Evanescence-Fans dürfen sich freuen: Amy Lee hat offiziell bestätigt, dass das neue Studioalbum der Band 2026 erscheinen wird. Die Sängerin sprach am 13. Dezember backstage beim KROQ Almost Acoustic Christmas 2025 im Kia Forum in Los Angeles über den aktuellen Stand der Arbeiten.
Auf die Vermutung von Moderator Kevin Ryder, das Album könne im Frühjahr 2026 erscheinen, reagierte Lee mit einem Lächeln: “Man sei auf einem sehr guten Weg, ein paar Lyrics müssten noch fertiggestellt werden, doch die Entwicklung laufe äußerst positiv – und die Vorfreude innerhalb der Band sei groß“.
Bereits im September hatte Amy Lee gegenüber dem Radiosender ALT 105.1 erklärt, Evanescence befinde sich mitten im kreativen Prozess. Wenig später präzisierte sie: Man sei sogar deutlich weiter als gedacht und befinde sich nun in der Phase des Feinschliffs.
Auch zur Frage, ob die jüngste Single „Afterlife“, entstanden für die Netflix-Serie Devil May Cry, Teil des Albums sein wird, äußerte sich Lee optimistisch. Zwar stehe die finale Tracklist noch nicht fest, doch viele Songs seien bereits angelegt – aktuell gehe es vor allem um Details, Texte und klangliche Veredelung.
Typisch für die Band entsteht das neue Material ohne festen Zeitdruck oder starre Regeln. Amy Lee beschreibt den Prozess als offen und intuitiv: Verschiedene Produzenten, unterschiedliche Ansätze – entscheidend sei allein, was dem jeweiligen Song diene.
2025 zeigte sich Evanescence besonders aktiv: Neben Kollaborationen wie „End Of You“ mit Courtney LaPlante (Spiritbox) und Poppy erschien auch „Fight Like A Girl“ mit K.Flay, das im Abspann des John Wick-Spin-offs Ballerina zu hören ist. Zudem absolvierte die Band eine Tour durch Australien und Neuseeland, unter anderem als Support für Metallica.
Die aktuelle Besetzung von Evanescence besteht aus Amy Lee, Tim McCord, Will Hunt, Troy McLawhorn und Emma Anzai.
Quelle: KROQ
Marc Blessing
Marc ist, Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf für das LKA Longhorn und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, Profi-Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament von Paranoyd.

