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Burg Open Air 2025 in Illingen – drei Tage Metal, Rock und großartige Organisation

Doro Illingen Burg Open Air 2025
Credit: Heiko Boncourt

Vom 14. bis 16. August 2025 fand das traditionsreiche Burg Open Air in Illingen statt. Auch in diesem Jahr bewies das Festival einmal mehr, warum es zu den beliebtesten Open-Air-Events im Südwesten zählt: ein starkes Line-up, perfekte Organisation, großartige Stimmung und eine Umgebung, die Rock- und Metal-Fans gleichermaßen begeistert. Rund 2000 Besucherinnen und Besucher erlebten drei Tage voller Musik, Emotionen und unvergesslicher Festivalmomente.

Donnerstag – fulminanter Auftakt mit Völkerball

Der Startschuss fiel bereits am Donnerstag mit Völkerball, einer der bekanntesten Rammstein-Coverbands. Mit einer aufwendigen Show, die sowohl visuell als auch musikalisch Maßstäbe setzt, eröffneten sie das Festival. Und so, wie man Völkerball kennt, war es mit Sicherheit auch diesmal wieder eine pyrolastige Show, die im Cover-Bereich ihresgleichen sucht. Da wir an diesem Tag noch nicht selbst vor Ort waren, können wir an dieser Stelle leider keine eigenen Bilder beisteuern.

Freitag – Metal für jede Generation

Am Freitag begann der Tag mit HeavySaurus. Die Band begeisterte besonders die jüngeren Festivalgäste, die als kleine „Dino-Metalheads“ direkt vor der Bühne ausgelassen feierten. Danach folgten Rook Road, die mit ihrem straighten Rocksound das Publikum aufwärmten.

Ein echtes Highlight für alle Metal-Veteranen war der Auftritt von DirkSchneider. Mit Songs seiner „Balls To The Wall – 40th Anniversary Tour“ präsentierte er klassischen Heavy Metal in Reinform und ließ dabei die goldenen Zeiten von Accept noch einmal aufleben. Als krönender Abschluss des Tages rockten Kissin Dynamite als Headliner die Bühne und lieferten eine energiegeladene Show, die Jung und Alt gleichermaßen begeisterte.

kissin dynamite burg open air 2025
Credit: Heiko Boncourt

Dirk Schneider Burg Open Air 2025
Credit: Heiko Boncourt

Samstag – Festivalhöhepunkt mit Doro

Der Samstag begann mit Tricksters Day, gefolgt von Tri State Corner, die das Publikum mit ihrer einzigartigen Mischung aus Rock und Bouzouki-Sounds in Stimmung brachten. Danach sorgten Lacrimas Profundere für eines der wildesten Konzerte des Wochenendes. Sänger Julian Larre suchte immer wieder die Nähe der Fans, sprang in die Menge und kletterte an der Bühne hoch – ein Auftritt, der pure Energie ausstrahlte.

Mit Rage folgte eine Band, die klassischen Metal mit Hard Rock kombinierte und die Menge weiter in Bewegung hielt. Danach übernahmen Beyond The Black, die mit modernem Symphonic Metal die rund 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Höhepunkt des Abends vorbereiteten.

Als Headliner des Festivals stand dann schließlich niemand Geringeres als Doro Pesch auf der Bühne. Die „Queen of Metal“ spielte fast zwei Stunden und präsentierte eine perfekte Mischung aus Klassikern und neuen Songs. Eine Show voller Energie, Leidenschaft und echter Rock’n’Roll-Attitüde – ein würdiger Abschluss für das Burg Open Air 2025.

Doro

Organisation und Besonderheiten

Nicht nur musikalisch konnte das Festival überzeugen. Auch in diesem Jahr zeigte sich das Burg Open Air als Musterbeispiel für Organisation und Barrierefreiheit. Alle Wege waren vollständig rollstuhlgerecht gestaltet, und die großzügige Rollstuhlbühne ermöglichte beste Sicht auf das Geschehen.

Auch der Umgang mit den Fotografen und der Presse verdient besondere Erwähnung. Presseverantwortlicher Thomas Keller war stets präsent, hilfsbereit und bewies mit viel Humor, dass Professionalität und Herzlichkeit Hand in Hand gehen können.

Fazit

Das Burg Open Air Illingen 2025 war erneut ein voller Erfolg. Von der Eröffnung mit Völkerball bis zur finalen Metalshow von Doro überzeugte das Festival auf ganzer Linie. Perfekte Organisation, eine familiäre Atmosphäre und ein starkes Line-up machten die drei Tage zu einem Erlebnis, das Fans noch lange in Erinnerung behalten werden.

Impressionen Freitag

Impressionen Samstag




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Heiko Boncourt

Heiko ist Musikjournalist und Konzertfotograf beim Paranoyd Magazin aus Saarbrücken. Unabhängig, authentisch und leidenschaftlich berichtet er mit einem klaren Fokus auf die Rock- & Metal-Szene. Heiko verbindet fundierte Analysen mit ausdrucksstarker Fotografie, um die Essenz von Live-Shows und neuen Veröffentlichungen greifbar zu machen.

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