Frank Einstein machen keine halben Sachen. Tim Rönz an Gesang und Gitarre, Benedikt Giede an der Gitarre, Maximilian Giede an den Drums und Jonas Schürmann am Bass ziehen hörbar an einem Strang. Trotz unterschiedlicher musikalischer Einflüsse entsteht ein Sound, der ziemlich klar auf den Punkt kommt: Punk, Pop und Rock’n’Roll mit eigener Handschrift und genug Kante, um sich vom üblichen Alternative- und Punk-Rock abzuheben.
Eine Single mit Wucht und Ohrwurmfaktor
Mit ihrer neuen Single „Sally“ liefern Frank Einstein einen Track ab, der sich ganz dem Chaos der Liebe widmet. Genauer gesagt: jener Sorte Gefühle, bei denen man längst weiß, dass es schiefgehen wird und trotzdem mit voller Geschwindigkeit hineinläuft. Genau daraus zieht der Song seine Stärke. „Sally“ erzählt von einer Person, die jede Warnlampe ignoriert, obwohl längst klar ist, dass diese Geschichte kein gutes Ende nehmen wird.
Dabei setzt die Band nicht auf komplizierte Spielereien, sondern auf das, was gute Rockmusik ausmacht: Tempo, Melodie und diese leicht unvernünftige Energie. Der Song hat Schub, einen Refrain mit echtem Wiedererkennungswert und genau den Vibe, der hängen bleibt. Inhaltlich dreht sich alles um ein Katz-und-Maus-Spiel, bei dem man längst verloren hat, aber trotzdem weitermacht. Genau das macht „Sally“ so greifbar: emotionales Chaos, verpackt in eine mitreißende High-Energy-Hymne.
Neue Zusammenarbeit, neuer Schub
Für die Produktion haben Frank Einstein mit dem Kölner Producer Bünyamin Minareci zusammengearbeitet. Bekannt ist er unter anderem durch seine Arbeiten mit Vinta und Light The Blind sowie durch Songwriting-Kollaborationen mit Lost in Hollywood. Diese Zusammenarbeit hat der Band hörbar gutgetan. „Sally“ klingt druckvoll, klar und groß, ohne den Biss zu verlieren.
Dazu kommt eine Stimme, die dem Song genau die richtige Portion Kante verpasst. Auch das Musikvideo stammt aus eigener Hand und unterstreicht, dass Frank Einstein genau wissen, wohin sie wollen. Mit „Sally“ liefern sie einen coolen Vorboten der zeigt, dass man diese Band im Auge behalten sollte.
Tine Blessing
Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

