Backstabbed veröffentlichen mit „Spring Inside My Grave“ den ersten Vorboten ihrer neuen EP

Backstabbed veröffentlichen mit „Spring Inside My Grave“ den ersten Vorboten ihrer neuen EP

Backstabbed haben sich in den vergangenen Jahren ihren Platz in der deutschen Hardcore-Szene mehr als verdient. Seit der Gründung 2018 geht die fünfköpfige Band aus Offenburg ihren Weg komplett in Eigenregie – ohne Label und ohne Booking-Agentur. Statt auf große Strukturen setzt Backstabbed auf harte Arbeit, jede Menge Konzerte und einen Sound, der inzwischen einen hohen Wiedererkennungswert hat.

Mit „Spring Inside My Grave“ ist ab heute die erste Single der kommenden EP „Servant Of Misery“ draußen, die am 2. Oktober 2026 erscheint. Die Songs beschäftigen sich mit Verlust, Schuld, inneren Konflikten und den Schattenseiten zwischenmenschlicher Beziehungen.

Zwischen Vergangenheit und Neuanfang

„Spring Inside My Grave“ dreht sich um das Ende einer Beziehung, die von Anfang an unter keinem guten Stern stand. Alte Wunden aus einer früheren Trennung sind nie richtig verheilt und genau das zieht sich wie ein roter Faden durch den Song. Es geht um Trauer, Schuldgefühle und die Erkenntnis, dass einem niemand die eigene Heilung abnehmen kann.

Gerade das macht den Song so nahbar. Es wird schnell klar, wie schwer es sein kann, mit der eigenen Vergangenheit abzuschließen – selbst dann, wenn Menschen da sind, die einen auffangen wollen. Manche Dinge muss man eben erst mit sich selbst ausmachen.

Auch das Musikvideo passt richtig gut dazu. Die Stimmung wird mit jeder Szene bedrückender, bis am Ende das eigene Grab geschaufelt wird und schließlich der Sturz hinein folgt. Das greift die Geschichte des Songs noch einmal auf und sorgt dafür, dass Bild und Musik perfekt zusammenpassen.

Backstabbed – Hardcore mit jeder Menge Energie

Musikalisch bleibt Backstabbed ihrem selbst definierten „Boundaries Breakin‘ Hardcore“ treu. Crossover-Hardcore trifft auf harte Breakdowns, groovige 2-Step-Parts, moderne Metal-Riffs und melodische Elemente. Dadurch entwickelt „Spring Inside My Grave“ ordentlich Druck, lässt aber trotzdem genug Raum für die emotionalen Momente.

„Spring Inside My Grave“ ist auf jeden Fall ein gelungener Vorgeschmack auf „Servant Of Misery“. Wenn die restlichen Songs in eine ähnliche Richtung gehen, dürfen sich Hardcore-Fans Anfang Oktober auf eine richtig starke EP freuen.

Tine

Tine Blessing

Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.

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