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FIT FOR A KING verwandelten die Batschkapp Frankfurt in eine Moshpit-Sauna – Clubshow-Feuerwerk mit Kublai Khan TX, Bane & Crystal Lake!

Fit For A King- Europe & UK Summer 2025

Um die Zeit zwischen den Festivalauftritten zu überbrücken, spielen viele Bands einige Clubshows, so auch Fit For A King, die in Deutschland 3 Clubshows in ihren Festivalsommer eingebaut haben. Außerdem lässt sich so das kürzlich erschiene neue Studioalbum “Lonely God” noch zusätzlich promoten. Und da die Texaner nicht alleine spielen wollten, holten sie sich noch Verstärkung von den ebenfalls aus Texas stammenden Kublai Khan TX, so wie Bane und Crystal Lake. Am 12.08.25 machte dieses vollgepacktes Line-up Halt in der Batschkapp Frankfurt.

Crystal Lake starteten die Hitzeschlacht

Bei Tageshöchsttemperaturen von ca. 35 Grad und einem frühen Einlass um 18:00 Uhr begann man schon früh mit dem Schwitzen. Darauf nahmen die japanisch-amerikanischen Crystal Lake jedoch keine Rücksicht, als sie pünktlich um 19:00 Uhr die Bühne betraten. Das Quintett trat direkt auf das Gaspedal und ihr Mix aus Metal-, Hard- und Deathcore riss das Publikum von Anfang an mit. Von Beginn an wurde getanzt und gemoshed, und die Bandmitglieder sprangen die Bühne rauf und runter. 30 Minuten volle Power und ohne Unterbrechung, verwandelten sie die noch verhalten gefüllte Batschkapp langsam in eine Sauna. Jeder, der zu spät kam, ärgerte sich vermutlich, Crystal Lake verpasst zu haben.

Die zweite Band des Abends war das Hardcore-Quintett Bane aus Massachusetts, USA. Wie schon der Opener, gaben auch die Amerikaner von Beginn an Vollgas und hauten ihren schnörkellosen Oldschool Hardcore dem Publikum um die Ohren. Ehrlicherweise muss man sagen, dass Bane nicht ganz so gut ankam wie Crystal Lake, aber dennoch war die Stimmung gut, nur etwas verhaltener. Dennoch fegte die Band die Bühne rauf und runter und gab alles in ihrem knapp 25-minütigen Set. Die Temperaturen stiegen unaufhaltsam weiter in der Batschkapp, es hatte schon etwas Saunafeeling, und zwei Bands standen noch aus.

Crystal Lake - Europe & UK Summer 2025
Credit: Kevin Richter

Kublai Khan TX reißen ab!

An Hitze gewohnt gewesen sein dürften die vier von Kublai Khan TX – wie der Name vermuten ließ, kamen die Jungs aus Texas und sorgten mit ihren heftigen Breakdowns für ordentlich Action im Publikum. Moshpits, Circlepits sowie diverse Walls of Death’s fanden in der nun nahezu restlos gefüllten Batschkapp trotzdem ihren Platz. Der brachiale Sound wurde von Matt Honeycutts tiefen Vocals fett unterstrichen.

Die Texaner verzichteten auf Gimmicks oder ein fettes Bühnenbild. Bei dem, was im Publikum abging, hatte ohnehin kaum jemand Zeit, auf die Bühne zu schauen. Kublai Khan TX gaben ihr Bestes, damit die Batschkapp abgerissen wurde! Mit knapp 40 Minuten spielten sie ein – für Hardcore-Verhältnisse – fast schon headlinerwürdiges Set.

Moshpitsauna

Last but not least betraten dann Fit For A King die Bühne, und nachdem ich diese Band zwei Jahre in Folge verpasst hatte, erlebte ich sie endlich live und sogar aus dem Graben – zumindest für drei Songs. Die vier Texaner starteten ihr Set mit drei Songs von ihrem neuen Album Lonely God und waren begeistert, wie textsicher die Fans bereits bei den neuen Songs waren. No Tomorrow wurde ebenso mitgesungen, wie bei Begin The Sacrifice die titelgebenden Worte gegrowlt wurden. Dennoch wurden auch Klassiker wie Reaper, Breaking The Mirror und When Everything Means Nothing in die Setliste eingebaut, und das Publikum war in ekstatischer Feierlaune.

Crowdsurfer, Moshpits, Circlepits – bei den Texanern wurde jede vorhandene Restenergie gefordert und rausgelassen. Ryan Kirby bedankte sich mehrmals für diese Leistung der Fans und kündigte für 2026 eine Headliner-Tour an. Bei der Zugabe Backbreaker wurde dann wirklich jede noch so kleine Energiereserve abverlangt, und nach 45 Minuten war dieser grandiose Abend vorbei. Jederzeit gerne wieder!

Fit For A King

Kublai Khan TX

Crystal Lake

Bane

Inhaltsverzeichnis

kevin

Kevin Richter

Kevin, Fotograf und Redakteur für das Paranoyd Magazin. Er blickt auf eine fundierte Erfahrung durch die Zusammenarbeit mit diversen Musikmagazinen zurück und ist derzeit festes Mitglied der Paranoyd-Redaktion. Kevin verbindet den geschulten Blick für den Moment mit journalistischer Präzision, um authentische Konzertberichte und visuell beeindruckenden Content für die Szene zu schaffen.

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