FIT FOR A KING: Metalcore-Gewitter im Schlachthof Wiesbaden

FIT FOR A KING: Metalcore-Gewitter im Schlachthof Wiesbaden

13.03.2026, Wiesbaden: Mit einem starken Package aus modernen Metalcore-Größen machte die Tour von Fit For A King Halt im Schlachthof Wiesbaden. Gemeinsam mit Memphis May Fire, Acres und 156/Silence versprach der Abend eine geballte Ladung Energie, harte Breakdowns und intensive Live-Momente – und genau das bekam das Publikum an diesem Freitag, dem 13. März 2026, auch geliefert.

Früher Beginn, keine Müdigkeit


Trotz des recht frühen Beginns um 18:00 Uhr war die Halle bereits gut gefüllt und 156/Silence starteten mit Vollgas in ihr Set. Die Pittsburgher Metalcore-Band war zum ersten Mal in Europa, doch man merkte keinerlei Nervosität. Ihr Sound war kompromisslos und hart, und sie schafften es direkt, die erste Wall of Death des Abends zu starten. In ihren 30 Minuten stimmten 156/Silence die Zuschauer gut ein – leider aber auch uns Fotograf*innen. Das Licht war richtig schlecht und wurde über den Abend hinweg auch nicht viel besser.

Als zweite Band des Abends betraten Acres aus Portsmouth, England, die Bühne. Auch die Engländer vergeudeten keine Zeit und überzeugten mit ihrem Mix aus Metal- und Post-Hardcore, der sowohl Raum für ruhige Passagen als auch für fette Riffs mit Mosh-Potenzial bot. 2023 spielten die Briten zuletzt hier, allerdings im kleineren Kesselhaus nebenan – vielleicht auch ein Grund, warum sie so gut ankamen und vom Publikum gefeiert wurden. Ebenfalls mit 30 Minuten ein kurzes, aber sehr abwechslungsreiches Set.

Fotografischer Alptraum


Ebenfalls eine lang erwartete Band und scheinbar auch ein großes Argument, warum der Schlachthof fast ausverkauft war: Memphis May Fire. Die US-Amerikaner wurden enthusiastisch bejubelt und empfangen, und man hätte vermuten können, dass sie der Headliner waren. Die Band rund um Vocalist Matty Mullins knüpfte mühelos an die von den Vorbands geschaffene Stimmung an, sorgte für einige Walls of Death, Mosh- und Circle-Pits sowie Crowdsurfer, die die Security wie gewohnt sicher abfing. Leider war hier das Licht zum Fotografieren absolut ungünstig – keine Frontlights, Stroboskop und Nebel ließen uns im Graben ratlos stehen. Selbst der bandeigene Fotograf zuckte nur mit den Schultern. Schade, denn der Auftritt war richtig stark.

Zu guter Letzt, ebenfalls heiß erwartet, starteten dann Fit For A King mit „Begin the Sacrifice“ ihr Set. Und schon hier wurde fleißig mitgesungen. Das Publikum erhöhte die Schlagzahl der heranfliegenden Crowdsurfer noch einmal deutlich, und auch sonst wurde jeder Song der Texaner mit Pits und Mitgesang gefeiert. Bassist Ryan, der für seine actionreiche Bühnenpräsenz bekannt ist, ließ sich auch hier nicht lange bitten, wirbelte seinen Bass um sich und sprang über die Bühne. Viele Songs des für die Tour namensgebenden Albums wurden gespielt, aber auch Klassiker wie „Engraved“, „Breaking The Mirror“ und „When Everything Means Nothing“ wurden von Vocalist Ryan Kirby und der Band zum Besten gegeben.

Mit etwas mehr als einer Stunde Spielzeit war dies ein ordentliches Set, und ein sehr starker Konzertabend ging gegen 22:00 Uhr zu Ende.

Fit For A King

Memphis May Fire

Accres

156/Silence

kevin

Kevin Richter

Kevin, Fotograf und Redakteur für das Paranoyd Magazin. Er blickt auf eine fundierte Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit diversen Musikmagazinen zurück und ist derzeit festes Mitglied der Paranoyd-Redaktion. Kevin verbindet den geschulten Blick für den Moment mit journalistischer Präzision, um authentische Konzertberichte und visuell beeindruckenden Content für die Szene zu schaffen.

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