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„Scarce“: Zwischen Wucht und Leere – panicwaves liefern den Sound der inneren Entfremdung

panicwaves, Scarce, Paranoyd Magazin

Nach ihrer energiegeladenen Single „Disguise“ meldet sich die Frankfurter Metalcore-Band panicwaves mit einem neuen, intensiven Song zurück. „Scarce“ erscheint am 7. November 2025 und entführt in eine dichte, emotionale Atmosphäre. Der Track thematisiert die innere Entfremdung und das Gefühl, sich selbst in einer rastlosen Welt zu verlieren – ein leiser, aber kraftvoller Kampf zwischen Identität, Selbstwert und innerer Leere.

Produziert, gemischt und gemastert wurde der Song von Jan Listing (Azure Audio, Chaosbay). Das offizielle Musikvideo, erneut umgesetzt von MaWo Media, feierte bereits am 6. November um 20:00 Uhr (MEZ) seine Premiere.

Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Atmosphäre, emotionaler Tiefe und moderner Härte, inspiriert von Bands wie Bad Omens, Polaris und Thornhill, beweisen panicwaves erneut, wie packend und ehrlich Metalcore klingen kann. Ein Song, der nicht nur berührt, sondern auch lange im Kopf bleibt.

„Scarce“ – Zwischen Kampf und Entfremdung

Der Song erzählt für mich von einer inneren und äußeren Reise auf der Suche nach Sinn, Zugehörigkeit und vielleicht auch Frieden. Die „unbekannten Häfen“ wirken wie ein Symbol für das Streben nach etwas Größerem, nach Wahrheit oder Beständigkeit. Statt Erfüllung stößt das lyrische Ich aber auf Enttäuschung und das Gefühl, in einer Welt zu leben, die mehr zerstört als heilt.

Das „vorgesehene Land“, das eigentlich Hoffnung verspricht, entpuppt sich als Hölle – ein Ort, an dem man merkt, dass Erwartungen und Realität weit auseinanderliegen. Besonders stark finde ich die Fragen im Refrain, die diesen inneren Konflikt verdeutlichen: Warum bin ich Orientierung für andere, wenn ich mich selbst verloren fühle? Warum scheinen wir nie genug zu sein, egal wie sehr wir uns bemühen?

Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass man trotz allem Teil des „Immergrüns“ ist. Ein schönes Bild für etwas, das bleibt, während alles andere vergeht. Der Song wirkt wie eine Mischung aus Selbstreflexion, Kritik an gesellschaftlichen Idealen und der leisen Hoffnung, sich selbst irgendwo zwischen all dem wiederzufinden.

Gesang, Screams und visuelle Umsetzung

Der Gesang ist klar und clean, mischt sich aber immer wieder mit Screams, die dem Song die Gänsehautnote geben. Das Musikvideo wurde in Schwarz/Weiß umgesetzt und verbindet passende Effekte mit den Gesichtern der Band. Mal sind diese klar, mal verzerrt, mal mit schreienden Screams. Meiner Meinung nach ein sehr gut umgesetztes Musikvideo, das den textlichen Inhalt perfekt unterstützt.

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panicwaves online:

Inhaberin & Chef-Redakteurin des Paranoyd Magazins, schreibt Reviews, fotografiert Konzerte und berichtet über Szene-News.

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