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Von düster zu explosiv: Of Mice & Men, Ghostkid und Gore zerlegten das Backstage in München

Metalcore-Nacht in München: Of Mice & Men, Ghostkid & Gore beeindrucken

München, 04.12.25: An diesem Abend wurde München, genauer gesagt das Backtage, zum Treffpunkt für Fans harter, atmosphärischer und emotionaler Musik. Of Mice & Men, Ghostkid und Gore teilten sich die Bühne und sorgten dafür, dass die Halle von Anfang bis Ende unter Strom stand.

Gore legten mit einem düsteren, intensiven Auftakt los. Mit Songs wie „Like You Meant It“, „Wrath“ und „Orbiting“ bauten sie einen Mix aus Schwere und hypnotischer Energie auf, der das Publikum direkt fesselte.

Die Band wirkte eingespielt und fokussiert und brachte ihren charakteristischen Sound glasklar auf die Bühne. Besonders die kontrastreiche Dynamik, von ruhigen, schwebenden Momenten bis zu brachialen Ausbrüchen, sorgte dafür, dass die Zuschauer*innen ab dem ersten Track komplett anwesend waren.

Ghostkid: dunkles Bodypainting, maximale Bühne, volle Eskalation

Als Ghostkid die Bühne betraten, wurde die Atmosphäre sofort dichter. Bekannt für ihren auffallenden Stil, trat die Band in München mit aufwendigem Bodypainting auf. Unter dem Licht wirkte dieses spektakulär und unterstrich den dystopisch-dramatischen Stil ihrer Musik perfekt.

Die Kombination aus elektronischen Elementen, harten Breakdowns und der emotional aufgeladenen Stimme von Sänger Sebastian „Sushi“ Biesler traf das Publikum direkt. Songs wie „Heavy Rain“, „Start A Fight“ oder „You & I“ verwandelten die Menge in einen brodelnden Kessel aus Moshpits, Mitsingparts und angespannter Energie. Ghostkid lieferten nicht nur musikalisch, sondern auch visuell eines der eindrucksvollsten Sets des Abends.

Of Mice & Men: emotional, kraftvoll und mitreißend

Als Headliner überzeugten Of Mice & Men mit einer beeindruckenden Mischung aus emotionalen Höhen, schweren Breakdowns und kraftvollen Melodien. Der Schwerpunkt lag dabei klar auf dem aktuellen Album „Another Miracle“. Das Publikum sang mit, bewegte sich in den Moshpits und in den emotional stärksten Momenten war die Verbundenheit zwischen Band und Zuschauern beinahe greifbar.

Besonders auffällig war die Harmonie zwischen den druckvollen Instrumentals und den melodisch getragenen Momenten, die live noch emotionaler wirkten als auf Platte.

Fazit: Drei Bands, drei Stile, ein intensives Erlebnis

Der Abend in München zeigte die ganze Vielseitigkeit der härteren Musikszene. Gore setzten mit ihrem düsteren Sound den Grundton, Ghostkid brachten mit Bodypainting und wilder Performance eine völlig eigene Ästhetik ein und Of Mice & Men lieferten ein energetisches, emotionales Finale.

Es war ein Konzert, das nicht nur laut, sondern auch visuell, atmosphärisch und musikalisch absolut überzeugte.

Of Mice & Men

Ghostkid

Gore

sarah

Sarah Edwards

Sarah ist Konzertfotografin beim Paranoyd Magazin. Sie liebt Metal und fängt Fans, Bands & Emotionen unverfälscht ein – von intimen Clubshows bis hin zu großen Festivals. Ihr Fokus liegt auf der rohen Energie des Augenblicks, um die Atmosphäre der Live-Musik authentisch und nahbar festzuhalten.

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