Future Palace legen mit dem Video zu „Nixy“ nach

Future Palace legen mit dem Video zu „Nixy“ nach

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung ihres vierten Studioalbums „Resurgence“ legen Future Palace nach. Das Berliner Trio hat das offizielle Musikvideo zur Single „Nixy“ veröffentlicht und rückt damit einen Song in den Fokus, der nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich ein klares Zeichen setzt.

„Resurgence“, das am 31. Juli über Century Media Records erschienen ist, beschäftigt sich mit Isolation, inneren Konflikten und dem Weg zurück ins Leben. Zwischen Post-Hardcore, elektronischen Klangflächen und harten Breakdowns erzählt das Album von Selbstzweifeln, Heilung und dem Wunsch nach einem Neuanfang.

„Nixy“ stellt unbequeme Fragen

Mit „Nixy“ greifen Future Palace ein Thema auf, das immer wieder kontrovers diskutiert wird. Der Song setzt sich kritisch mit der Aussage „Trenne die Kunst vom Künstler“ auseinander und hinterfragt, wie weit sich das Werk eines Menschen von dessen Verhalten trennen lässt.

Auch musikalisch nimmt „Nixy“ innerhalb des Albums eine besondere Rolle ein. Prägnante Gitarrenriffs treffen auf einen eingängigen Refrain und verleihen dem Song eine Dynamik, die ihn deutlich von den übrigen Stücken abhebt.

Ein Album über Veränderung und Hoffnung

Für Sängerin Maria Lessing ist „Resurgence“ das Ergebnis eines langen persönlichen Prozesses. Nach den sehr persönlichen Themen der vergangenen Alben steht diesmal vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie sich Menschen nach schwierigen Erfahrungen weiterentwickeln und neue Hoffnung finden können. Heilung, Loslassen und die Suche nach einer stärkeren Version seiner selbst ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album.

Auch Gitarrist Manuel Kohlert sieht in „Resurgence“ einen wichtigen Entwicklungsschritt. Neue Einflüsse wie Akustikgitarren, Industrial-Elemente und atmosphärische Soundflächen ergänzen den bekannten Future-Palace-Sound und schaffen mehr Raum für Melodien und Dynamik. Für Future Palace ist das Album damit die bislang ausgereifteste Veröffentlichung ihrer Karriere.

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Tine

Tine Blessing

Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

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