Die britischen Metalcore-Schwergewichte Architects melden sich mit einem Paukenschlag zurück: Das neue Musikvideo zu ihrer Single „Broken Mirror“ ist da. Der Track präsentiert die Band in Bestform – eine wilde Achterbahnfahrt zwischen hochemotionalen Strophen, in denen Sam Carter die volle Bandbreite seiner Stimme zeigt, und massiven Refrains, die förmlich nach Stadion und Moshpit schreien. Die Band schafft es hier perfekt, die Balance zwischen verletzlichen Momenten und purer Power einzufangen.
Ein Action-Movie in Musikvideo-Form
Optisch setzen Architects noch einen drauf. Unter der Regie von Jensen Noen, der bereits den Clip zu „Black Hole“ zum Viral-Hit machte, ist das Video zu „Broken Mirror“ kein gewöhnliches Performance-Filmchen, sondern ein düsterer Kurzfilm. Die Handlung zeigt Sam Carter in einem gnadenlosen Miliz-Training, das in einem heftigen Feuergefecht endet – die perfekte Metapher für den emotionalen Kampf, der im Kern des Songs steckt.
Dass die Band gerade einen absoluten Lauf hat, ist kein Geheimnis: Erst kürzlich knackten sie mit „Everything Ends“ zum ersten Mal die Spitze der US-Radiocharts. Beide Songs gehören zum elften Studioalbum „The Sky, The Earth & All Between“, das bereits über 90.000 Mal über die Ladentheke ging und klarmacht, dass die Jungs noch lange nicht am Ende ihrer Entwicklung sind.
Vom Pub in die Champions League des Metal
Das Album, bei dem Jordan Fish (ex-Bring Me The Horizon) als Produzent die Finger im Spiel hatte, räumt aktuell ordentlich Lob ab. Von Loudwire bis Metal Hammer sind sich die Kritiker einig: Die Platte ist ein absolutes Muss für das Jahr 2025. Es kombiniert die riesigen Melodien der letzten Jahre mit einer Wut und Härte, die man so schon lange nicht mehr von ihnen gehört hat.
Wenn man bedenkt, dass Architects einst in winzigen Pubs in Brighton angefangen haben, ist ihr heutiger Status – mit Shows an der Seite von Legenden wie Metallica und Linkin Park – einfach nur beeindruckend. Wer sie live erleben will, hat Glück: Nach der aktuellen Europa-Runde geht es direkt weiter nach Nordamerika, bevor im Sommer die großen europäischen Festivals auf dem Plan stehen.
Tine Blessing
Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

