Ihre Zufriedenheit ist unser Ziel, deshalb verwenden wir Cookies. Mit diesen ermöglichen wir, dass unsere Webseite zuverlässig und sicher läuft, wir die Performance im Blick behalten und Sie besser ansprechen können.

Cookies werden benötigt, damit technisch alles funktioniert und Sie auch externe Inhalte lesen können. Des weiteren sammeln wir unter anderem Daten über aufgerufene Seiten, getätigte Käufe oder geklickte Buttons, um so unser Angebot an Sie zu Verbessern. Mehr über unsere verwendeten Dienste erfahren Sie unter den „Cookie-Einstellungen“.

Mit Klick auf „Zustimmen und weiter“ erklären Sie sich mit der Verwendung dieser Dienste einverstanden. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung auf die Zukunft widerrufen oder ändern.

Nothing More in Stuttgart – trotz angeschlagener Stimme, stark!

Nothing More am 22.11.25. in Stuttgart trotz angeschlagener Stimme stark!

Stuttgart 22.11.25: Der Samstag in Stuttgart stand ganz im Zeichen vom Rock, Metal und Core. Wer die Wahl hatte, der hatte auch gleichzeitig die Qual der Entscheidung, wohin er oder sie zum Konzert geht. Allerdings war die Show von Helloween bereits seit geraumer Zeit ausverkauft, für das Corefest gab es nur noch ein paar Restkarten.

Und Nothing More? Die Show der Texaner im LKA war ebenfalls ausverkauft! Die Halbzeit ihrer EU/UK Tour sollte nun also im LKA Longhorn stattfinden. Das tat sie auch, allerdings ein wenig anders, als geplant.

Drei Supportacts für Nothing More

Zunächst aber noch ein paar Worte zu den Support Acts. Ankor, Solence und Catch Your Breath begleiten Nothing More aktuell und bringen das Publikum schon mal auf Temperatur. Das ist auch aktuell bitter nötig, denn draußen herrschen schon jetzt, Ende November, Temperaturen um den Gefrierpunkt.

So auch in Stuttgart. Kurz nach 17:30 Uhr konnte der Einlass bereits starten, damit um 18:30 Uhr keine Geringeren als Ankor die Bühne betreten konnten. Frontfrau Jessie Williams, die seit 2014 mit dabei ist, zog das Publikum in Stuttgart direkt auf ihre Seite. Aber auch ihre Bandkollegen am Bass und an den Gitarren gaben einfach alles. Fannähe, Spielfreude und eine ganze Menge Energie standen bei Ankor im Vordergrund.

Als zweiter Support sollten Solence folgen. Die Schweden gründeten sich 2012 und haben seit dem fünf Alben veröffentlicht. Ihr Fanbase wächst seit dem auch stetig. In Stuttgart feierten die anwesenden Fans vor allem den Track „Who You Gonna Call? (Solence)“. Ganz klar, warum. Schließlich kann man bei dem Track wunderbar mitmachen und so laut wie es nur geht „Solence“ mit der Band gemeinsam schreien.

Schließlich sollte als dritter Act noch „Catch Your Breath“ an den Start gehen. Hier schien das Publikum zunächst ein wenig überrascht von der Musik. Schließlich klangen die ersten Stücke, wie z.B. „Savages“ und „Dark“ ein wenig anders als das, was man an diesem Abend bereits gehört hat und auch von Nothing More erwartet. Allerdings wendete sich nach ca. der Hälfte der Setlist das Blatt und das Publikum rockte zu den bekanntesten Tracks „Dial Tone“ und „Shame On Me“ richtig ab.

Nothing More mit verkürzter Setlist

Wer dabei war, hat spätestens ab dem vierten Song gemerkt: da stimmt was nicht. Die Stimme von Frontmann Jonny Hawkins wollte nicht mehr so, wie er. Doch, statt das Konzert abzubrechen, zogen er und seine Bandkollegen die Show durch.

Jonny bat das Publikum, ihn zu unterstützen und gerade auch bei den anspruchsvollen Textpassagen mitzusingen. Schließlich sind Songs wie „Don’t Stop“ und „Go To War“ stimmlich schon eine Herausforderung.

Der Frontmann schlug sich tapfer, das Publikum half tatkräftig mit und schließlich konnte auch Gitarrist Mark Vollelunga zeigen, dass er den Rap-Part von Sinizter beim Song „Stuck“ auch bestens drauf hat.

NothingMore_Stuttgart_2025_031
Nothing More Credit: Ani Wenskus – Concert Visions

Schließlich konnten Jonny, Mark und Daniel noch an ihrem selbstgebastelten Gitarren-Bass-Drum-Konstrukt gemeinsam zeigen, wie viel Bock sie eigentlich auf die Show haben. Dazwischen durfte aber auch jedes Bandmitglied noch einmal an seinem Hauptinstrument zeigen, was er drauf hat. Zum Glück hat Jonny hier nicht nur seine Stimme als Instrument. Der ehemalige Drummer der Band gab noch ein kurzes Battle mit seinem aktuellen Drummer, Ben, zum Besten.

Auch wenn man es dem Frontmann spätestens ab „If It Doesn’t Hurt“ angemerkt hat, wie sehr ihn die Situation, nicht alle Songs, wie geplant zu spielen, belastet. Er hat auf jeden Fall bewiesen, dass er ein Kämpfer ist, der nicht einfach hinwirft und die Fans stehen lässt. Auch, wenn die Show am darauffolgenden Tag abgesagt werden musste – Gesundheit geht immer vor und sicher wäre Jonny auch keiner in Stuttgart böse gewesen, wenn er die Show abgebrochen hätte.

Seit Nothing More bei Rock am Ring und Rock im Park aufgetreten sind, hat sich ihre Fanbase um ein Vielfaches vergrößert. Die Shows auf der aktuellen Tour sind, vor allem auch in Deutschland, vielerorts ausverkauft. Wir sind uns sicher, dass die Band das auch im nächsten Jahr erreichen wird, wenn sie wiederkommen. Zwischen den geplanten Festival-Shows soll es nämlich wieder die ein oder andere Headliner Show geben.

Bericht und Fotos von Ani Wenskus / Convertvisons

Nothing More

Catch Your Breath

Solence

Ankor

Ähnliche Beiträge