
Xandria – Geschichte, Mitglieder, Alben und Songs
Xandria gehören seit mehr als drei Jahrzehnten zu den prägenden deutschen Bands des Symphonic Metal. Was 1994 in Bielefeld als Projekt um Gitarrist und Songwriter Marco Heubaum begann, entwickelte sich zu einer international erfolgreichen Formation, die ihren Sound immer wieder verändert hat. Orchestrale Arrangements, Metal-Gitarren, große Melodien und wechselnde Sängerinnen gehören zu den wichtigsten Bestandteilen der Bandgeschichte.
Besonders die unterschiedlichen Sängerinnen haben die musikalischen Phasen von Xandria geprägt. Lisa Middelhauve führte die Band in den 2000er-Jahren zu ihren ersten größeren Erfolgen, Manuela Kraller übernahm anschließend das Mikrofon und brachte ihre klassisch ausgebildete Stimme in die Band ein. Mit Dianne van Giersbergen folgte eine weitere markante Ära, bevor Aeva Maurelle kurzfristig einsprang. Seit 2022 steht Ambre Vourvahis am Mikrofon.
Auch die aktuelle Phase unterscheidet sich deutlich von den früheren Jahren. Nach „The Wonders Still Awaiting“ aus dem Jahr 2023 veröffentlichte Xandria 2024 „Universal Tales“. 2026 folgt mit „Eclipse“ das nächste Studioalbum. Die Platte erschien am 7. August 2026 und führt den modernen Symphonic-Metal-Sound der Band mit deutlich stärkeren elektronischen, cineastischen, keltischen und modernen Metal-Einflüssen weiter.
Die Gründung von Xandria
Xandria wurde 1994 in Bielefeld gegründet. Die zentrale Figur hinter der Band war von Beginn an Marco Heubaum. Er entwickelte die musikalische Grundidee und sollte Xandria über die Jahrzehnte als Gitarrist, Keyboarder, Songwriter und Produzent begleiten.
Die frühen Jahre waren noch stark von atmosphärischen und elektronischen Elementen geprägt. Xandria entwickelte zunächst ihren eigenen Stil, bevor die Band zunehmend deutlicher in Richtung Symphonic Metal ging.
1997 erschien das erste Demo „Xandria“. Drei Jahre später folgte mit „Kill the Sun“ ein weiteres Demo, das bereits deutlich zeigte, wohin die musikalische Reise gehen sollte.
Der Name Xandria wurde in der Folge mit einer Mischung aus Metal, Gothic-Atmosphäre und symphonischen Elementen verbunden. Die Band baute sich zunächst vor allem innerhalb der deutschen Metal- und Gothic-Szene einen Namen auf.
„Kill the Sun“ – das erste Studioalbum
2003 erschien „Kill the Sun“ als erstes reguläres Studioalbum von Xandria. Die Platte zeigte bereits viele der Elemente, die später zum Markenzeichen der Band wurden.
Die Musik war melodisch und atmosphärisch, gleichzeitig aber fest im Metal verwurzelt. Elektronische Elemente sorgten für zusätzliche Tiefe, während die weibliche Stimme im Mittelpunkt stand.
Mit dem Titeltrack „Kill the Sun“ konnte Xandria erstmals größere Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Der Song wurde zu einem wichtigen Stück der frühen Bandgeschichte und gehört bis heute zu den bekanntesten Titeln aus dieser Phase.
Die Veröffentlichung legte damit den Grundstein für eine Entwicklung, die nur ein Jahr später mit „Ravenheart“ deutlich an Fahrt aufnehmen sollte.
„Ravenheart“ macht Xandria bekannt
2004 veröffentlichte Xandria das Album „Ravenheart“. Die Platte wurde zu einem wichtigen Meilenstein und machte die Band auch außerhalb Deutschlands bekannter.
Der Titeltrack „Ravenheart“ entwickelte sich zu einem der bekanntesten Songs der Gruppe. Auch „Eversleeping“ wurde zu einem Publikumsliebling und zeigt die melancholischere Seite der Band.
Die Kombination aus eingängigen Melodien, Metal-Gitarren und orchestraler Atmosphäre funktionierte besonders gut. Xandria positionierten sich damit in einer Szene, in der Symphonic Metal zunehmend international erfolgreich wurde.
Die Band war dabei nicht einfach eine Kopie bereits etablierter Gruppen. Marco Heubaum setzte auf eine eigene Mischung aus Metal, elektronischen Elementen und teilweise sehr melodischen Songstrukturen.
„India“ und die Entwicklung des Sounds
2005 folgte „India“. Das dritte Studioalbum erweiterte den musikalischen Ansatz von Xandria und zeigte, dass sich die Band nicht ausschließlich auf den Erfolg von „Ravenheart“ verlassen wollte.
Die Songs wurden abwechslungsreicher und die orchestralen Elemente stärker in die Arrangements eingebunden. Gleichzeitig blieb der melodische Kern erhalten.
Die Band konnte damit ihre Position innerhalb des europäischen Symphonic Metal weiter festigen. Xandria spielte zunehmend größere Konzerte und Festivals und wurde auch international wahrgenommen.
„Salomé – The Seventh Veil“
2007 erschien „Salomé – The Seventh Veil“. Das Album griff mit seinem Titel ein historisches und literarisches Motiv auf und passte damit zum atmosphärischen Charakter der Musik.
Die Platte verband klassische Symphonic-Metal-Elemente mit Rock und elektronischen Sounds. Songs wie „Save My Life“ zeigten die zugänglichere Seite der Band.
Nach dieser Phase kam es jedoch zu einem wichtigen Wechsel am Mikrofon. Lisa Middelhauve verließ Xandria und damit ging eine Ära zu Ende, die die Band maßgeblich geprägt hatte.
Lisa Middelhauve prägt eine wichtige Ära
Lisa Middelhauve war eine der bekanntesten Stimmen der frühen Xandria-Phase. Ihre Zeit mit der Band fiel in die Jahre, in denen Xandria den entscheidenden Schritt von einer Szene-Band zu einer international bekannten Symphonic-Metal-Formation machte.
Ihre Stimme ist auf „Kill the Sun“, „Ravenheart“, „India“ und „Salomé – The Seventh Veil“ zu hören. Besonders „Ravenheart“ und „Eversleeping“ sind eng mit dieser Ära verbunden.
Nach ihrem Ausstieg stand Xandria vor der Aufgabe, eine neue Sängerin zu finden. Diese Suche führte schließlich zu Manuela Kraller.
„Neverworld’s End“ mit Manuela Kraller
2012 erschien „Neverworld’s End“. Das Album markierte einen deutlichen Neustart für Xandria.
Manuela Kraller brachte einen stark klassisch geprägten Gesang mit. Ihre Stimme gab den Songs einen operatischeren Charakter und rückte Xandria noch stärker in Richtung des symphonischen Metal.
Mit „Valentine“, „The Dream Is Still Alive“ und dem Titeltrack entstanden Songs, die bis heute zu den wichtigen Stücken dieser Phase gehören.
„Neverworld’s End“ wurde von vielen Fans als Rückkehr zu einem besonders epischen Xandria-Sound wahrgenommen. Orchester, Chöre und Metal-Gitarren bildeten eine deutlich größere Klangkulisse als auf den frühen Veröffentlichungen.
Das Album zeigte außerdem, wie flexibel die Band mit unterschiedlichen Sängerinnen arbeiten konnte. Der Grundcharakter von Xandria blieb erhalten, obwohl sich die Stimme an der Spitze deutlich veränderte.
„Sacrificium“ und der nächste Sängerinnenwechsel
2014 veröffentlichte Xandria „Sacrificium“. Dianne van Giersbergen übernahm den Gesang und wurde damit die nächste Sängerin einer Band, deren Geschichte stark von verschiedenen Stimmen geprägt ist.
Das Album setzte die symphonische Ausrichtung von „Neverworld’s End“ fort. Orchestrale Arrangements, Chöre und harte Gitarren wurden zu einem noch größeren Gesamtklang verbunden.
Mit „Nightfall“ entstand ein weiteres bekanntes Stück der Band. Gleichzeitig entwickelte sich Xandria immer stärker zu einer internationalen Liveband.
2015 erschien außerdem die EP „Fire & Ashes“. Die Veröffentlichung enthielt neben neuen Songs auch Material, das den bisherigen Weg der Band noch einmal zusammenfasste.
„Theater of Dimensions“
2017 erschien „Theater of Dimensions“. Das Album war das letzte Studioalbum mit Dianne van Giersbergen.
Musikalisch setzte Xandria auf eine besonders umfangreiche Produktion. Orchester, Chöre, Metal-Gitarren und elektronische Elemente wurden miteinander verbunden.
„Call of Destiny“ und „Ship of Doom“ gehören zu den bekannten Songs dieser Phase. Die Band arbeitete weiterhin mit einer Mischung aus großen Melodien und schweren Instrumentalpassagen.
Nach der Veröffentlichung kam es erneut zu Veränderungen. Dianne van Giersbergen verließ Xandria. Für einige Auftritte übernahm Aeva Maurelle den Gesang, bevor die Band erneut eine dauerhafte Lösung für das Mikrofon suchte.
Ambre Vourvahis wird neue Sängerin
2022 stellte Xandria Ambre Vourvahis als neue Sängerin vor. Gleichzeitig wurde die Bandbesetzung insgesamt neu aufgestellt. Marco Heubaum blieb als Gründer und musikalischer Kopf die zentrale Konstante.
Neben Ambre kamen Robert Klawonn an der Gitarre, Tim Schwarz am Bass und Dimitrios Gatsios am Schlagzeug hinzu.
Damit begann eine neue Ära. Die Band selbst bezeichnete „The Wonders Still Awaiting“ später als eine Art Neubeginn mit neuer Besetzung. :contentReference[oaicite:1]{index=1}
„The Wonders Still Awaiting“
2023 erschien „The Wonders Still Awaiting“. Das Album stellte die neue Besetzung erstmals umfassend vor.
Ambre Vourvahis brachte eine vielseitige Stimme mit, die sowohl melodische Passagen als auch härtere und dunklere Momente abdecken konnte. Songs wie „Reborn“, „You Will Never Be Our God“ und „The Wonders Still Awaiting“ machten deutlich, dass Xandria musikalisch wieder stärker nach vorne wollte.
„You Will Never Be Our God“ entstand gemeinsam mit Ralf Scheepers von Primal Fear. Der Song verbindet die symphonische Seite von Xandria mit einem deutlich härteren Metal-Fundament.
Mit „Reborn“ war der Titel des Songs gleichzeitig passend für die neue Bandphase. Xandria kehrten mit neuer Besetzung und neuem Selbstverständnis zurück.
„Universal Tales“
2024 veröffentlichte Xandria „Universal Tales“. Das Album setzte den mit „The Wonders Still Awaiting“ eingeschlagenen Weg fort.
Die Band kombinierte weiterhin symphonischen Metal mit modernen Produktionsmethoden und elektronischen Elementen. Gleichzeitig wurde die Musik wieder stärker von einzelnen Geschichten und Themen getragen.
Der Song „Universal“ wurde zu einem wichtigen Bestandteil der neuen Ära. Auch „No Time to Live Forever“ und „200 Years“ gehören zu den bekannten Stücken des Albums.
„200 Years“ entstand mit einem Gastauftritt von Ally Storch an der Violine. Die Musikerin von Subway to Sally ist auch auf dem späteren Xandria-Album „Eclipse“ zu hören.
Die neue Ära wurde auch live sichtbar. Bei der Headliner-Tour 2024 spielte Xandria zahlreiche Konzerte in Europa.
Auch Paranoyd begleitete diese Phase. Unter dem Titel Xandria: Epische Rückkehr der Symphonic Metal Giganten wurde die Tour bei Paranoyd angekündigt.
Xandria 2025 und der Weg zu „Eclipse“
2025 war für Xandria ein international geprägtes Jahr. Die Band spielte unter anderem in Nordamerika als Special Guest von Delain. Außerdem standen Auftritte bei europäischen Festivals auf dem Programm.
Auf der offiziellen Bandseite sind unter anderem Auftritte beim Amphi Festival, Wave-Gotik-Treffen und weiteren Festivals dokumentiert. :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Parallel dazu begann die Arbeit am nächsten Studioalbum. Die ersten Ideen für „Eclipse“ entstanden laut den Produktionsinformationen bereits wenige Wochen nach der Veröffentlichung von „The Wonders Still Awaiting“. Die eigentliche Arbeit am Songwriting begann Anfang 2025, die Studio-Produktion folgte im November desselben Jahres. :contentReference[oaicite:3]{index=3}
„Eclipse“ – Xandria schlägt 2026 ein neues Kapitel auf
Am 7. August 2026 erschien „Eclipse“. Das elfte Studioalbum der Bandgeschichte ist das bislang jüngste Werk von Xandria und führt die neue Ära mit Ambre Vourvahis konsequent weiter.
Das Album umfasst elf Songs. Dabei fällt vor allem die musikalische Bandbreite auf. Klassische Metal-Riffs mit Achtziger-Einflüssen treffen auf tief gestimmte moderne Gitarren. Cineastische Orchesterarrangements stehen neben keltischen Folk-Elementen, dunklen elektronischen Sounds und intimeren Rockmomenten. :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Die elf Songs heißen „Syzygy“, „Eclipse“, „Colours“, „The Shannon’s Home“, „The Grand Delusion“, „Wave of Tanis“, „Northstar“, „Masquerade“, „The Last Generation“, „The Poetry of the Real World“ und „Lore“. :contentReference[oaicite:5]{index=5}
Besonders der Titelsong „Eclipse“ zeigt die stimmliche Bandbreite von Ambre. Der Song verbindet sanfte und emotionale Passagen mit kraftvollem Rockgesang, dunklen Growls und operatischen Momenten. :contentReference[oaicite:6]{index=6}
Auch Gäste wurden gezielt eingesetzt. Ally Storch ist auf „Lore“ mit Violine zu hören. McAlbi steuert Tin- und Low-Whistles zu mehreren Songs bei. Bei „The Last Generation“ kommen außerdem ein Kinderchor und Piano hinzu. Das Sofia Session Orchestra & Choir erweitert mehrere Stücke um eine cineastische Ebene. :contentReference[oaicite:7]{index=7}
„Eclipse“ ist damit kein bloßes Weiterführen des vorherigen Albums. Xandria verbindet auf der Platte unterschiedliche musikalische Einflüsse und versucht, den Symphonic Metal nicht auf ein festes Schema zu reduzieren.
Die Veröffentlichung wurde auch von Paranoyd begleitet. Bereits zuvor erschien der Artikel XANDRIA – neues Video zu „Your Stories I’ll Remember“.
Die aktuelle Besetzung von Xandria
Die aktuelle Besetzung von Xandria besteht aus vier festen Bandmitgliedern. Marco Heubaum ist weiterhin die zentrale Figur der Band und übernimmt Gitarre und Keyboard. Ambre Vourvahis steht am Mikrofon. Robert Klawonn spielt Gitarre und Dimitrios Gatsios sitzt am Schlagzeug.
- Marco Heubaum – Gitarre, Keyboard
- Ambre Vourvahis – Gesang
- Robert Klawonn – Gitarre
- Dimitrios Gatsios – Schlagzeug
Auf „Eclipse“ ist außerdem Sascha Mordtmann als Bassist beteiligt. Er wird in den offiziellen Album-Credits als Gastmusiker geführt. :contentReference[oaicite:8]{index=8}
Marco Heubaum ist dabei die große Konstante der aktuellen Xandria-Besetzung. Er ist das einzige verbliebene Gründungsmitglied und prägt die musikalische Ausrichtung der Band bis heute.
Ehemalige Mitglieder von Xandria
Die Geschichte von Xandria ist von zahlreichen Besetzungswechseln geprägt. Besonders die Position am Mikrofon wurde mehrfach neu besetzt.
- Lisa Middelhauve – Gesang
- Manuela Kraller – Gesang
- Dianne van Giersbergen – Gesang
- Aeva Maurelle – Gesang als Live- und Übergangssängerin
- Philip Restemeier – Gitarre
- Roland Krueger – Bass
- Nils Middelhauve – Bass
- Steven Wussow – Bass
- Gerit Lamm – Schlagzeug
Gerade die Sängerinnenwechsel haben die musikalischen Epochen von Xandria deutlich voneinander unterschieden. Lisa Middelhauve steht für die erfolgreiche frühe Phase, Manuela Kraller für die besonders symphonische Ära von „Neverworld’s End“ und Dianne van Giersbergen für „Sacrificium“ und „Theater of Dimensions“.
Die 10 bekanntesten Songs von Xandria
- Ravenheart – Der Titeltrack des Albums von 2004 und einer der bekanntesten Songs der frühen Xandria-Ära.
- Eversleeping – Eine der emotionalsten und bekanntesten Balladen der Band.
- Kill the Sun – Der Titelsong des Debütalbums und ein wichtiger Klassiker der frühen Jahre.
- Save My Life – Ein eingängiger Song aus der „Salomé“-Ära.
- Valentine – Einer der bekanntesten Songs von „Neverworld’s End“.
- The Dream Is Still Alive – Ein wichtiger Titel aus der Manuela-Kraller-Phase.
- Nightfall – Ein markanter Song aus „Sacrificium“.
- Call of Destiny – Ein bekannter Titel aus „Theater of Dimensions“.
- You Will Never Be Our God – Der gemeinsame Song mit Ralf Scheepers aus „The Wonders Still Awaiting“.
- Reborn – Einer der zentralen Songs der neuen Xandria-Ära mit Ambre Vourvahis.
Xandria und der Symphonic Metal
Xandria gehören zu einer Generation deutscher Symphonic-Metal-Bands, die das Genre international mitgeprägt haben. Dabei war die Band nie ausschließlich auf große Orchester und klassische Gesangslinien festgelegt.
Gerade die verschiedenen Phasen zeigen, wie flexibel die Band arbeiten kann. Die frühen Alben waren stärker von Gothic- und Alternative-Elementen geprägt, während „Neverworld’s End“ besonders symphonisch ausfiel. „The Wonders Still Awaiting“ und „Universal Tales“ führten anschließend eine neue Besetzung und einen moderneren Sound ein.
„Eclipse“ geht diesen Weg weiter. Die Platte verbindet moderne Metal-Gitarren mit elektronischen Sounds, orchestralen Arrangements und keltischen Instrumenten. Dadurch wirkt Xandria 2026 deutlich breiter aufgestellt als in den Anfangsjahren.
Die offizielle Xandria-Website
Wer sich über aktuelle Veröffentlichungen, Tourdaten und Neuigkeiten informieren möchte, findet diese direkt auf der offiziellen Xandria-Website. Dort sind unter anderem die aktuellen Konzerttermine, das Album „Eclipse“ und weitere Informationen zur Band zu finden.
Die offizielle Website listet für 2026 zahlreiche internationale Termine. Nach dem Auftritt beim M’era Luna in Hildesheim stehen unter anderem Shows in Großbritannien, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich und Deutschland auf dem Programm. In Deutschland sind unter anderem München, Berlin, Dresden, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und Hamburg gelistet. :contentReference[oaicite:9]{index=9}
Xandria live 2026
Die Veröffentlichung von „Eclipse“ fällt in eine umfangreiche Livephase. Bereits am 8. August 2026 spielte Xandria beim M’era Luna Festival in Hildesheim. Danach folgt eine internationale Tour, bei der die Band unter anderem von Seven Spires und Tulip unterstützt wird. :contentReference[oaicite:10]{index=10}
Für das deutsche Publikum sind dabei besonders die Termine in München, Berlin, Dresden, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und Hamburg interessant. Die Tour führt Xandria außerdem nach Frankreich, Spanien, Italien, Österreich, Polen, Tschechien, Ungarn und weitere europäische Länder. :contentReference[oaicite:11]{index=11}
Damit ist 2026 ein besonders wichtiges Jahr für die Band. Nach dem Besetzungswechsel und den beiden Alben „The Wonders Still Awaiting“ und „Universal Tales“ steht mit „Eclipse“ nun ein Werk im Mittelpunkt, das die aktuelle Formation musikalisch weiter festigen soll.
FAQ zu Xandria
Wann wurde Xandria gegründet?
Xandria wurde 1994 in Bielefeld gegründet. Die Band entstand um den Gitarristen und Songwriter Marco Heubaum.
Welche Musik macht Xandria?
Xandria spielen Symphonic Metal. Im Laufe ihrer Geschichte kamen außerdem Gothic Metal, Power Metal, elektronische Elemente, klassische Arrangements und keltische Folk-Einflüsse hinzu.
Wer ist die Sängerin von Xandria?
Seit 2022 ist Ambre Vourvahis die Sängerin von Xandria.
Wer ist Marco Heubaum?
Marco Heubaum ist Gitarrist, Keyboarder, Songwriter und Gründungsmitglied von Xandria. Er ist das einzige verbliebene Mitglied der ursprünglichen Besetzung.
Wer sind die aktuellen Mitglieder von Xandria?
Die aktuelle Besetzung besteht aus Marco Heubaum, Ambre Vourvahis, Robert Klawonn und Dimitrios Gatsios. Auf „Eclipse“ ist Sascha Mordtmann als Bass-Gastmusiker beteiligt.
Welches ist das bekannteste Album von Xandria?
Zu den bekanntesten Alben gehören „Ravenheart“, „India“, „Neverworld’s End“, „Sacrificium“, „Theater of Dimensions“ und „The Wonders Still Awaiting“. Mit „Eclipse“ erschien am 7. August 2026 das aktuelle Studioalbum.
Wann erschien „Eclipse“?
„Eclipse“ erschien am 7. August 2026 über Napalm Records. Das Album enthält elf Songs.
Welche Sängerinnen waren bei Xandria?
Zu den bekanntesten Sängerinnen der Band gehören Lisa Middelhauve, Manuela Kraller, Dianne van Giersbergen und die aktuelle Sängerin Ambre Vourvahis. Aeva Maurelle übernahm zwischenzeitlich ebenfalls Gesangsaufgaben.
Was ist der bekannteste Song von Xandria?
Zu den bekanntesten Songs gehören „Ravenheart“, „Eversleeping“, „Kill the Sun“, „Valentine“, „Nightfall“, „Call of Destiny“ und „Reborn“.
Woher kommen Xandria?
Xandria stammen aus Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.
Fazit
Xandria haben seit ihrer Gründung 1994 mehrere musikalische Leben durchlaufen. Die Band wechselte ihre Sängerinnen, veränderte ihre Besetzung und entwickelte ihren Sound immer wieder weiter. Trotzdem blieb Marco Heubaum als zentrale Figur der Formation über all die Jahre erhalten.
Von „Kill the Sun“ über „Ravenheart“ und „Neverworld’s End“ bis zu „The Wonders Still Awaiting“, „Universal Tales“ und „Eclipse“ lässt sich eine Entwicklung nachvollziehen, bei der Xandria immer wieder neue Elemente in ihren Symphonic Metal integriert haben.
2026 steht mit „Eclipse“ eine neue Phase im Mittelpunkt. Das Album verbindet moderne Metal-Gitarren mit Orchester, Elektronik, keltischen Instrumenten und unterschiedlichen Gesangsfarben. Ambre Vourvahis bekommt dabei besonders viel Raum, ihre Stimme zwischen emotionalen Passagen, Rockgesang, Growls und operatischen Momenten einzusetzen.
Nach mehr als 30 Jahren Bandgeschichte ist Xandria damit weiterhin eine aktive und international auftretende Band. Die Geschichte ist noch lange nicht abgeschlossen – und „Eclipse“ zeigt, dass Marco Heubaum und seine Mitstreiter weiterhin bereit sind, den eigenen Sound zu erweitern.
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Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.


