25 Jahre nach der Gründung schlagen ITCHY ein besonders persönliches Kapitel auf. Mit ihrer neuen Single „OH BOY“, die am 24. April erscheint, widmet die Band einem engen Freund ein emotionales musikalisches Denkmal. Der Song verbindet ehrliche Erinnerungen mit energiegeladenem Sound und zeigt, dass Punkrock auch tief bewegende Geschichten erzählen kann.
Statt auf klassische Balladenstimmung zu setzen, liefern ITCHY einen kraftvollen Track zwischen Alternative und Punkrock. „OH BOY“ trägt Schmerz, Dankbarkeit und Verbundenheit in sich, verliert dabei aber nie seine Energie. Im Mittelpunkt steht die Feier eines Lebens, das viel zu früh endete, dessen Einfluss jedoch bis heute spürbar bleibt.
ITCHY verarbeiten Verlust in neuer Single
Gewidmet ist der Song ihrem langjährigen Freund und Crew-Mitglied Bobbes, der vor mehr als drei Jahren an Krebs verstarb. Für die Band war dieser Verlust ein tiefer Einschnitt. In einem Statement schildern die Musiker, wie sie damals während einer Tour von seinem Tod erfuhren und noch am selben Abend auftreten mussten.
Besonders dieser Abend im Festsaal Kreuzberg in Berlin sei für sie unvergesslich geblieben. Das Publikum habe sie mit außergewöhnlicher Energie getragen. Für die Band ein Moment, der bis heute nachwirkt.
Mit „OH BOY“ wollen ITCHY aber nicht nur ihre eigene Geschichte erzählen. Sie sprechen bewusst über Themen wie Trauer, Abschied und den Umgang mit Verlust – Dinge, über die gesellschaftlich noch immer zu selten offen gesprochen werde.
Große Tour zum 25-jährigen Bandjubiläum
Neben der neuen Single wartet 2026 auch live ein großes Jahr auf die Fans. Ab dem 30. Oktober startet die bisher größte Headline-Tour der Band. Für fünf Shows wurde bereits Ratboy als Support angekündigt.
Schon zuvor hatten ITCHY mit der Single „Tribute Song“ neue Musik veröffentlicht. „OH BOY“ zeigt nun eine noch persönlichere Seite der Band und unterstreicht, warum das Jubiläumsjahr weit mehr ist als nur ein Rückblick auf 25 Jahre Bandgeschichte.

Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.
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