Da Diary of Dreams einer meiner Lieblingsbands sind, freute ich mich schon seit Monaten auf dieses Konzert. So zog es mich am 18.11.25 wieder nach Stuttgart in den Club vom Im Wizemann. Nach dem Einlass um 19.00 Uhr umkreiste ich den Merch-Stand und überlegte, ob ich mir den Hoodie von Diary of Deams kaufen soll. Dieser hat einen schwarzen Wolf auf dem Rücken aufgedruckt. Ein paar bekannte Gesichter sah ich auch schon im Foyer. Der Club füllte sich so langsam und ich postierte mich am Eingang des Foto-Grabens, um darauf zu warten, bis es endlich losging. Platz hatte ich Graben genug, da ich die einzige Fotografin an diesem Abend war.
Pünktlich um 20.00 Uhr betrat das englische Duo Auger die Bühne unter tosendem Applaus. Trotz anfänglicher technischer Schwierigkeiten bei „Goodbye“ meisterten die beiden ihren Auftritt ganz professionell. Die Musik war extrem tanzbar, sodass nicht nur Sänger Kyle auf der Bühne tanzte, sondern auch das Publikum spätestens bei „The Sound of the Machine“ zu tanzen begann. Aber auch ruhigere Stücke hatte die Band in ihrem halbstündigen Set und beendete ihren Auftritt mit „Oxygen“.
Diary of Dreams: „Bitte lasst die Handys in den Taschen!“
Gegen 21.00 Uhr drang aus den Lautsprechern eine Stimme, die das Publikum darum bat, die Handys in den Taschen zu lassen und anstatt Videos und Bilder zu machen, das Konzert zu genießen und Erinnerungen zu schaffen. „Schenke der realen Welt heute deine Aufmerksamkeit.“ Dann kam die Band auf die Bühne. Aber sie waren nicht zu viert wie sonst: Sie hatten einen zweiten Gitarristen dabei.
Diary of Dreams eröffneten ihr Set mit „Kein allein“ aus ihrem neuen Album. Bereits nach dem ersten Song folgte unbändiger Applaus. Etwas später spielten sie mein Lieblingslied „Viva la Bestia“ und das Publikum sollte den Refrain mitsingen. Bei jedem einzelnen Song merkte man, wie sehr Adrian die Texte fühlte und die Emotionen dem Publikum vermittelte. Ebenfalls aus dem neuen Album „Chapter 1: Dead End Dreams“ stammte der Song „Dead to me“. Adrian kündigte dann an, dass sie den nachfolgenden Song seit 20 Jahren nicht mehr gespielt hätten: „But The Wind Was Stronger“.

Bei einigen Songs spielte Adrian zusätzlich Gitarre. Spätestens bei „King Of Nowhere“ fingen die Gäste an zu tanzen. Auch „The Secret“ und „Endless Nights“ kamen beim Publikum natürlich gut an. Später folgte dann laut Adrian etwas ungewohntes: „Lebenslang“. Auch hier sang das Publikum aus voller Brust den Text im Refrain mit. Immer wieder bedankte er sich nach den Songs bei den Gästen für den Applaus und war sichtlich ergriffen von der tollen Stimmung, die im Club herrschte.
Danach verließ die Band die Bühne, um kurz darauf für die ein oder andere Zugabe unter tosendem Applaus auf die Bühne zurückzukehren. So spielten sie „Undividable“ und „A Day In December“. Zum Abschluss sang Adrian, von Felix am Piano begleitet, den Song „Ikarus“. Adrian bedankte sich beim Publikum und meinte, dass es Wahnsinn gewesen sein.
Diary of Dreams haben mich zum Tanzen und Headbangen gebracht. Aus voller Brust habe ich die Texte mitgesungen. Ich hatte aber auch einige Gänsehaut-Momente und war emotional tief berührt. Ich danke der Band ganz herzlich, dass ich diesen wundervollen Abend in Wort und Bild festhalten durfte.
Das neue Album „Chapter 1: Dead End Dreams“ bekommt ihr HIER. Mitte Dezember spielt die Band noch zwei Konzerte.
Diary of Dreams
Auger












































