FJØRT im Nebel: Eine intensive Nacht im Wiesbadener Schlachthof

FJØRT vor begeistertem Publikum beim Konzert – Credit: Marc Blessing

Wiesbaden, 24.09.2026 – Bevor das Aachener Trio FJØRT nach Kanada aufbrach, gab es noch ein kleines Warm-up-Konzert im kleinen, aber ausverkauften Kesselhaus im Wiesbadener Schlachthof. Mit dabei waren ihre alten Freunde und Weggefährten von City Light Thief. Schon lange vor dem Einlass um 19:30 Uhr versammelten sich zahlreiche Fans, um nichts von der Show zu verpassen.

City Light Thief starteten in den Abend

Den Beginn machten zunächst die alten Weggefährten von FJØRT, City Light Thief. Wie Sänger Benni Mirtschin zwischendurch verriet, hatten sich die Wege der beiden Bands bereits vor der Gründung von FJØRTgekreuzt und sie verband eine lange Freundschaft.

City Light Thief überzeugten mit ihrem Mix aus Post-Punk und Post-Hardcore. Auch wenn die Bühne für das Quintett aus Köln recht beengt war, versprühten sie ordentlich Energie. Das volle Kesselhaus tanzte und feierte vom ersten Song an mit.

Nach rund 40 Minuten war das Set beendet und der Umbau für Fjort begann.

Awareness, Nebel und jede Menge Energie bei FJØRT

Bevor FJØRT die Bühne betraten, gab es zunächst eine Ansage, dass ihre Konzerte als Safe Spaces verstanden werden und jeder willkommen sei, der andere nicht ausgrenze oder belästige. Danach stieg das Aachener Quartett allerdings mit Vollgas in sein Set ein und niemand blieb mehr still stehen.

Der Fotograf in mir weinte dabei zwar ein wenig, denn die Show bestand zu einem großen Teil aus dichtem Nebel und stroboskopischen Lichteffekten – für die Kamera war das alles andere als einfach. Insbesondere Bassist David Frings interagierte jedoch mit sehr viel Enthusiasmus und Energie mit den Fans. Gegen Ende des anderthalbstündigen Sets kletterte er sogar auf die gegenüberliegende Bar und ließ sich anschließend crowdsurfend zurück zur Bühne tragen.

FJØRT verstanden es, ihre Show mit vielen unterschiedlichen Elementen zu garnieren. Ernsthaftigkeit und pure Energie trafen auf einen sehr sympathischen Humor, der die Atmosphäre immer wieder auflockerte.

Mit rund 90 Minuten spielte das Aachener Trio eine ausgedehnte Show. Dabei war deutlich zu spüren, dass die Band und der Schlachthof bereits eine lange gemeinsame Geschichte hatten und die Band hier immer wieder gerne gesehen wurde.

Eine sehr starke Show und ein gelungenes Warm-up vor der Kanada-Tour.

FJØRT

City Light Thief

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Kevin Richter

Kevin, Fotograf und Redakteur für das Paranoyd Magazin. Er blickt auf eine fundierte Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit diversen Musikmagazinen zurück und ist derzeit festes Mitglied der Paranoyd-Redaktion. Kevin verbindet den geschulten Blick für den Moment mit journalistischer Präzision, um authentische Konzertberichte und visuell beeindruckenden Content für die Szene zu schaffen.

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