Frankfurt am Main, 11.04.2026 – Wir haben mal wieder eine längere Reise auf uns genommen, und es ging von Stuttgart nach Frankfurt. Franz Ferdinand, bekannt für ihren musikalischen Wiedererkennungswert im New-Wave-Rock mit unterschiedlichen Einflüssen wie zum Beispiel Indie oder auch Country-Spitzen, spielten in der Jahrhunderthalle.
Die Anreise gestaltete sich sehr angenehm; wir waren frühzeitig vor Ort, um die Stimmung von Anfang an aufzunehmen. Die Halle füllte sich langsam, aber zum ersten Act des Abends, Irnini Mons aus Frankreich, war sie bereits gut gefüllt. Das Publikum war bunt gemischt, von Alt bis Jung war wirklich alles vertreten, viele natürlich in Franz-Ferdinand-Shirts. Irnini Mons ist eine vierköpfige Formation aus Lyon, die Ende 2021 aus der Auflösung der bekannten französischen Band „Decibelles“ hervorging. Drei der Gründungsmitglieder blieben zusammen und starteten dieses neue Projekt, um musikalisch noch tiefer in experimentelle Gefilde einzutauchen.
Die Band lässt sich nur schwer in eine einzelne Schublade stecken. Ihr Sound wird oft als eine Mischung aus Hardcore-Punk, Noise-Rock und Indie-Pop beschrieben, wobei sie selbst die Grenzen dieser Genres bewusst verwischen. Sie haben das Publikum gut abgeholt, aber es ist ein Stil, den man mögen muss.
Mitreißende Spielfreude bei Franz Ferdinand
Nach einer guten halben Stunde Umbaupause ging es dann pünktlich um 21 Uhr mit Franz Ferdinand los. Die Herren aus Glasgow brachten gleich vom ersten Song an die richtige Stimmung in die Jahrhunderthalle, und das Publikum in den ersten Reihen feierte seine Band ausgiebig.
Gespielt wurden unter anderem ihre bekanntesten Hits. Die Harmonie innerhalb der Formation war sofort spürbar, da die Musiker oft gemeinsam posierten und damit verdeutlichten, wie viel Freude sie auf der Bühne hatten. Dieser Funke sprang unmittelbar auf die Fans über, die für ordentlich Bewegung sorgten. Drummerin Audrey Tait gönnte ihrem Schlagzeug dabei kaum eine Verschnaufpause, höchstens kurz während der ruhigeren Passagen.
Der Auftritt in Frankfurt bildete einen weiteren Höhepunkt ihrer aktuellen Deutschland-Tournee, nachdem die Schotten zuvor bereits in Städten wie München, Berlin und Köln unterstrichen hatten, dass ihr tanzbarer Sound nach wie vor die Massen begeistert. Franz Ferdinand behielten ihre Fans den gesamten Abend über fest im Griff und lieferten eine Performance ab, die sowohl musikalisch als auch optisch überzeugte. Mit einer Setlist, die keine Wünsche offenließ, sorgten sie für ein restlos glückliches Publikum, das nach rund 1,5 Stunden voller Energie den Heimweg antrat.
Franz Ferdinand
Irnini Mos
Tine Blessing
Tine ist die Inhaberin und Chefredakteurin des Paranoyd Magazins. Als Herz und Kopf des Magazins hält sie alle Fäden zusammen, schreibt leidenschaftliche Reviews und berichtet über aktuelle Szene-News. Zudem ist sie als Konzertfotografin schwerpunktmäßig im Raum Stuttgart aktiv.


















































