Judas Priest: Ian Hill fehlt beim letzten Europa-Konzert

Judas Priest bei der Show live auf der Bühne – Credit: Andreas Müller

Judas Priest musste beim Abschlusskonzert der „Faithkeepers“-Europatour 2026 auf Bassist Ian Hill verzichten. Der 74-Jährige konnte am Montagabend, 21. September, im Eventim Apollo in London wegen einer schwer beschädigten Sehne im linken Arm nicht auftreten. Für ihn übernahm Davey Rimmer von Uriah Heep den Bass.

Ian Hill fällt kurzfristig aus

Judas Priest informierte die Fans am Montag über den kurzfristigen Ausfall ihres langjährigen Bassisten. In der offiziellen Mitteilung erklärte die Band, dass Hill eine „badly damaged tendon“, also eine schwer beschädigte Sehne, im linken Arm habe und deshalb nicht beim Konzert im Londoner Eventim Apollo auftreten könne.

Als Ersatz sprang Davey Rimmer von Uriah Heep ein. Der Musiker ist für Judas Priest kein Unbekannter: Rimmer spielt gemeinsam mit Gitarrist Richie Faulkner bei Elegant Weapons.

Das Konzert fand trotz des kurzfristigen Ausfalls wie geplant statt. Für Judas Priest war die Show gleichzeitig der Abschluss der europäischen Etappe der „Faithkeepers“-Tour 2026. Die Tour war am 25. Juli beim BOBfest in Deutschland gestartet.

Für Ian Hill war der London-Auftritt ein historischer Moment: Nach den bislang verfügbaren Konzertdaten war es sein erster verpasster Judas-Priest-Auftritt seit seinem Beitritt zur Band im Jahr 1970.

Wie geht es für Judas Priest weiter?

Ian Hill gehört seit den Anfangsjahren zu Judas Priest und hat auf sämtlichen bisherigen Studioalben der britischen Heavy-Metal-Band gespielt. Seit seinem Einstieg im Jahr 1970 ist er fester Bestandteil der Band.

Zur aktuellen Verletzung hat Judas Priest bislang keine weiteren Angaben gemacht. Die Band bestätigte lediglich Hills Ausfall für das London-Konzert und bat die Fans um Verständnis.

Für Judas Priest geht es 2027 weiter. Die Band wurde offiziell für das Tons Of Rock Festival in Oslo bestätigt. Das Festival findet vom 23. bis 26. Juni 2027 statt.

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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