QUEEN: Roger Taylor schließt weitere Konzerte mit Adam Lambert nicht aus

Roger Taylor Foto-Credit: Lola Leng Taylor / Universal Music / Queen Productions Ltd.Blessing

QUEEN-Schlagzeuger Roger Taylor schließt weitere Konzerte mit Adam Lambert nicht aus. Die Entscheidung über eine Rückkehr von Queen + Adam Lambert auf die Live-Bühne liege allerdings vor allem bei Gitarrist Brian May. Das erklärte der 76-Jährige in einem Interview mit BBC Radio 2.

„Es ist eine große Maschinerie, die man erst einmal wieder in Gang setzen muss. Aber ich denke, es liegt eher an Brian als an mir. Ich liebe es, live zu spielen. Wenn wir beide es wollen, wäre ich sofort dabei. Man sollte niemals nie sagen“, so Taylor. Gleichzeitig lobte er Sänger Adam Lambert, mit dem Queen + Adam Lambert seit 2012 weltweit auftritt: „Er hat eine unglaubliche Stimme.“

Adam Lambert wartet auf neue QUEEN-Konzerte

Auch Adam Lambert hatte sich Ende Juni zur Zukunft der Zusammenarbeit geäußert. Konkrete Tourpläne gebe es derzeit nicht, allerdings sei das Kapitel keineswegs abgeschlossen.

„Wir haben nie darüber gesprochen, dass es vorbei ist. Momentan ist aber nichts geplant. Brian und Roger entscheiden das – ich bin der Gast. Wenn sie mich anrufen und wieder auf Tour gehen wollen, bin ich sofort dabei.“

Lambert betonte zudem, dass seine Solo-Karriere und die Konzerte mit Queen + Adam Lambert für ihn zwei völlig unterschiedliche Seiten seines musikalischen Schaffens darstellen. Während er mit eigener Musik persönliche Geschichten erzählt, versteht er die Auftritte mit der legendären Rockband als Möglichkeit, gemeinsam mit Brian May und Roger Taylor das Vermächtnis von Freddie Mercury zu feiern.

Brian May entscheidet über die Zukunft von QUEEN

Brian May hatte bereits Anfang des Jahres erklärt, dass die Zukunft von QUEEN offen sei. Einen konkreten Zeitplan für eine Rückkehr auf die Bühne gebe es nicht.

Zudem äußerte der Gitarrist Bedenken hinsichtlich möglicher Tourneen in den USA. May erklärte, die USA seien aus seiner Sicht derzeit „ein gefährlicher Ort“, weshalb die Band mögliche Tourneen dort besonders sorgfältig abwäge.

Gleichzeitig machte May deutlich, dass ein endgültiger Abschied von QUEEN nicht beschlossen sei. Auch weitere musikalische Projekte schloss er nicht aus und deutete an, dass Fans noch nicht alles gehört hätten.

Seit 2012 stehen Brian May und Roger Taylor gemeinsam mit Adam Lambert als Queen + Adam Lambert auf der Bühne. Die Formation absolvierte mehrere erfolgreiche Welttourneen und zählt bis heute zu den erfolgreichsten Rock-Live-Acts. Ob weitere QUEEN-Konzerte folgen, bleibt derzeit offen.

Brian Mays Gesundheit beeinflusst mögliche Tourpläne

Ob und wann Queen + Adam Lambert erneut auf Tour gehen, dürfte auch von Brian Mays Gesundheitszustand abhängen. Der 78-Jährige erlitt 2024 einen leichten Schlaganfall, durch den er vorübergehend seinen linken Arm nicht mehr richtig bewegen konnte. Inzwischen hat er sich so weit erholt, dass er wieder Gitarre spielen kann.

Bereits zuvor hatte May einen Herzinfarkt überstanden und mehrere Stents eingesetzt bekommen. Hinzu kamen weitere gesundheitliche Rückschläge in den vergangenen Jahren, darunter schwere Ischiasbeschwerden sowie eine Katarakt-Operation. Seine Ehefrau Anita Dobson erklärte zuletzt, dass umfangreiche Welttourneen angesichts des Alters und der gesundheitlichen Situation der Bandmitglieder eher unwahrscheinlich geworden seien.

Weitere QUEEN-Konzerte bleiben möglich

Konkrete Tourpläne gibt es derzeit zwar nicht. Nach den aktuellen Aussagen von Roger Taylor und Adam Lambert ist ein weiteres Kapitel von Queen + Adam Lambert jedoch keineswegs ausgeschlossen. Entscheidend dürfte dabei vor allem sein, ob Brian May zu einer Rückkehr auf die Bühne bereit ist.

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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