Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu Verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den „Cookie-Einstellungen“.

Mit Klick auf „Zustimmen und weiter“ erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Ultimative Party! ELECTRIC CALLBOY zelebrieren Tanzneid-Tour 2025 in Düsseldorf

Tanzneid Tour 2025 Titelfoto

Im Zuge der großen Tanzneid-Tour 25 /26, die Electric Callboy gemeinsam mit Bury Tomorrow und Wargasm in über 25 europäische Städte und Arenen führen wird, feierte die Band am 16.11.2025 ihre Show in Düsseldorf.

Schon beim Betreten des PSD Bank Dome war spürbar, dass dieser Abend mehr sein würde als ein gewöhnlicher Tourstopp. Electric Callboy hatten im Rahmen ihrer Tanzneid-Tour 2025 nach Düsseldorf geladen, und die Erwartungshaltung der Fans verdichtete sich zu einer beinahe greifbaren Atmosphäre.

Noch bevor das Licht erlosch, lag ein Gefühl kollektiver Vorfreude im Raum – ein Versprechen auf Humor, Energie und jene unberechenbare Mischung aus Party und Metal, die die Band seit Jahren auszeichnet. Als der erste Beat einsetzte, verwandelte sich der PSD-Dome schlagartig in ein brodelndes Zentrum aus Tanz, Farben und Emotionen. Was folgte, war ein Abend, der weniger wie ein Konzert wirkte und mehr wie ein gemeinsames Ausbrechen aus dem Alltag: laut, euphorisch und bemerkenswert verbindend. Um es vorwegzunehmen: Es war DIE PARTY des Jahres.

Das Konzert wurde im Vorfeld um eine Stunde vorgezogen und somit eröffnete WARGASM als erste Band des Abends die Mega-Party in der Arena. Um Punkt 19 Uhr eröffnete die Elektro-Punk-Band aus London ihr Set. Optisch eine Mischung aus punkigen Outfits, Patronengurten und viel nackter Haut machten Sie ihrem Namen alle Ehre. Die Performance der Combo war von Anfang an sehr leidenschaftlich und authentisch. Man konnte merken, dass hier eine Truppe steht, die versucht ihr eigenes Genre zu kreieren. Das Publikum feierte den Auftritt ab und ging das gesamte Set gut mit. Als Anheizer definitiv eine sehr gute Wahl. Nach einer halben Stunde verabschiedeten sich die Briten und bedankten sich aufrichtig beim feiernden Publikum.

Nach einer kurzen Umbaupause war es an der Zeit, die zweite Band des Abends willkommen zu heißen. Und jetzt kam ein wirkliches Schwergewicht der internationalen Metalcore-Szene auf die Bühne. Die Rede ist natürlich von niemand geringerem als Bury Tomorrow. Schon kurz vor dem Beginn des Auftritts forderte der Innenraum lautstark die sechsköpfige Band aus Southampton auf die Bühne. Sichtlich beeindruckt von der Crowd stampfte Frontman Daniel Winter-Bates von Beginn an den hungrigen Innenraum mit dem Song „Choke“ in Grund und Boden.

Mehrere Circle-Pits zierten jetzt den Bereich vor der Bühne und die Power der Band ging vollends auf die Zuschauer über. Die 14.000 Zuschauer sahen einen recht kurzen, aber dennoch sehr kraftvollen und energiegeladenen Auftritt von Bury Tomorrow. Die weitere Setlist bestand ausschließlich aus den großen Hits und ein paar neuen Songs der Band. Während bei „Cannibal“, „Boltcutter“ und „Villian Arc“ die Halle dem Erdboden gleich gemacht wurde, überzeugte der Song „What if I Burn“ durch große Emotionen mit tausenden Lichtern der Handys der Zuschauer von den gefüllten Rängen. Nach dem obligatorischen Dankeschön an den Headliner verabschiedeten sich Bury Tomorrow mit „Abandon us“ und beendeten somit das Vorprogramm.

Schlagartig veränderte sich die Stimmung in der Halle von ernstem Metalcore zu einer exzellenten Party. So langsam lag die Spannung in der Luft, denn die Leute hatten so richtig Bock zu feiern. Von jung bis alt waren viele der Electric Callboy-Fans in Kostüme gehüllt. Neben den „Pump-it“ – Outfits und unzähligen Perücken, konnte man auch Nasa-Anzüge und Discokugel-Helme in der Menge erspähen. Und sogar der „Elevator Operator“ wurde im Unterrang entdeckt – originalgetreu im langen Glitzermantel. Das Publikum zu beobachten war an der Stelle das nächste richtige Spektakel an diesem Abend.

Tanzneid-Tour 2025 - Fans - Düsseldorf
Tanzneid-Tour 2025 – Fans – Düsseldorf

Viele der Besucher deckten sich noch einmal mit ein paar Kaltgetränken an der Bar und Süßigkeiten an der Candy-Bar ein und begaben sich zurück zu ihren angestammten Plätzen. Und dann war es endlich so weit.

Überpünktlich startete um 21:10 Uhr die ultimative Partysause des Jahres hier im PSD-Dome. Electric Callboy kamen mit dem Namensgeber der Tour, dem Track „TANZNEID“ auf die Bühne und verwandelten die komplette Arena im Handumdrehen in ein Schlachtfeld und eine Disco zugleich. Eine wahnsinnige Energie entlud sich über die gesamte Crowd und die spiegelte jede Textzeile der Songs in einer wahnsinnigen Lautstärke zurück. Neben dem Sum-41-Klassiker „Still waiting“ fuhr direkt im Anschluss der gute, alte „Tekkno Train“ mit dem Dampfantrieb der riesigen Bühnenkonstruktion durch die Halle und brachte die Menge zum Toben.

Nach einigen Songs wurde jedem in der Arena klar, dass es an dem heutigen Abend nicht viel Pause geben würde. Ein Knallersong folgte auf den nächsten und so schaukelte sich die Atmosphäre über „Hypa Hypa“ und „MC Thunder“ und „Pump it“ in ungeahnte Dimensionen. Der Abend entwickelte sich auch mithilfe der Pyros und Konfetti-Kanonen zur absolut ultimativen Metalparty des Jahres und die Band aus Castrop-Rauxel hatte wirklich an alles gedacht. Fans der ersten Jahre kamen mit einem Medley genauso auf ihre Kosten, wie die jüngeren Begleiter der Band.

Im Anschluss daran zeigte der ehemalige Sum-41 – und neuer Electric Callboy-Drummer, was alles in ihm steckt. Während dessen machte sich die restliche Band in den Innenraum auf, wo von der Crew in der Zwischenzeit eine in Alufolie gehüllte Orgel aufgebaut wurde und 2 Barhocker, auf der die Band kurze Zeit später inzwischen der Crowd Platz nahm, um ihren Hit „Fuckboi“ in einer Akustikversion zu performen. Obendrauf gab es dann den ersten Teil von „Everytime we Touch“ bevor es für den Breakdown-Part wieder zurück auf die Bühne ging.

Nach der Rückkehr auf die Bühne war so langsam der Zeitpunkt gekommen, an dem man merkte, dass dieser Abend nicht ewig andauern würde. Aber die Tanzneid-Tour 2025 war nicht der Ort, um voreilig von der Bühne zu verschwinden. Nach „MC Thunder Part II“ erklang jetzt die Anfangssequenz von „Elevator Operator“ und die Leute flippten nochmal so richtig aus. Ein riesiger Circle-Pit vor der Bühne wurde größer und größer und urplötzlich betrat der „Elevator Operator“ aus dem Musikvideo höchstpersönlich die Bühne zwischen einem Pyro und Flammen-Gewitter. Die Crowd rastete völlig aus.

Dann war es an der Zeit nochmal kurz die Bremse reinzuhauen und die Band verließ die Bühne. Das Licht ging aus und eine längere Intro-Sequenz begann und die obligatorischen Disco-Kugel-Helme wurden an langen Drahtseilen von der Bühnendecke abgesenkt. Die Band betrat erneut die Bühne, warfen sich mit den Helmen in Schale und der Song „RATATATA“ folgte mit eingespielten Videosequenzen der Band Babymetal, die ja bekanntlich die weiblichen Parts des Songs stellen.

Beim nächsten Song wurde es dann ein wenig abgespaced als die Band zum Song „Spaceman“ in Nasa-Overalls erneut Bühne betrat. Und jetzt war der Zeitpunkt gekommen, um beim letzten Song nochmal so richtig alles zu geben. Für „We got the Moves“, dem letzten Songs des Sets, warfen sich die Herren nochmal, in die absolut weiterentwickelten und ulkigen Outfits des Musikvideos und verwandelten die Arena ein letztes Mal in ein Pyro, Konfetti – und Luftschlangenparadies. Die Band bedankte sich höflich noch einmal bei den tausenden Fans in der Arena, bevor der Abend dann für beendet erklärt wurde.

Die Tanzneid-Tour 2025 stellte in Düsseldorf alles in den Schatten, was in diesem Jahr auf deutschen Konzertbühnen unterwegs war. Mit dieser Show sind Electric Callboy im obersten Regal der internationalen Musikszene angekommen. Ein Abend, der vielen noch lange im Gedächtnis bleiben wird, weil er einfach die geilste Party des Jahres darstellte.

Electric Callboy

Bury Tomorrow

Wargasm

Fotograf & Redakteur beim Paranoyd Magazin. Dokumentiert Konzerte & Festivals in NRW, BeNeLux & Ruhrgebiet mit Leidenschaft & Präzision.

Ähnliche Beiträge