Megaherz

Megaherz – Geschichte, Mitglieder, Alben und Songs

Megaherz gehören zu den Bands, die die Neue Deutsche Härte in Deutschland mitgeprägt haben. Seit ihrer Gründung 1993 hat die Münchner Formation zahlreiche musikalische Veränderungen erlebt, mehrere Sänger und Schlagzeuger kommen und gehen sehen und sich dabei immer wieder neu ausgerichtet. Trotzdem ist der typische Megaherz-Sound über die Jahrzehnte erkennbar geblieben: harte Gitarren, elektronische Elemente, deutsche Texte und eine Mischung aus Industrial Metal, Alternative Metal und Neuer Deutscher Härte.

Die Geschichte der Band ist eng mit Namen wie Alexx Wesselsky, Noel Pix, Lex Wohnhaas und Christian „X-ti“ Bystron verbunden. Während Alexx Wesselsky Megaherz 2003 verließ und anschließend gemeinsam mit Noel Pix Eisbrecher gründete, entwickelte sich die Band mit Sänger Lex Wohnhaas in eine neue Richtung. Seit 2007 steht Wohnhaas am Mikrofon und ist damit der Sänger, der Megaherz inzwischen am längsten begleitet.

Mit Alben wie „Wer bist du?“, „Kopfschuss“, „Himmelfahrt“, „Herzwerk II“, „Heuchler“, „Götterdämmerung“, „Zombieland“, „Komet“ und „In Teufels Namen“ hat die Band eine umfangreiche Diskografie aufgebaut. Dabei lässt sich nachvollziehen, wie sich Megaherz von einer experimentierfreudigen Alternative-Metal-Band zu einer festen Größe der deutschsprachigen Industrial- und NDH-Szene entwickelt haben.

Die Gründung von Megaherz

Megaherz wurde 1993 in München gegründet. Zur ursprünglichen Besetzung gehörten Alexander „Alexx“ Wesselsky am Gesang, Marc Bredtmann an der Gitarre, Josef Kalleder am Bass, Tobias Trinkl am Schlagzeug und Christian Scharinger an den Keyboards.

Schon die frühen Jahre waren von Veränderungen geprägt. Die Musiker orientierten sich nicht ausschließlich an der später mit Megaherz verbundenen Neuen Deutschen Härte. Stattdessen flossen Alternative Metal, Industrial, elektronische Musik und Einflüsse aus dem Crossover in die ersten Songs ein.

1995 veröffentlichte die Band das selbstproduzierte Demoalbum „Herzwerk“. Das Material machte Plattenfirmen auf die Gruppe aufmerksam und bildete die Grundlage für die weitere Entwicklung.

Mit der Zeit veränderte sich die Besetzung erheblich. Von der ursprünglichen Formation blieb zunächst vor allem Sänger Alexx Wesselsky als prägende Figur erhalten. Christian „X-ti“ Bystron und Wenz Weninger wurden ebenfalls zu wichtigen Konstanten der Band und sollten Megaherz über viele Jahre begleiten.

„Wer bist du?“ und die frühen Jahre

1997 erschien mit „Wer bist du?“ das erste reguläre Studioalbum von Megaherz. Die Platte zeigte bereits viele Elemente, die später zum Markenzeichen der Band werden sollten. Elektronische Sounds trafen auf harte Gitarren, deutsche Texte und einen deutlich aggressiven Gesang.

Megaherz bewegten sich damit in einer musikalischen Landschaft, die sich in den 1990er-Jahren stark veränderte. Bands wie Oomph! und Rammstein entwickelten neue Formen harter deutschsprachiger Musik, während Megaherz ihren eigenen Weg zwischen Industrial, Alternative Metal und elektronischen Einflüssen suchten.

1998 folgte „Kopfschuss“. Das Album entwickelte die musikalische Richtung weiter und enthielt mit „Freiflug“ einen Song, der zu den bekanntesten Stücken der frühen Bandphase wurde. „Freiflug“ erreichte in den Deutschen Alternative Charts eine hohe Platzierung und machte den Namen Megaherz innerhalb der Szene noch bekannter.

Mit „Himmelfahrt“ folgte im Jahr 2000 das dritte Studioalbum. Die Band hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen eigenen Sound entwickelt, der sich deutlich von klassischem Heavy Metal unterschied. Elektronische Elemente, harte Riffs und deutschsprachige Texte waren zu festen Bestandteilen geworden.

„Herzwerk II“ und der erste große Einschnitt

2002 erschien „Herzwerk II“. Das Album setzte die Entwicklung der ersten Veröffentlichungen fort und gehört zu den wichtigen Werken der frühen Megaherz-Geschichte.

Doch bereits kurz danach stand die Band vor einem entscheidenden Umbruch. Sänger Alexx Wesselsky und Keyboarder beziehungsweise Programmierer Noel Pix verließen Megaherz. Beide gründeten anschließend das gemeinsame Projekt Eisbrecher.

Der Wechsel war für Megaherz ein harter Einschnitt. Wesselsky war seit den Anfangsjahren das Gesicht der Band gewesen. Gleichzeitig bedeutete sein Weggang nicht das Ende von Megaherz. Die verbliebenen Musiker entschieden sich dafür, weiterzumachen und einen neuen Sänger zu suchen.

Die Phase mit Mathias „Jablonski“ Elsholz

Mit Mathias „Jablonski“ Elsholz fand Megaherz einen neuen Sänger. Gemeinsam entstand das Album „5“, das 2004 veröffentlicht wurde.

Der Titel des Albums verweist auf die Bandgeschichte und markierte gleichzeitig eine neue Phase. Die Stimme von Elsholz unterschied sich deutlich von der seines Vorgängers, wodurch sich auch die Wahrnehmung der Band veränderte.

Die Zusammenarbeit dauerte allerdings nicht lange. Bereits 2005 verließ Elsholz Megaherz wieder. Gleichzeitig kam es zu weiteren Veränderungen innerhalb der Instrumentalbesetzung.

Für eine Band, die bereits seit den frühen 1990er-Jahren aktiv war, bedeutete diese Zeit eine schwierige Übergangsphase. Megaherz musste erneut einen Sänger finden und gleichzeitig eine stabile Besetzung aufbauen.

Lex Wohnhaas übernimmt das Mikrofon

2007 wurde schließlich Alexander „Lex“ Wohnhaas als neuer Sänger vorgestellt. Er kam aus der Band Seelenbrand beziehungsweise dem Umfeld von Cover-x und sollte Megaherz eine neue musikalische Perspektive geben.

Mit Lex Wohnhaas begann eine der längsten und stabilsten Phasen der Bandgeschichte. Er ist seit 2007 Sänger von Megaherz und hat damit inzwischen einen größeren Teil der Bandgeschichte geprägt als jeder andere Frontmann.

2008 erschien „Heuchler“. Das Album verband die charakteristischen elektronischen Elemente mit deutlich härteren Gitarren und modernen Industrial-Metal-Strukturen. Songs wie „Mann von Welt“ zeigten, dass Megaherz auch nach den turbulenten Jahren wieder eine klare musikalische Identität entwickelt hatten.

Mit Lex am Mikrofon etablierte sich eine neue Stimme innerhalb der Band. Gleichzeitig blieben Christian „X-ti“ Bystron und Wenz Weninger wichtige musikalische Konstanten.

„Götterdämmerung“

2012 veröffentlichte Megaherz „Götterdämmerung“. Das Album festigte den Platz der Band innerhalb der deutschen Industrial- und NDH-Szene.

Die Songs kombinierten elektronische Passagen mit schweren Gitarren und eingängigen Refrains. Gleichzeitig setzte die Band weiterhin auf deutsche Texte, die zwischen persönlichen Themen, gesellschaftlicher Kritik und düsteren Bildern wechselten.

Die Besetzung blieb nach mehreren Jahren der Veränderungen zunächst stabil. Allerdings verließ Gitarrist Roland Vencelj bereits 2011 die Band und wurde durch Christoph „Chris“ Klinke ersetzt.

Klinke wurde damit Teil einer Besetzung, die über viele Jahre Bestand haben sollte. Zusammen mit X-ti bildete er das Gitarrenduo, das den modernen Megaherz-Sound entscheidend mitprägte.

„Zombieland“

2014 folgte „Zombieland“. Der Albumtitel passte zum düsteren und gesellschaftskritischen Charakter vieler Megaherz-Songs. Gleichzeitig zeigte die Band, dass sie ihre musikalische Mischung aus Industrial Metal, NDH und elektronischen Elementen weiter ausbauen konnte.

Mit der EP „Erdwärts“ folgte 2015 eine weitere Veröffentlichung. Megaherz nutzten diese Phase, um ihre musikalische Identität weiter zu schärfen und neue Elemente auszuprobieren.

Die Band hatte sich zu diesem Zeitpunkt längst von ihren frühen Alternative-Metal-Wurzeln weiterentwickelt. Der Sound war härter, kompakter und stärker auf die große Bühne zugeschnitten.

„Komet“ wird zum bisher größten Charterfolg

2018 erschien „Komet“. Das Album wurde zu einem wichtigen Erfolg für Megaherz und erreichte Platz sieben der deutschen Albumcharts. Damit erzielte die Band ihre bis dahin höchste Platzierung.

„Komet“ verbindet die bekannten Elemente der Band mit modernen Industrial-Metal-Produktionen. Die Songs funktionieren sowohl über massive Gitarrenriffs als auch über elektronische Strukturen und große Refrains.

Der Titeltrack „Komet“ wurde zu einem wichtigen Song der späteren Bandgeschichte. Auch „Vorhang auf“ gehört zu den bekannten Stücken dieser Phase.

Das Album zeigte außerdem, dass Megaherz nach 25 Jahren Bandgeschichte weiterhin in der Lage waren, neue Hörer zu erreichen. Die Mischung aus deutschsprachigen Texten, Industrial und Metal funktionierte auch in einer Zeit, in der sich die deutsche Rock- und Metal-Landschaft stark verändert hatte.

Weitere Veränderungen am Schlagzeug

Die Geschichte von Megaherz ist auch eine Geschichte zahlreicher Schlagzeuger. 2018 verließ Jürgen „Bam Bam“ Wiehler die Band. Kurzzeitig übernahm Tobias Derer den Platz hinter dem Schlagzeug.

Derer blieb allerdings nur wenige Monate. Anschließend wurde Rolf Hering neuer Schlagzeuger von Megaherz.

Hering blieb mehrere Jahre in der Band. 2021 wurde bekannt, dass er Megaherz verlässt und sich Feuerschwanz anschließt. Damit musste die Band erneut einen Schlagzeuger suchen.

2022 wurde schließlich Maximilian „Maxx“ Hertweck als neuer Drummer vorgestellt. Seitdem gehört er zur aktuellen Besetzung.

„In Teufels Namen“

2023 meldeten sich Megaherz mit „In Teufels Namen“ zurück. Das Album erschien am 11. August 2023 und ist das bislang jüngste Studioalbum der Band.

Musikalisch setzt „In Teufels Namen“ auf die bekannte Mischung aus Industrial Metal, elektronischen Elementen und harten Gitarren. Gleichzeitig zeigt die Platte eine ausgesprochen direkte und teilweise provokante textliche Seite.

Der Titelsong „In Teufels Namen“ beschäftigt sich kritisch mit Religion und Kirche. „Der König der Dummen“ nimmt Verschwörungstheorien ins Visier, während „Alles Arschlöcher“ deutlich aggressiver formuliert ist.

Mit „Engelsgesicht“ zeigt die Band eine weitere Seite des Albums. Der Song besitzt eine eingängigere Struktur und steht musikalisch etwas stärker auf der melodischen Seite.

Daneben finden sich mit „Kannst du den Himmel sehen?“ und „Auf dem Weg zur Sonne“ auch ruhigere und emotionalere Stücke. Dadurch wirkt „In Teufels Namen“ nicht wie ein Album, das ausschließlich auf Härte setzt.

Die aktuelle Besetzung von Megaherz

Die aktuelle Besetzung von Megaherz besteht aus fünf Musikern. Sänger Lex Wohnhaas steht dabei seit 2007 an der Spitze der Band. Christian „X-ti“ Bystron ist seit den späten 1990er-Jahren Teil der Gruppe und gehört damit zu ihren wichtigsten Konstanten.

  • Alexander „Lex“ Wohnhaas – Gesang
  • Christian „X-ti“ Bystron – Gitarre, Programming
  • Werner „Wenz“ Weninger – Bass
  • Christoph „Chris“ Klinke – Gitarre
  • Maximilian „Maxx“ Hertweck – Schlagzeug

Mit dieser Besetzung verbindet Megaherz mehrere Generationen der eigenen Bandgeschichte. X-ti und Wenz gehören seit den 1990er-Jahren zum Kern der Gruppe, während Lex seit 2007 und Chris seit 2011 dabei sind. Maxx Hertweck ist seit 2022 das jüngste Mitglied der aktuellen Formation.

Ehemalige Mitglieder von Megaherz

Kaum ein anderer Bereich zeigt die wechselvolle Geschichte von Megaherz so deutlich wie die Liste der ehemaligen Mitglieder. Besonders der Platz am Mikrofon und hinter dem Schlagzeug war über die Jahre mehrfach neu besetzt.

  • Alexander „Alexx“ Wesselsky – Gesang, 1993 bis 2003
  • Mathias „Jablonski“ Elsholz – Gesang, 2003 bis 2005
  • Marc Bredtmann – Gitarre, Gründungsmitglied
  • Josef Kalleder – Bass, Gründungsmitglied
  • Tobias Trinkl – Schlagzeug, Gründungsmitglied
  • Christian Scharinger – Keyboard
  • Jochen „Noel Pix“ Seibert – Keyboard, Programming
  • Oliver Pohl – Gitarre
  • Roland Vencelj – Gitarre
  • Jürgen „Bam Bam“ Wiehler – Schlagzeug
  • Tobias Derer – Schlagzeug
  • Rolf Hering – Schlagzeug
  • Jürgen Zink – Schlagzeug
  • Frank Gegerle – Schlagzeug
  • Jürgen Schlachter – Schlagzeug
  • Tommy Eberhard – Schlagzeug

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der Sänger. Alexx Wesselsky prägte die frühe Phase, während Lex Wohnhaas seit 2007 für die Stimme von Megaherz steht. Beide Sänger stehen für unterschiedliche Kapitel der Bandgeschichte.

Die 10 bekanntesten Songs von Megaherz

  1. Freiflug – Einer der bekanntesten Songs aus der frühen Megaherz-Phase und ein wichtiger Klassiker der Band.
  2. Miststück – Ein besonders bekannter Song aus dem Megaherz-Repertoire, der bis heute mit der Band verbunden wird.
  3. Jagdzeit – Ein prägnanter Song, der den härteren Megaherz-Sound auf den Punkt bringt.
  4. Himmelsstürmer – Ein wichtiger Song aus der späteren Bandphase.
  5. Für immer – Ein emotionaleres Stück, das die melodische Seite der Band zeigt.
  6. Vorhang auf – Ein markanter Song aus der „Komet“-Ära.
  7. Komet – Der Titeltrack des bislang erfolgreichsten Studioalbums der Band.
  8. In Teufels Namen – Der Titelsong des 2023 erschienenen Albums.
  9. Engelsgesicht – Ein melodischerer Song aus „In Teufels Namen“.
  10. Der König der Dummen – Ein besonders direkter Song über Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Entwicklungen.

Megaherz und die Neue Deutsche Härte

Megaherz werden häufig gemeinsam mit Rammstein und Oomph! als frühe Vertreter der Neuen Deutschen Härte genannt. Dabei ist die Geschichte der Band etwas komplexer. Gerade die frühen Alben zeigen, dass Megaherz nicht einfach ein klassisches NDH-Konzept kopierten.

Alternative Metal, Industrial, elektronische Musik und Crossover spielten von Beginn an eine wichtige Rolle. Erst im Laufe der Zeit wurde der Sound stärker mit dem verbunden, was heute unter Neuer Deutscher Härte verstanden wird.

Das macht die Entwicklung der Band interessant. Megaherz haben ihre musikalische Identität mehrfach verändert und dabei immer wieder Elemente aus verschiedenen Genres miteinander verbunden.

Heute wird die Band häufig als Industrial-Metal- oder NDH-Formation bezeichnet. Der Kern des Sounds ist jedoch weiterhin die Kombination aus elektronischen Passagen, schweren Gitarren und deutschen Texten.

Megaherz zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Mehr als 30 Jahre nach der Gründung stehen Megaherz weiterhin auf der Bühne. Die Band hat mehrere Generationen von Musikern erlebt und dabei zahlreiche Veränderungen überstanden.

Der Weg von „Herzwerk“ über „Wer bist du?“, „Kopfschuss“ und „Himmelfahrt“ bis zu „Komet“ und „In Teufels Namen“ zeigt, wie stark sich die Band entwickelt hat. Gleichzeitig gibt es musikalische Konstanten, die sich durch fast alle Phasen ziehen.

Die deutschen Texte gehören ebenso dazu wie elektronische Sounds und harte Gitarren. Auch die Bereitschaft, gesellschaftliche Themen anzusprechen und dabei gelegentlich bewusst zu provozieren, ist ein wiederkehrendes Element.

Mit Lex Wohnhaas besitzt Megaherz zudem seit vielen Jahren eine feste Stimme. Zusammen mit X-ti, Wenz, Chris Klinke und Maxx Hertweck bildet er die aktuelle Besetzung, die das Erbe der Band weiterführt.

FAQ zu Megaherz

Wann wurde Megaherz gegründet?

Megaherz wurde 1993 in München gegründet.

Welche Musik macht Megaherz?

Megaherz spielen eine Mischung aus Neuer Deutscher Härte, Industrial Metal und Alternative Metal. Elektronische Elemente und harte Gitarren gehören zum charakteristischen Sound.

Wer ist der Sänger von Megaherz?

Der aktuelle Sänger ist Alexander „Lex“ Wohnhaas. Er ist seit 2007 Mitglied der Band.

Wer war der erste Sänger von Megaherz?

Der erste Sänger war Alexander „Alexx“ Wesselsky. Er gehörte von 1993 bis 2003 zur Band und gründete nach seinem Ausstieg gemeinsam mit Noel Pix Eisbrecher.

Wer sind die aktuellen Mitglieder von Megaherz?

Die aktuelle Besetzung besteht aus Lex Wohnhaas, Christian „X-ti“ Bystron, Wenz Weninger, Christoph „Chris“ Klinke und Maxx Hertweck.

Welches ist das erfolgreichste Megaherz-Album?

„Komet“ aus dem Jahr 2018 ist bislang das am höchsten platzierte Album der Band in den deutschen Charts. Es erreichte Platz sieben.

Wann erschien „In Teufels Namen“?

„In Teufels Namen“ erschien am 11. August 2023 und ist das bislang jüngste Studioalbum von Megaherz.

Was ist der bekannteste Song von Megaherz?

Zu den bekanntesten Songs gehören „Freiflug“, „Miststück“, „Jagdzeit“, „Komet“, „Vorhang auf“ und „In Teufels Namen“.

Was macht Alexx Wesselsky heute?

Alexx Wesselsky gründete nach seinem Ausstieg bei Megaherz gemeinsam mit Noel Pix die Band Eisbrecher. Dort ist er bis heute als Sänger aktiv.

Wer sitzt aktuell am Schlagzeug von Megaherz?

Seit 2022 spielt Maximilian „Maxx“ Hertweck Schlagzeug bei Megaherz.

Fazit

Megaherz haben eine der wechselvollsten Geschichten innerhalb der deutschen Industrial- und NDH-Szene. Seit 1993 hat die Band zahlreiche Besetzungswechsel überstanden, ihren Sound mehrfach verändert und trotzdem eine klare musikalische Identität bewahrt.

Die frühe Phase mit Alexx Wesselsky, der Wechsel zu Lex Wohnhaas, die langjährige Zusammenarbeit mit X-ti und Wenz sowie die Veränderungen am Schlagzeug gehören zu den wichtigsten Stationen dieser Geschichte.

Musikalisch haben Megaherz nie ausschließlich auf eine Richtung gesetzt. Alternative Metal, Industrial, elektronische Elemente und Neue Deutsche Härte finden in ihrem Sound zusammen. Das Ergebnis ist eine Band, deren Musik sowohl auf den frühen Veröffentlichungen als auch auf dem aktuellen Album „In Teufels Namen“ wiedererkennbar bleibt.

Mehr als drei Jahrzehnte nach der Gründung sind Megaherz damit noch immer eine feste Größe der deutschen Rock- und Metal-Landschaft. Die Geschichte der Band ist geprägt von Veränderungen – aber genau diese Veränderungen haben Megaherz zu dem gemacht, was sie heute sind.

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Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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