Der amerikanische Soulsänger Marc Broussard schlägt ein neues Kapitel auf: Am 17. April veröffentlicht der Musiker aus Louisiana mit „Chance Worth Taking“ erstmals ein Studioalbum, das vollständig aus selbst geschriebenem Blues-Material besteht. Die 14 Songs erscheinen über das Label KTBA Records – und entstanden in enger Zusammenarbeit mit Bluesgitarrist Joe Bonamassa.
Produziert wurde die Platte von Bonamassa, Gitarrist Josh Smith (musician) sowie Bassist und Arrangeur Calvin Turner (musician). Bonamassa ist auf einem Großteil der Tracks auch musikalisch präsent und beteiligte sich mehrfach am Songwriting, während Turner die Bläser- und Streicherarrangements prägte.
Erste Hörprobe: „Fever“ und „No More“
Mit der Doppelsingle „Fever“ und „No More“ gibt Broussard bereits einen klaren Eindruck der Ausrichtung.
„No More“ setzt auf cineastische Blues-Balladen-Atmosphäre mit schwebender Gitarre, während „Fever“ deutlich rhythmischer daherkommt: Funkige Grooves, pointierte Bläser und ein treibender Beat verweisen auf einen modernen Roadhouse-Sound.
Songwriting-Rausch im Studio
Die Idee zum Album kam aus einem einfachen Vorschlag: Calvin Turner schickte Broussard mehrere instrumentale Skizzen mit der Anregung, ein reines Bluesprojekt zu versuchen. Daraus entwickelte sich ein intensiver Schreibprozess – innerhalb weniger Tage entstanden nahezu alle Songs. Im Studio wurden die Stücke anschließend gemeinsam mit Bonamassa weiter ausgearbeitet.
Stilistisch bewegt sich „Chance Worth Taking“ zwischen Shuffle-Blues, Soul-Balladen, funkigen Grooves und klassischem Blues-Rock. Neben Band-Sound sind auch Big-Band-Elemente und New-Orleans-Einflüsse zu hören, etwa im Abschlussstück „Laissez Les Bons Temps Rouler“, das Broussard gemeinsam mit Trombone Shorty schrieb.
Kontinuität nach dem Chart-Erfolg
Bereits 2023 hatten Broussard und Bonamassa zusammengearbeitet. Das damalige Album „SOS 4 Blues for Your Soul“ erreichte Platz eins der US-Bluescharts und legte den Grundstein für die erneute Kooperation. Während dieses Projekt noch auf Interpretationen basierte, steht nun erstmals ausschließlich eigenes Material im Mittelpunkt.
Mit „Chance Worth Taking“ rückt Broussard seinen Blues-Einfluss stärker als je zuvor ins Zentrum – ohne seine soulige Gesangshandschrift aufzugeben. Der Sänger selbst beschreibt das Werk als persönliche Phase, in der er den Blues nicht nur interpretiert, sondern vollständig lebt.

Tracklisting
Chance Worth Taking1. You’ll Be Sorry
2. Trying To Do Right feat. Joe Bonamassa
3. I’m Going Home
4. No More
5. Fever feat. Josh Smith
6. Chance Worth Taking
7. Let Me Take You Out Tonight
8. Sweet Love
9. These Walls
10. Satisfaction Guaranteed
11. Blame
12. Whispers
13. Laissez Street Parade Intro feat. Trombone Shorty
14. Laissez Les Bons Temps Rouler feat. Trombone Shorty
MARC BROUSSARD
Bayou Soul Tour
03.März 2026 – München – Strom
04.März 2026 – Zürich – Papiersaal
06.März 2026 – Rubigen – Mühle Hunziken
07.März 2026 – Aschaffenburg – Colos-Saal
08.März 2026 – Bensheim – Musiktheater-Rex
10.März 2026 – Bonn – Harmonie
11.März 2026 – Leverkusen – Scala
12.März 2026 – Hannover – Musikzentrum
13.März 2026 – Hamburg – Fabrik
14.März 2026 – Berlin – Lido
16.März 2026 – Leipzig – Werk 2 (Halle D)
17.März 2026 – Oberhausen – Ebertbad
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.

