Keine Band bekannt, trotzdem ausverkauft! Corrupted Blood Club Show kommt im Livestream

Keine Band bekannt, trotzdem ausverkauft! Corrupted Blood Club Show kommt im Livestream

Kein einziger Act war angekündigt und trotzdem dauerte es gerade einmal 28 Stunden, bis alle Tickets weg waren: Die Corrupted Blood Club Show von Maximilian „HandOfBlood“ Knabe steigt am 4. September 2026 im „Huxleys Neue Welt“ in Berlin und ist bereits restlos ausverkauft. Wer kein Ticket bekommen hat, kann den Abend nun trotzdem verfolgen. Neben einem deutschsprachigen Pre-Stream wird die komplette Show auch in einem englischsprachigen Livestream übertragen.

Los geht es vor Ort um 19 Uhr, der Einlass startet bereits um 18 Uhr. Insgesamt stehen sechs Acts aus der internationalen Metalszene auf dem Programm. Wer tatsächlich die Bühne betritt, erfahren die Fans allerdings erst während der Veranstaltung. Angekündigt sind Acts von Corrupted Blood Records, international bekannte Secret-Headliner und Special Guests. Moderiert wird der Abend von der kanadischen Metal-Musikerin Alissa White-Gluz.

Maximilian „HandOfBlood“ Knabe verspricht einige Überraschungen:

„Das Team hinter Corrupted Blood hat gekocht – es ist total surreal, was für Highlights für die Corrupted Blood Club Show geplant sind. Die Secret-Headliner sind der absolute Hammer – ich konnte es kaum glauben, als sie uns zusagten. Und ich freue mich auch sehr darauf, zu sehen, wie die Szene auf die Ankündigungen zur Zukunft von Corrupted Blood Records, Fashion und Events reagiert.“

Neben den Konzerten sollen also auch Neuigkeiten rund um die weitere Zukunft von Corrupted Blood eine Rolle spielen.

Zwei Streams bringen die geheime Metal Show nach Hause

Auf dem Twitch-Kanal von HandOfBlood startet ein deutschsprachiger Pre-Stream, bei dem Maximilian Knabe hinter die Kulissen blickt und erste Eindrücke der auftretenden Acts zeigt. Damit sollen ausdrücklich auch Zuschauer angesprochen werden, die bisher vielleicht noch keine Berührungspunkte mit Metal hatten.

Mit Beginn der eigentlichen Show um 19 Uhr startet auf dem neuen Twitch-Kanal „CorruptedBloodLIVE“ zusätzlich der englischsprachige Hauptstream. Dieser konzentriert sich auf das komplette Konzerterlebnis und macht die ausverkaufte Veranstaltung damit auch für ein internationales Publikum zugänglich.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Barrierearmut. Deaf Performer werden über ein eigens entwickeltes Plug-in in die Übertragung eingebunden. Zusätzlich soll im Rahmen eines Pilotprojekts eine Audiodeskription für Menschen mit Sehbehinderungen angeboten werden. Beide Funktionen setzen die Nutzung eines PCs voraus.

Auch vor Ort können Besucher auf zusätzliche Angebote zurückgreifen. Über die Raydio-App lässt sich unter anderem der Dolmetscher-Stream auf dem eigenen Smartphone abrufen.

Awareness soll nicht nur ein Schlagwort bleiben

Neben der Musik spielt das Sicherheits- und Awarenesskonzept eine zentrale Rolle. Während der gesamten Veranstaltung steht ein Awareness-Team zur Verfügung. Mit der Frage „Ist Nora da?“ können Besucher diskret Unterstützung anfordern. Mitarbeitende und Security kennen den Code und sollen entsprechend reagieren. Zusätzlich ist das Team über WhatsApp erreichbar.

Wer während des Abends Ruhe benötigt, kann sich in einen eigens eingerichteten Rückzugsraum begeben und dort auf Wunsch Unterstützung erhalten. An den Theken werden außerdem wiederverwendbare Drinkcover aus recyclingfähigem Naturlatex angeboten, die als zusätzliche Präventionsmaßnahme gegen K.O. Tropfen dienen sollen. Gemeinsam mit DropDetective will Corrupted Blood zudem über Risiken und Hilfsmöglichkeiten informieren.

Larissa Lüters, Director Corrupted Blood, erklärt den Gedanken dahinter:

„Metal lebt von Zusammenhalt. Genau deshalb soll die Corrupted Blood Club Show ein Ort sein, an dem sich jede Person willkommen und sicher fühlen kann. Voller Energie, großartiger Musik und gegenseitigem Respekt. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft oder Religion, mit oder ohne Behinderung, neurodivergent oder neurotypisch.“

Corrupted Blood möchte mit seinen Bereichen Fashion, Records und Events eine Anlaufstelle für progressive Metalheads schaffen. Beim Musiklabel liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung unbekannter Newcomer und FLINTA‑Artists. Dass die erste Clubshow bereits ohne die Bekanntgabe eines einzigen Acts innerhalb von 28 Stunden ausverkauft war, zeigt zumindest, wie groß die Neugier auf das Konzept ist.

Welche sechs Acts am 4. September tatsächlich auf der Bühne stehen, bleibt bis zum Abend das große Geheimnis.

Tine

Tine Blessing

Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

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