
DeWolff wurden 2007 in den Niederlanden gegründet und zählen zu den spannendsten Bands im Bereich Blues Rock, Psychedelic Rock und Classic Rock. Die Brüder Pablo und Luka van de Poel sowie Robin Piso stehen für einen Sound, der stark von den 60er- und 70er-Jahren inspiriert ist, dabei aber mit moderner Energie und Spielfreude überzeugt.
Schon früh machte die Band mit ihrem rohen, organischen Sound auf sich aufmerksam. Ihr Debüt „Strange Fruits and Undiscovered Plants“ (2009) zeigte eine junge Band mit klarer Vision. Mit Alben wie „Orchards/Lupine“ (2011) und „Grand Southern Electric“ (2014) entwickelten DeWolff ihren Stil weiter und etablierten sich als feste Größe in der europäischen Rockszene.
Ein wichtiger Meilenstein war „Thrust“ (2018), das für seine rohe Energie und analoge Produktion gefeiert wurde. Mit „Wolffpack“ (2021), einem Kollaborationsalbum mit verschiedenen Künstlern, bewiesen sie ihre Vielseitigkeit. Spätestens mit „Love, Death & In Between“ (2023) erreichten DeWolff neue Aufmerksamkeit und unterstrichen ihren Status als eine der führenden Retro-Rock-Bands Europas.
Musikalisch stehen DeWolff für warme Hammond-Orgeln, bluesige Gitarrenriffs und groovige Rhythmen. Ihr Sound wirkt bewusst zeitlos und verzichtet auf digitale Überproduktion. Stattdessen setzen sie auf Live-Feeling und Authentizität, was ihre Musik besonders lebendig macht.
Inhaltlich bewegen sich ihre Songs zwischen klassischen Rock-Themen wie Liebe, Freiheit und Lebenserfahrung. Dabei steht weniger die Komplexität der Texte im Vordergrund, sondern vielmehr das Gefühl und die Atmosphäre.
Live gelten DeWolff als echte Ausnahmeband. Ihre Konzerte sind energiegeladen, improvisationsreich und erinnern an klassische Rockshows vergangener Jahrzehnte. Gerade ihre Bühnenpräsenz hat ihnen eine treue Fanbase eingebracht.
DeWolff stehen für modernen Retro-Rock mit Seele, handgemachten Sound und eine der spannendsten Rockbands aus Europa.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.


