Datenschutz & Cookies
Wir verwenden auf unserer Website Cookies und ähnliche Technologien, um grundlegende Funktionen sicherzustellen, Inhalte zu optimieren, Statistiken zu erstellen sowie – sofern du zustimmst – personalisierte Inhalte und Werbung anzuzeigen. Dabei können personenbezogene Daten wie IP-Adresse, Geräteinformationen oder Nutzungsverhalten verarbeitet werden.
Du kannst der Nutzung einzelner Kategorien jederzeit widersprechen oder deine Einwilligung anpassen. Ausführliche Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung und in den Cookie-Einstellungen.
Durch die weitere Nutzung der Website erklärst du dich – soweit technisch erforderlich – mit der Verwendung von Cookies einverstanden.

KORA WINTER: „Hyaluron“ sticht tiefer als jeder Filter

Kora Winter, Hyaluron, Paranoyd Magazin

Zwei Jahre nach ihrem letzten Album melden sich Kora Winter mit voller Wucht zurück. Die neue Single „Hyaluron“ ist kein vorsichtiges Lebenszeichen, sondern ein direkter Treffer. Der Song nimmt die permanente Selbstoptimierung ins Visier, dieses rastlose Streben nach einer perfekten Endversion, bis von der eigenen Identität nur noch eine entstellte Hülle übrig bleibt.

Musikalisch bleibt die Band ihrer Linie treu und verschärft sie weiter. Metal und Hardcore greifen ineinander, Chaos und Präzision stehen in permanenter Spannung. Einflüsse von The Dillinger Escape PlanCode OrangeGojira, Knocked Loose und Turbostaat sind hörbar, ohne dass sich KORA WINTER je einer Szene anbiedern. „Hyaluron“ wirkt wie ein akustischer Weckruf, der bewusst aneckt und keine Abkürzungen anbietet.

Keine Rückkehr, sondern nächste Verwandlung

Der Track ist kein klassischer Comeback-Song. Vielmehr markiert er den Beginn einer neuen Phase. KORA WINTER schälen sich erneut aus ihrer eigenen Haut und setzen dabei auf maximale Direktheit. Die aktuelle Besetzung besteht aus Yuki Bartels an der Gitarre, Hakan Halaç am Mikrofon, Maximilian Zumbansen am Schlagzeug und Karsten Köberich am Bass.

Seit ihrer Gründung 2014 hat sich die Band stetig weiterentwickelt. Nach zwei EPs in den Jahren 2015 und 2017 folgten die Alben „BITTER“ im Jahr 2019 und „Gott Segne, Gott Bewahre“ 2023. Aus einem DIY Projekt wurde ein fester Bestandteil der deutschen Hardcore und Metal Landschaft. Touren mit Mia Morgan, Fleshwater und TSS sowie Auftritte auf Festivals wie dem Euroblast oder dem Forest Jump unterstreichen die wachsende Reichweite auch über Genregrenzen hinweg.

Mehr als nur eine Band

Frontmann Hakan Halaç ist parallel mit seinem Soloprojekt HAXAN030 aktiv. Auf den EPs RAW, WAR, GARGOYLE und CREATOR DESTROYER zeigt er eine ähnlich konsequente Haltung, verpackt in ein anderes klangliches Umfeld. Die gemeinsame Klammer all dieser Veröffentlichungen ist das bandeigene Label aufewigwinter, das als kreative Heimat für sämtliche Projekte dient.

KORA WINTER online:
Website | Instagram | TikTok

Tine

Tine Blessing

Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

Ähnliche Beiträge