KÄRBHOLZ liefern den nächsten Vorgeschmack auf ihr kommendes Studioalbum „Sturm Zieh Auf“. Mit „Augenblick“ ist die mittlerweile vierte Vorabsingle erschienen, bevor der neue Longplayer am 18. September über Metalville (EDEL) veröffentlicht wird.
Inhaltlich dreht sich „Augenblick“ um eine eigentlich einfache Erkenntnis, die im Alltag trotzdem schnell verloren geht: Wer Träume hat, sollte nicht ewig darauf warten, sie irgendwann zu verwirklichen. Denn niemand weiß, was morgen kommt. Am Ende sind es oftmals nicht die Dinge, die man getan hat, die man bereut, sondern jene, für die im entscheidenden Moment der Mut gefehlt hat.
„Sturm Zieh Auf“ steht für Veränderung
Drei Jahre sind seit den beiden Veröffentlichungen „Kapitel 10: Wilde Augen“ und „Kapitel 11: Barrikaden“ vergangen. Mit „Sturm Zieh Auf“ richten KÄRBHOLZ den Blick nun auf Veränderung und die Kraft, die entstehen kann, wenn Vertrautes ins Wanken gerät.
Der Sturm dient dabei als Sinnbild für genau diesen Prozess. Er kann zerstören und für Unruhe sorgen, gleichzeitig aber auch Platz für etwas Neues schaffen. Auf insgesamt 13 Songs greifen KÄRBHOLZ unterschiedliche Phasen dieses Zustands auf – von der bedrückenden Ruhe davor über Angst und Unsicherheit bis hin zu dem Gefühl von Freiheit, wenn der Druck schließlich nachlässt.
Der Blick richtet sich auf das eigene Ich
Statt äußere Umstände für schwierige Situationen verantwortlich zu machen, rücken KÄRBHOLZ auf „Sturm Zieh Auf“ den einzelnen Menschen in den Mittelpunkt. Es geht darum, sich nicht mit dem Gegebenen abzufinden, den eigenen Weg zu finden und selbst in chaotischen Zeiten die kleinen Dinge nicht aus den Augen zu verlieren.
Musikalisch orientiert sich das Album stärker an den härteren Seiten der bisherigen Bandgeschichte. Gleichzeitig soll „Sturm Zieh Auf“ zum Nachdenken anregen und die Frage stellen, was einen Menschen antreibt, wenn es ungemütlich wird.
Mit „Augenblick“ liefern KÄRBHOLZ nun einen weiteren Baustein dieser Geschichte. Das komplette Album folgt am 18. September.
Tine Blessing
Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.
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