zu Ende
Gegründet wurde SEPULTURA 1984 in Belo Horizonte. Mit Alben wie „Beneath The Remains“, „Arise“, „Chaos A.D.“ oder „Roots“ beeinflusste die Band Generationen von Metal-Musikern weltweit und öffnete brasilianischem Heavy Metal international die Türen.
Im Laufe ihrer Karriere spielte die Gruppe auf einigen der größten Festivals der Welt, darunter Rock in Rio, Wacken Open Air, Hellfest und Download Festival.
Gitarrist Andreas Kisser machte zuletzt deutlich, dass SEPULTURA zwar nun pausieren werden, er eine spätere Rückkehr aber nicht komplett ausschließen wolle. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass die Band aktuell bewusst einen Schlussstrich ziehen möchte.
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Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.
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