METALLICA melden sich pünktlich zur Weihnachtszeit mit einer ungewöhnlichen, aber perfekt passenden Überraschung zurück. Statt donnernder Riffs und ausverkaufter Stadien, steht diesmal ein literarischer Klassiker im Mittelpunkt. Frontmann James Hetfield nutzt seine markante Stimme, um ein traditionsreiches Weihnachtsgedicht auf ganz eigene Weise zum Leben zu erwecken.
Ein Klassiker neu interpretiert
Grundlage der Lesung ist das Gedicht „A Visit From St. Nicholas“, im deutschsprachigen Raum besser bekannt als „Als der Nikolaus kam“. Der Text stammt aus dem Jahr 1822 und wurde von dem amerikanischen Autor Clement Clarke Moore verfasst. Hetfields Version feierte ihre Premiere am 19. Dezember 2025 im Maximum Metallica Kanal des US-Radiosenders SiriusXM.
Kurz darauf machten Metallica die Aufnahme auch visuell zugänglich. Über YouTube erschien ein rund vierminütiges Video, das den Sänger als Erzähler zeigt und seine Stimme bewusst in den Mittelpunkt rückt. Für langjährige Fans ist dieser erzählerische Zugang kein Neuland. Bereits in „Enter Sandman“ bewies James, wie wirkungsvoll gesprochene Passagen in den Metallica Kosmos eingebettet werden können.
Stimme mit Charakter und Tiefe
In der Weihnachtslesung nutzt James seine Stimme in all ihren Nuancen. Sanfte, fast intime Passagen wechseln sich mit kraftvollen Momenten ab, in denen sein typischer rauer Ton durchscheint. Gerade dieser Kontrast verleiht dem Gedicht eine besondere Spannung und sorgt für eine dichte, atmosphärische Wirkung.
Metallica zeigen damit eine andere, überraschend ruhige Facette, ohne ihre Identität zu verlieren. Für viele Fans dürfte diese Lesung in den kommenden Jahren fester Bestandteil der Feiertage werden. Ein Weihnachtsmoment, der beweist, dass selbst Metal-Größen leise Töne beherrschen und dabei genauso viel Eindruck hinterlassen.
Quelle: SiriusXM
Marc Blessing
Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

