Nach der Trennung von Arch Enemy im November 2025 richtet Alissa White-Gluz ihren Fokus vollständig auf eigene Musik. Während zuletzt Spekulationen um die künftige Ausrichtung der Band von Michael Amott kursierten und auch eine mögliche stärkere Einbindung von Angela Gossow diskutiert wurde, hat die kanadische Sängerin nun selbst konkrete Neuigkeiten präsentiert.
Erste Personalien offiziell bestätigt
Am Wochenende veröffentlichte White-Gluz ein kurzes Video in ihren sozialen Netzwerken. Darin ist erstmals neue Musik zu hören, während die Kamera auf ein Bandfoto zoomt. Am Ende werden zwei Musikerinnen enthüllt, die künftig zu ihrer Soloformation gehören. Die Sängerin kommentierte knapp: „Lernt die Band kennen. Bald werdet ihr auch die Musik kennenlernen.“
Eine der beiden Gitarristinnen ist Dani Sophia, die vielen Fans bereits aus Online-Gitarrenformaten bekannt ist. Zudem war sie zuvor Teil der Solo-Band von Till Lindemann, bevor sie dort vor einigen Monaten ausschied. Mit der Verpflichtung setzt White-Gluz sichtbar auf eine internationale und stilistisch offene Besetzung.
Startschuss für ein neues Kapitel
Mit der Bekanntgabe der ersten Mitglieder nimmt das Projekt erstmals konkrete Formen an. White-Gluz hatte nach ihrem Ausstieg betont, künftig unabhängig arbeiten und eigenes Material veröffentlichen zu wollen. Das im Teaser verwendete Musikfragment deutet bereits darauf hin, dass sie zwar weiterhin im Metal-Umfeld bleibt, aber offenbar größere kreative Freiheiten nutzen möchte.
Weitere Details zu Album, Veröffentlichungsdatum oder Live-Plänen stehen noch aus. Die Ankündigung zeigt jedoch: Die Sängerin arbeitet aktiv an einem Neustart – und dürfte bald erstmals Musik unter eigenem Namen präsentieren.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.

