Def Leppard bekommen ihren großen Moment auf der Kinoleinwand: Mit „LONG LIVE DEF LEPPARD“ erscheint Anfang 2027 der erste offiziell autorisierte abendfüllende Dokumentarfilm über die britische Rockband. Der Film erzählt die Geschichte der Formation von ihren Anfängen im Arbeitermilieu von Sheffield bis zu ihrem weltweiten Erfolg.
Für die Umsetzung zeichnet Regisseur, Autor und Produzent Jeff Feuerzeig verantwortlich, der unter anderem für die Musikdokumentation „The Devil and Daniel Johnston“ bekannt ist. Entstanden ist das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Band. Neben der ausführlich erzählten Bandgeschichte soll der Film auch bislang ungesehenes Filmmaterial sowie einen außergewöhnlich umfangreichen Zugang zu den Mitgliedern von Def Leppard bieten.
Von Sheffield auf die internationale Rockbühne
Die Geschichte der Formation beginnt in Sheffield. Mit „Pyromania“ und „Hysteria“ schafften Def Leppard den Sprung auf die globale Rockszene und entwickelten sich zu einer der erfolgreichsten Bands ihrer Generation.
Der Weg zum weltweiten Erfolg war allerdings auch von schweren Schicksalsschlägen geprägt. Dazu gehört der Unfall von Schlagzeuger Rick Allen, bei dem er seinen linken Arm verlor. Auch der Tod von Gitarrist Steve Clark wurde zu einem prägenden Kapitel in der Geschichte der Formation.
Die Ereignisse gehören zu den Stationen, die den außergewöhnlichen Weg der Band geprägt haben. Gleichzeitig steht die Geschichte von Def Leppard für den engen Zusammenhalt der Musiker, den Feuerzeig als eine Art unerschütterliche Verbundenheit beschreibt.
Jeff Feuerzeig und seine persönliche Verbindung zur Band
Für Regisseur Jeff Feuerzeig ist das Projekt auch eine persönliche Angelegenheit. Er sah Def Leppard im Sommer 1981 in der Convention Hall in Asbury Park, wo die damals noch junge Band als Vorgruppe von Ozzy Osbourne auf dessen erster „Blizzard of Ozz“-Tour auftrat.
Feuerzeig ist seit diesem Konzert ein Fan der Formation. Für ihn ist es nach eigenen Angaben eine besondere Ehre, die Geschichte der Band nun auf die große Leinwand zu bringen.
Feuerzeig beschreibt „LONG LIVE DEF LEPPARD“ als emotionale und humorvolle Underdog-Geschichte. Gleichzeitig betont er, dass es sich nicht um die klassische Rock’n’Roll-Erzählung über Sex, Drogen und Exzesse handeln soll.
Stattdessen soll der Film die Menschen hinter der Band und deren außergewöhnlichen Weg zeigen. Das bislang ungesehene Material und der angekündigte umfassende Zugang zu den Musikern sollen dabei neue Einblicke in die Geschichte von Def Leppard ermöglichen.
Crosswalk sichert sich nordamerikanische Rechte
Auch die ersten Vertriebsdetails stehen bereits fest. Crosswalk, die Event-Cinema-Sparte von Bleecker Street, hat die nordamerikanischen Rechte an „LONG LIVE DEF LEPPARD“ erworben.
Der Film ist für Anfang 2027 in den Kinos vorgesehen. Einen konkreten Starttermin gibt es bislang nicht.
Mit mehr als 110 Millionen weltweit verkauften Alben, zwei Diamond Awards in den USA und der Aufnahme in die Rock & Roll Hall of Fame gehört Def Leppard zu den erfolgreichsten Rockbands überhaupt. „LONG LIVE DEF LEPPARD“ wirft damit einen Blick auf den außergewöhnlichen Weg der Formation – von den Anfängen in Sheffield über die größten Erfolge bis zu den schweren Momenten ihrer Geschichte.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.
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