Polar wurden 2009 in Guildford, England, gegründet und zählen zu den festen Größen im modernen Hardcore und Metalcore. Die Band steht für kompromisslose Härte, emotionale Intensität und eine klare DIY-Attitüde. Über die Jahre hinweg haben sie sich durch konstante Releases und intensive Liveshows eine treue internationale Fanbase aufgebaut.
Mit ihrem Debütalbum „Shadowed by Vultures“ (2012) machten Polar erstmals auf sich aufmerksam. Der Sound war roh, aggressiv und stark im Hardcore verwurzelt. Mit „Bear the Cross“ (2014) und „No Cure No Saviour“ (2016) entwickelte sich die Band weiter und integrierte zunehmend melodische Elemente, ohne dabei an Härte zu verlieren. Diese Mischung aus aggressiven Breakdowns und emotionalen Passagen wurde zu einem zentralen Bestandteil ihres Sounds.
Spätestens mit „Nova“ (2017) und „Everywhere, Everything“ (2019) etablierten sich Polar als feste Größe im europäischen Metalcore. Die Alben zeigten eine Band, die bereit war, musikalisch zu wachsen und neue Einflüsse zuzulassen. Mit „Everywhere, Everything“ öffneten sie sich stärker für moderne Strukturen und größere Refrains, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen.
Nach mehreren Besetzungswechseln bewiesen Polar mit „5 Arrows“ (2023), dass sie weiterhin relevant und hungrig sind. Das Album brachte eine frische Energie mit sich und zeigte eine Band, die sich neu formiert hat, aber ihre Identität beibehalten konnte.
Musikalisch zeichnen sich Polar durch harte Riffs, intensive Vocals und eine dynamische Songstruktur aus. Ihre Musik bewegt sich zwischen brachialer Aggression und emotionaler Tiefe. Inhaltlich behandeln sie häufig persönliche Themen, innere Konflikte und gesellschaftliche Herausforderungen, was ihren Songs zusätzliche Authentizität verleiht.
Live gelten Polar als extrem energiegeladen. Ihre Shows sind direkt, laut und geprägt von einer starken Verbindung zum Publikum. Gerade diese Live-Präsenz hat ihnen geholfen, sich über die Jahre hinweg eine stabile Fanbase aufzubauen.
Polar stehen für modernen Hardcore mit Metalcore-Einflüssen, hohe Intensität und eine klare Haltung. Sie gehören zu den Bands, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und dennoch ihren Kern bewahren.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für News, Hausfotograf des LKA Longhorns und IMAGO-Contributor verbindet er tiefgreifende Rock-Expertise mit technischem Know-how. Marc liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content sowie pointierte Kolumnen und bildet von Beginn an das journalistische und technische Fundament vom Paranoyd-Magazin.
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