Bluthund & Montreal liefern mit „Kein Bock“ den Soundtrack zum kompletten Absturz

Bluthund, Zombiez, Modus Moshpit Tour, Paranoyd Magazin

Hotter Shit aus dem Bluthundhaus

Bluthund haben wieder abgeliefert, und zwar richtig. Gemeinsam mit Montreal zünden sie mit „Kein Bock“ einen dreckigen Punk-Rap-Banger, der einfach nur nach vorn scheppert. Laut, rotzig und komplett ohne Filter. Der Song klingt wie eine durchgemachte Nacht, drei Nervenzusammenbrüche und keine Lust auf diese Welt, – genau das macht das Ding so stark.

Worum geht es in „Kein Bock“?

„Kein Bock“ fühlt sich an wie ein kompletter Nervenzusammenbruch auf Autopilot. Zwischen Überforderung, Selbsthass, Weltekel und dieser dauerhaften „Alles ist zu viel“-Stimmung knallt dir der Song seine Frustration direkt ins Gesicht.

Der Refrain mit „Ich hab kein Bock“ bleibt sofort hängen und bringt die Message perfekt auf den Punkt: Keine Motivation mehr, einfach nur irgendwie funktionieren trotz leerem Akku. In den Strophen wird es noch chaotischer. Social-Media-Druck, Zukunftsangst, Krieg im Kopf, Drogen, schlechte Nachrichten und das Gefühl, komplett in einem Loch festzustecken: Alles wird roh und bewusst rotzig herausgehauen.

Wie klingt der Song?

Musikalisch lebt „Kein Bock“ von purer Eskalation. Rohe Gitarren, aggressiver Wutrap, Punk-Attitüde und diese angenehm kaputte Energie ziehen sich durch den ganzen Track. Kein schöner Weltschmerz, sondern dreckiger Frust mit erhobenem Mittelfinger. Fette Stromgitarren treffen auf aggressive Rap-Parts, während im Hintergrund alles so wirkt, als würde der ganze Laden jeden Moment auseinanderfallen. „Kein Bock“ klingt wie Schlafmangel, Weltuntergangsstimmung und drei Tage schlechte Laune in einem einzigen Song, rotzig, laut und mit voller Absicht komplett darüber.

Meine Meinung zu „Kein Bock“

Der Song „Kein Bock“ scheppert einfach brutal gut. Mit Montreal an Bord war eigentlich klar, dass das Ding komplett nach vorn geht. Rotzig, laut und ohne unnötiges Gelaber, einfach stumpf geradeaus mitten ins Gesicht. Der Refrain bleibt sofort hängen und dieser komplette „kein Bock auf den ganzen Mist“-Vibe knallt einfach dauerhaft rein. Wird definitiv öfter laufen.

Ganz klares Daumen hoch für dieses Brett!

adriane

Adriane Vogelgesang

Adriane ist Redakteurin und Fotografin für das Paranoyd Magazin. Sie berichtet leidenschaftlich über Rock, Punk & Metal und ist von Anfang an beim Paranoyd Magazin dabei. Adriane liefert authentische Konzertberichte, Fotos sowie fundierte Reviews und ist bekannt für ihre kritische und unabhängige Berichterstattung, die immer nah am Geschehen in der Szene bleibt.

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