Eine wilde Achterbahn der großen Gefühle für ganz jung bis alt gab es am vergangenen Samstag zum großen Finale auf dem Kunstrasen in Bonn für die Open-Air-Saison 2025 mit den Jungs aus der „Stadt met K“ – KASALLA!
Es war kein leichtes Jahr für die Kölsch-Rocker von Kasalla in den vergangenen 365 Tagen. Ein Jahr mit einer Menge Höhen und vielen tollen Projekten. Nach dem großen gefeierten Auftritt bei Rock am Ring 2025 im vergangenen Juni am Nürburgring in der Eifel, und dem Konzert in der Kölner Philharmonie im Rahmen ihrer „Nit Esu Laut Tour 2025“ Anfang Juli in der wunderschönen Philharmonie, musste die Kölner Band auch einen herben Schicksalsschlag hinnehmen. Den Tod ihres langjährigen Technikers Tom, der in der gesamten Szene für Bestürzung sorgte.
Dieser Cocktail entlud sich letzten Samstag am 23.08.25 bei Ihrem großen Konzert auf dem Kunstrasen zur Saisonabschlussparty in Bonn vor der Kulisse vor 6.000 begeisterten Fans, die ein ganz besonderes Konzert erleben durften. Eine Gefühlsachterbahn, die ihresgleichen sucht. Himmel un Ääd (Himmel und Erde) liegen manchmal nah bei einander. Kasalla nehmen genau diese Herausforderung an und stellten ein Konzert auf die Beine, dass wirklich jeden Aspekt dieser langen Reise der vergangenen Zeit abbildet.
Die Konzertreise begann mit dem Singer und Songwriter Fabian Kuhn, der sichtlich bewegt nach eigenen Aussagen dermaßen die Hosen voll hatte, bei der tollen Kulisse auf dem Kunstrasen. Fabian Kuhn nahm das farbenfrohe Publikum ganz gut mit und forderte bei diesem einmaligen Konzert gegen Ende selbst seine Eltern auf die Bühne, die sichtlich stolz von ihrem Sohn den Auftritt verfolgten.
Nach der kleinen Einlage ließ die Stimmung im Publikum keinen anderen Verdacht nahe, dass der Auftritt von Kasalla kurz bevor stand und nach kurzer Umbaupause enterten Basti Campmann und Rene Schwiers die Bühne des Kunstrasens. Nach kleiner relativ ruhigen Intro-Einlage fiel der Vorhang mit dem großen K und Kasalla starteten fulminant mit „Kumm mer Lääve“ und ihrem Erfolgshit „Alle Gläser Huh“ das ungefähr zweieinhalbstündige Set.
Das gesamte Set war in fünf Akte eingeteilt. Um es kurz zu machen: Es war laut, sehr emotional, leise, laut und wieder leise. Der erste Akt bestand aus neun Songs, die jede Stimmungslage beinhalten sollte. Kurz darauf spielte die Band den Song „Ne Jode“ in Gedenken an ihren Techniker Tom und bei diesem Lied sollte jedem Besucher, genau wie der Band, das Blut in den Adern gefrieren. Es war der emotionale Schlag in die Magengrube und Sänger Basti Kampmann sagte sinngemäß „den nächsten Song hätten wir am liebsten niemals gespielt“ und die Band kämpfte sichtlich mit ihren Emotionen. Aber genau das macht die Band so sympathisch – Menschlichkeit.
Doch die Stimmung sollte sich im Verlauf des Konzerts wieder aufladen und Kasalla konnten die Stimmung auf dem Kunstrasen wieder zum Explodieren bringen. Besonders mit den „fannahen Einlagen“ – Die Butterfahrt mit dem Boot über den Fluss, den Partykreis im Publikum mit Sänger Basti Campmann, die Konfetti-Show bei der „Stadt mit K“ machten das Konzerterlebnis zu einem wahnsinnig besonderen Abend zwischen Himmel und Erde.
Danke an die Band Kasalla und an das Management, die uns einen tollen Konzertabend und einen tollen Abschluss auf dem Kustrasen für Jung und Alt beschert haben.
Wer Kasalla live erleben möchte, kann dies im nächsten Jahr auf der „Trone & Konfetti-Tour 2025“ oder bei den großen Shows zum 15. Geburtstag in der Lanxess-Arena in Köln am 16. & 17. Oktober 2025 machen
Tickets für die Shows könnt ihr HIER kaufen.
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Tilo Sief
Tilo ist Fotograf & Redakteur beim Paranoyd Magazin. Dokumentiert Konzerte & Festivals in NRW, BeNeLux & Ruhrgebiet mit Leidenschaft & Präzision. Er bringt eine Menge Erfahrung mit und kennt sich bestens in der Szene aus.


































