Die deutsche Metalcore-Szene horcht auf: Senna melden sich mit ihrer packenden neuen Single „Out of the Blue“ zurück, die ab sofort über Sharptone records erhältlich ist. Dieser Release markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Evolution der Band, da der langjährige Gitarrist Marcel Dürr erstmals offiziell als neuer Lead-Sänger der Gruppe in Erscheinung tritt.
„Out of the Blue“ thematisiert die Konfrontation mit der Angst vor Ablehnung und dem eigenen Selbstwertgefühl. Die Band beschreibt den Song als einen Moment der Ehrlichkeit, in dem Verletzlichkeit schließlich zu einer tieferen Verbindung führt. Ursprünglich als reines Studio-Nebenprojekt gestartet, haben sich Senna längst zu einer vollwertigen Band entwickelt, die neben Marcel Dürr aus Fabian Cattarius am Bass und Viktor Warzecha an den Drums besteht.
Senna definieren ihren Sound zwischen Progressiv und Post-Hardcore neu
Der Name der Band, abgeleitet vom arabischen Wort für Helligkeit oder Glanz, ist Programm. Die musikalische Identität von Senna spiegelt eine leuchtende Mischung aus technischer Präzision, spielerischer Experimentierfreude und einer Fusion aus Hardrock-, Progressive- und Post-Hardcore-Einflüssen wider. Marcel Dürr erinnert sich gern an die frühen Tage: „Es war wirklich befreiend. Da wir Senna anfangs nicht als feste Band verfolgten, hatten wir viel Zeit, mit unserem Sound zu experimentieren. Unser Ziel war es einfach, die Musik zu schreiben, die uns Spaß macht, ohne uns in ein Genre pressen zu lassen.“
Dieser Geist der Freiheit blieb zentral für das Schaffen der Gruppe. Nach ihrer Debüt-EP „A Moment of Quiet“ folgte 2024 das Album „Stranger to Love“ via Sharptone records. Mit Singles wie „High Note“, „Rain“ oder „Hurricane“ bewiesen sie ihr Gespür für die Balance zwischen vertrackten Melodien und roher emotionaler Tiefe. Mit dem Wechsel von Dürr an die Front beginnt nun eine neue Ära, die den bisherigen Weg konsequent weiterführt.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

