Schon seit ihrer Gründung 2018 in Koblenz ziehen Lifespark. ihr ganz eigenes Ding durch und mischen Emo-Pop-Rock mit der nötigen Portion Post-Hardcore. Das Quartett hat ein echtes Händchen dafür, Heavy-Pop-Elemente so mit melodischer Härte zu verknüpfen, dass die Songs nicht nur im Ohr bleiben, sondern auch emotional ordentlich was auslösen.
Nachdem die Jungs 2023 mit ihrer EP „Weightless“ den ersten großen Stein ins Rollen gebracht hatten, gab es kein Halten mehr. Spätestens die Support-Tour für Our Last Night hat klargemacht, dass die Band auch international absolut mithalten kann. Lifespark. treffen mit ihren düsteren Melodien und der modernen Alternative-Rock-Kante genau den Nerv der aktuellen Szene und gehören definitiv zu den Acts, die man auf dem Schirm haben muss.
Lifespark. kommen heute mit ihrem neuen Song „Follow Me“ (feat. Julian Suhr) an den Start und zeigen ihren neuen, veränderten Sound. In „Follow Me“ graben Lifespark. tief und setzen sich mit den inneren Kämpfen und der Suche nach Halt in schwierigen Zeiten auseinander. Der Song thematisiert dieses beklemmende Gefühl, wenn einem alles über den Kopf wächst, und kombiniert das mit einer fast schon sehnsüchtigen Hoffnung auf Besserung.
Musikalisch haben die Jungs ein echtes Händchen dafür, die düstere Stimmung des Textes durch den Kontrast aus ruhigen Momenten und massiver instrumentaler Wucht spürbar zu machen. Es geht um den Prozess, sich aus der eigenen emotionalen Abwärtsspirale herauszuziehen – ein Thema, das durch die Mischung aus melodischem Post-Hardcore und emotionalen Hooks genau den richtigen Rahmen bekommt, um im Ohr zu bleiben.
Passend zur düsteren Grundstimmung des Songs fängt das Musikvideo die emotionale Intensität von „Follow Me“ perfekt ein. Visuell setzen Lifespark. auf einen stilistischen Look, der ohne unnötigen Schnickschnack auskommt und stattdessen voll auf Atmosphäre setzt. Das Video unterstreicht das beklemmende Gefühl der Lyrics und macht die Suche nach einem Lichtblick in der Dunkelheit fast schon greifbar.
Mit dem neuen Release liefern die Jungs nicht nur eine ordentliche Schippe Qualität ab, sondern machen auch richtig Bock auf alles, was da in Zukunft noch kommt.

Tine Blessing
Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.





