Am 22. November hatte das CORE FEST 2025 zum letzten Mal das Wizemann Areal in Stuttgart erschüttert. 18 Bands verabschiedeten sich auf zwei Bühnen von der Stadt und lieferten ein Finale, das der Szene noch lange im Gedächtnis bleiben würde.
11.30 Uhr, minus fünf Grad. Vor dem Eingang bildete sich früh eine lange Schlange. Trotz der Kälte herrschte dieser typische Festivalvibe, geladen und voller Vorfreude. Für mich war sofort klar, dass dieser Tag etwas Besonderes werden würde.
Als sich die Türen öffneten, strömten die Besucherinnen und Besucher mit breitem Grinsen hinein. Drinnen empfingen uns warme Hallen, die ersten Basswellen des Soundchecks und die bekannte Mischung aus Adrenalin und Erwartung, wie man sie nur bei einem intensiven Indoor Festival erlebt.
Ein Auftakt ohne Kompromisse
Detartratet rissen das Publikum direkt mit. Keine Vorwarnung, keine Pause, einfach zwanzig Minuten pure Energie. Danach übernahmen Saviourself und zeigten sofort, warum sie als eines der stärksten neuen Talente der Szene galten. Die Band aus Kiel, das erste Signing des neuen Metal Labels Corrupted Blood, spielte ein Set, das die Messlatte für den gesamten Tag nach oben setzte. Die Stimmung heizte sich weiter auf und man spürte deutlich, dass dieser Samstag ein intensives Erlebnis werden würde.
Im Anschluss gaben Bad Assumption alles, bevor Watch Me Rise die große Bühne offiziell eröffneten.

Tempo, Härte, Vielfalt, das Vollgasprogramm
Ab diesem Moment wechselte das gesamte Areal in den Dauerbetrieb. Es gab keine Verschnaufpause mehr, nur ein ständiges Wechselspiel zwischen Aggression, Emotion und purer Energie. Genauso muss ein modernes Indoor Festival wirken.
Mainstage Höhepunkte
Auf der Mainstage sorgten
• As Everything Unfolds
• Aviana
• Future Palace
für große Refrains, emotionale Ausbrüche und Pits, die sich durch die gesamte Halle zogen.
Club Stage, Die rohe Variante
Wer es härter wollte, fand auf der kleineren Bühne die perfekte Umgebung:
• Dagger Threat
• Mental Cruelty
• Within Destruction
Der Raum war enger, heißer und intensiver. Ein Ort, an dem man sich komplett verausgaben konnte und dennoch immer wieder zurück in die Menge gezogen wurde.
Kurz vor dem Finale mit Dead by April gab es dann die große Neuigkeit des Abends.
Ein Abschied und ein Neuanfang
Die Veranstaltung verabschiedete sich nicht einfach aus Stuttgart. Sie präsentierte gleichzeitig ihre Zukunft. Der Umzug in die EWS-Arena Göppingen stand fest. Mehr Platz, mehr Möglichkeiten, ein deutlicher Schritt nach vorn.
Auf der Bühne wurde der erste Headliner für das kommende Jahr enthüllt: Thrown. Dazu kamen die bereits bestätigten Bands Siamese und Alpha Wolf. Ein klares Zeichen dafür, dass dieses Festival wachsen wird und das auf einem deutlich höheren Niveau.
Fazit ein Tag der Spuren hinterließ
Nach fast zwölf Stunden voller Energie, Emotionen und Abriss, endete der Tag. Ich verließ das Wizemann heiser, verschwitzt und vollkommen fertig, aber glücklicher als zuvor. Die Menschen um mich herum wirkten genauso euphorisch. Solche Erlebnisse erinnern immer wieder daran, warum Livemusik unersetzbar bleibt. Die Nähe, die Energie, das gemeinsame Ausrasten. Dieses Indoor Festival brachte eine Szene zusammen, die mit Leidenschaft, Hingabe und echtem Herzblut dabei ist.
Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr. Und nun viel Spaß mit der Bildergalerie!
Everything Unfolds
Future Palace
Aviana
Atena
Bad Assumption
Dagger Threat
Dead by April
Detartrated
Diamond Construct
Gloom in the Corner
Kanine
Mental Cruelty
Saviourself
Seven Blood
Stain the canvas
Vicious Rain
watch me rise
within destruction










































































