Bluthund melden sich zurück, und zwar genau so, wie man es von ihnen erwartet: laut, direkt und trotzdem überraschend emotional. Mit ihrer neuen Single „Immer Weiter“ liefert die vierköpfige Formation aus Berlin erneut ein echtes Brett ab. Seit 2020 verstecken sich die Jungs hinter ihren weißen Masken, aber musikalisch verstecken sie sich ganz sicher nicht. Ganz im Gegenteil: Der Sound wirkt entschlossener, klarer und gleichzeitig atmosphärischer als je zuvor.
Schon die ersten Sekunden machen klar, wohin die Reise geht: Der Song startet direkt mit Gesang und zieht einen sofort rein. Typisch Bluthund: Hier trifft Deutschrap-Attitüde auf druckvolle Gitarren, irgendwo zwischen Punk, Post-Hardcore und Nu-Metal. Dieser „StromGitarrenWutRap“-Sound funktioniert einfach besonders, weil die Band es schafft, zwischen ruhigen, fast träumerischen Momenten und aggressiven Ausbrüchen zu wechseln.
Worum geht’s in „Immer Weiter“?
Der Song ist eine Ode ans Durchhalten. Es geht um Überforderung, Druck, das laute Stadtleben und dieses Gefühl, wenn man eigentlich aufgeben will, aber trotzdem weitermacht. Trotz der eher reduzierten und teilweise ruhigen Stimmung trägt der Song eine starke Hoffnung in sich. Genau das macht ihn so besonders: Er wirkt ehrlich, nahbar und gleichzeitig kraftvoll.
Musikalisch pendelt der Track zwischen entspannten Passagen und plötzlichen Druckmomenten. Die Stimme wird aggressiver, die Gitarren schieben nach vorn, der Rhythmus zieht an, und ehe man sich versieht, hat sich der Song schon im Kopf festgesetzt. Genau diese Dynamik sorgt dafür, dass „Immer Weiter“ nicht nur emotional funktioniert, sondern auch richtig Spaß macht.
Fans von modernerem Post-Hardcore oder Bands mit ähnlicher Energie dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Der Track wirkt gleichzeitig reduziert und mächtig – eine Kombination, die Bluthund inzwischen wirklich perfektioniert haben.
Fazit
„Immer Weiter“ ist ein Song, der hängen bleibt. Ein Mix aus Härte, Gefühl und einer starken Botschaft. Bluthund bleiben ihrem Stil treu, entwickeln sich aber hörbar weiter. Der Track macht Druck, geht ins Ohr und liefert gleichzeitig Motivation – genau das, was man von der Band hören will. Ein Song, der definitiv auf der Playlist landet.
Fetzt. Geht ab. Macht Sinn.
Und macht Lust auf das neue Album am 1. Oktober 2026.
Bluthund liefern wieder einmal.
Gönnt euch also den neuen Song, und wenn ihr Bock habt, Bluthund (wieder) live zu sehen, dann checkt unbedingt die Tour von Zombiez aus, mit denen Bluthund im Oktober 2026 unterwegs ist. Hier gibts alle Infos zur Tour!

Adriane Vogelgesang
Adriane ist Redakteurin und Fotografin für das Paranoyd Magazin. Sie berichtet leidenschaftlich über Rock, Punk & Metal und ist von Anfang an beim Paranoyd Magazin dabei. Adriane liefert authentische Konzertberichte, Fotos sowie fundierte Reviews und ist bekannt für ihre kritische und unabhängige Berichterstattung, die immer nah am Geschehen in der Szene bleibt.





