Pixies

Pixies: Die Alternative-Rock-Legenden mit Kultstatus

Offizielle Webseite: Pixies

Pixies zählen zu den einflussreichsten Alternative-Rock-Bands aller Zeiten. Die 1986 in Boston gegründete Band revolutionierte mit ihrer Mischung aus Alternative Rock, Indie Rock, Punk und Surf Rock die Gitarrenmusik der späten 1980er- und 1990er-Jahre. Obwohl die Pixies kommerziell zunächst nur überschaubaren Erfolg hatten, gelten sie heute als eine der wichtigsten Inspirationsquellen für Bands wie Nirvana, Radiohead, Foo Fighters oder Weezer.

Mit Frontmann Black Francis, Gitarrist Joey Santiago und Bassistin Emma Richardson stehen die Pixies bis heute für kreative Eigenständigkeit und zeitlose Songs.

Die Gründung der Pixies

Die Band wurde 1986 von Black Francis und Joey Santiago gegründet. Wenig später komplettierten Bassistin Kim Deal und Schlagzeuger David Lovering die Besetzung. Schon früh entwickelten die Pixies ihren charakteristischen Stil, der ruhige, melodische Passagen mit explosionsartigen Gitarrenwänden kombinierte.

Dieses Wechselspiel aus Zurückhaltung und plötzlicher Lautstärke wurde später zum Vorbild unzähliger Alternative- und Grunge-Bands.

Der internationale Durchbruch

Mit den Alben Surfer Rosa (1988) und Doolittle (1989) schrieben die Pixies Musikgeschichte. Obwohl der große kommerzielle Erfolg zunächst ausblieb, entwickelten sich beide Alben zu Klassikern des Alternative Rock.

Songs wie Where Is My Mind?, Debaser, Monkey Gone to Heaven, Here Comes Your Man, Gigantic, Wave of Mutilation, Hey, Velouria, Gouge Away und Bone Machine genießen bis heute Kultstatus.

Besonders Where Is My Mind? erlangte durch zahlreiche Film- und Serienauftritte weltweite Bekanntheit.

Einfluss auf Generationen von Musikern

Kaum eine Alternative-Rock-Band hat die Musiklandschaft so nachhaltig geprägt wie die Pixies. Kurt Cobain nannte die Band mehrfach als entscheidenden Einfluss auf den Sound von Nirvana. Auch zahlreiche weitere Künstler berufen sich auf die außergewöhnlichen Songstrukturen und die Dynamik der Pixies.

Ihre Mischung aus Punk-Energie, Pop-Melodien und experimentellen Elementen gilt bis heute als wegweisend.

Reunion und neue Alben

Nach der Trennung 1993 kehrten die Pixies 2004 auf die Bühne zurück. Seitdem veröffentlichte die Band mehrere neue Studioalben und tourt regelmäßig rund um den Globus.

Mit Veröffentlichungen wie Head Carrier, Beneath the Eyrie, Doggerel und The Night the Zombies Came bewiesen die Pixies, dass sie auch Jahrzehnte nach ihrer Gründung nichts von ihrer Kreativität verloren haben.

Live weiterhin außergewöhnlich

Die Pixies gelten als hervorragende Liveband. Statt großer Showeffekte steht die Musik im Mittelpunkt. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Klassikern und neuem Material begeistern sie Fans aller Generationen und zählen nach wie vor zu den wichtigsten Festival-Acts im Alternative Rock.

Pixies im Paranoyd-Magazin

Aktuelle Mitglieder

Black Francis – Gesang, Gitarre
Joey Santiago – Gitarre
Emma Richardson – Bass, Gesang
David Lovering – Schlagzeug

Ehemalige Mitglieder

Kim Deal – Bass, Gesang
Paz Lenchantin – Bass, Gesang
Kim Shattuck – Bass (Tour)

Die 10 bekanntesten Songs der Pixies

Where Is My Mind?
Debaser
Monkey Gone to Heaven
Here Comes Your Man
Gigantic
Wave of Mutilation
Hey
Velouria
Gouge Away
Bone Machine

Studioalben

Come On Pilgrim (1987, Mini-Album)
Surfer Rosa (1988)
Doolittle (1989)
Bossanova (1990)
Trompe le Monde (1991)
Indie Cindy (2014)
Head Carrier (2016)
Beneath the Eyrie (2019)
Doggerel (2022)
The Night the Zombies Came (2024)

FAQ zu den Pixies

Wann wurden die Pixies gegründet?
1986 in Boston, Massachusetts.

Welches Genre spielen die Pixies?
Alternative Rock, Indie Rock, Punk Rock und Noise Rock.

Welcher Song ist ihr bekanntester?
Where Is My Mind? zählt zu den berühmtesten Alternative-Rock-Songs aller Zeiten.

Wer war die ursprüngliche Bassistin?
Kim Deal gehörte zur klassischen Originalbesetzung der Band.

Sind die Pixies noch aktiv?
Ja, die Band veröffentlicht weiterhin neue Musik und tourt weltweit.

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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