Fury In The Slaughterhouse

Fury In The Slaughterhouse: Hannovers Rocklegenden zwischen Welthits und Neuanfang

Offizielle Webseite: Fury In The Slaughterhouse

Fury In The Slaughterhouse zählt zu den erfolgreichsten deutschen Rockbands der vergangenen vier Jahrzehnte. Mit ihrem melodischen Rock, englischsprachigen Texten und zahlreichen Radiohits schrieben die Musiker aus Hannover Musikgeschichte. Bereits Ende der 1980er Jahre gelang der Band der Durchbruch, in den 1990er Jahren folgten internationale Tourneen, Gold- und Platinauszeichnungen sowie Millionen verkaufte Tonträger.

Bis heute stehen Fury In The Slaughterhouse für eingängige Melodien, ehrliche Texte und energiegeladene Live-Shows. Nach ihrer zwischenzeitlichen Auflösung gelang der Band ein beeindruckendes Comeback, das sie erneut an die Spitze der deutschen Rockszene führte.

Die Gründung in Hannover

Fury In The Slaughterhouse wurden 1987 in Hannover gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die Brüder Kai Wingenfelder und Thorsten Wingenfelder sowie Christof Stein-Schneider, Gero Drnek, Hannes Schäfer und Rainer Schumann.

Schon mit ihren ersten Veröffentlichungen fiel die Band durch ihre englischsprachigen Texte auf – damals eine Ausnahme für deutsche Rockbands. Musikalisch bewegte sich Fury In The Slaughterhouse zwischen Rock, Alternative Rock und Pop-Rock und entwickelte schnell einen unverwechselbaren Stil.

Bereits die ersten Alben verschafften der Band Aufmerksamkeit, doch der große Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten.

Internationale Erfolge in den 1990er Jahren

Mit Alben wie Jau!, Mono und The Hearing and the Sense of Balance etablierten sich Fury In The Slaughterhouse nicht nur in Deutschland, sondern auch international.

Songs wie Time To Wonder, Radio Orchid, Every Generation Got Its Own Disease, Won’t Forget These Days, Trapped Today, Trapped Tomorrow oder Dance on the Frontline entwickelten sich zu Klassikern der deutschen Rockgeschichte.

Besonders bemerkenswert war, dass Fury In The Slaughterhouse auch in den USA tourten – ein Erfolg, der deutschen Rockbands nur selten gelang.

Eine Band mit eigener Handschrift

Der Sound von Fury In The Slaughterhouse lebt von melodischen Gitarren, eingängigen Refrains und den markanten Stimmen von Kai und Thorsten Wingenfelder.

Während viele Bands ihrer Generation auf harte Rockmusik setzten, kombinierten Fury klassische Rockelemente mit Pop, Folk und Alternative Rock. Dadurch entstanden zeitlose Songs, die bis heute regelmäßig im Radio laufen.

Auch textlich setzte die Band immer wieder auf gesellschaftliche Themen, persönliche Geschichten und emotionale Momente.

Pause und erfolgreiches Comeback

Nach mehreren erfolgreichen Jahrzehnten legte die Band eine längere Pause ein. Die Mitglieder widmeten sich Soloprojekten und anderen musikalischen Aktivitäten.

Die Nachfrage nach Fury In The Slaughterhouse blieb jedoch ungebrochen. Ab 2017 kehrte die Band für ausgewählte Konzerte zurück und spielte wenig später wieder große Tourneen.

Mit dem Album Now gelang 2021 sogar erstmals der Sprung auf Platz eins der deutschen Albumcharts – ein Meilenstein in der langen Bandgeschichte.

„HOPE“, „FURY LIVE TWENTY FIVE“ und „CHANGES“

In den vergangenen Jahren knüpften Fury In The Slaughterhouse nahtlos an ihre Erfolgsgeschichte an.

Mit der HOPE Open Air Tour begeisterte die Band tausende Fans in ganz Deutschland. Anschließend erschien das Livealbum FURY LIVE TWENTY FIVE, das die besondere Atmosphäre ihrer Konzerte einfängt.

2026 folgte schließlich das Studioalbum CHANGES, das mit der Single 9 Lives angekündigt wurde. Das Album verbindet den klassischen Fury-Sound mit modernen Einflüssen und zeigt, dass die Band auch Jahrzehnte nach ihrer Gründung kreativ und relevant bleibt.

Live weiterhin eine feste Größe

Fury In The Slaughterhouse zählen bis heute zu den beliebtesten deutschen Livebands.

Ob große Open-Air-Konzerte, Hallentourneen oder Festivalauftritte – die Band überzeugt mit Spielfreude, musikalischer Qualität und einer besonderen Nähe zum Publikum.

Gerade Songs wie Time To Wonder oder Won’t Forget These Days sorgen bei Konzerten regelmäßig für emotionale Höhepunkte.

Fury In The Slaughterhouse im Paranoyd-Magazin

Aktuelle Mitglieder

Kai Wingenfelder – Gesang
Thorsten Wingenfelder – Gitarre, Gesang
Christof Stein-Schneider – Gitarre
Gero Drnek – Bass
Rainer Schumann – Schlagzeug
Christian Decker – Keyboard

Die 10 bekanntesten Songs von Fury In The Slaughterhouse

Time To Wonder
Won’t Forget These Days
Every Generation Got Its Own Disease
Radio Orchid
Trapped Today, Trapped Tomorrow
Dance on the Frontline
Milk and Honey
Seconds to Fall
Goodbye So Long
9 Lives

Studioalben (Auswahl)

Fury In The Slaughterhouse (1988)
Jau! (1990)
Mono (1992)
The Hearing and the Sense of Balance (1995)
Brilliant Thieves (1997)
Now (2021)
Hope (2023)
Changes (2026)

FAQ zu Fury In The Slaughterhouse

Wann wurde Fury In The Slaughterhouse gegründet?
1987 in Hannover.

Wer ist der Sänger der Band?
Kai Wingenfelder ist Frontmann der Band, Thorsten Wingenfelder übernimmt zusätzlich Gesang.

Welches Genre spielt Fury In The Slaughterhouse?
Rock, Alternative Rock und Pop-Rock.

Welcher Song ist der bekannteste?
„Time To Wonder“ zählt zu den größten Klassikern der Band.

Ist Fury In The Slaughterhouse noch aktiv?
Ja. Mit dem Album CHANGES und zahlreichen Konzerten bleibt die Band weiterhin aktiv.

Marc Blessing paranoyd

Marc Blessing

Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

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