
Bad Religion gehören zu den wichtigsten und einflussreichsten Punk-Rock-Bands aller Zeiten. Seit ihrer Gründung im Jahr 1980 prägen die Kalifornier die internationale Punk-Szene mit intelligenten Texten, gesellschaftskritischen Themen und einem unverwechselbaren Melodic-Hardcore-Sound. Mit Klassikern wie „American Jesus“, „21st Century (Digital Boy)“, „Generator“, „Sorrow“ und „Punk Rock Song“ beeinflusste die Band Generationen von Musikern und Fans.
Offizielle Webseite: Bad Religion
Die Anfänge in Kalifornien
Bad Religion wurden 1980 in Los Angeles gegründet. Zu den zentralen Figuren gehörten Sänger Greg Graffin, Gitarrist Brett Gurewitz und Bassist Jay Bentley.
Schon früh unterschied sich die Band von vielen Zeitgenossen durch ihre anspruchsvollen Texte. Statt ausschließlich auf Rebellion zu setzen, behandelten Bad Religion politische, philosophische und gesellschaftliche Themen. Diese Kombination aus Inhalt und Energie wurde zu einem Markenzeichen der Band.
Die Architekten des modernen Punk Rock
Mit Alben wie „Suffer“, „No Control“, „Against The Grain“ und „Generator“ schufen Bad Religion die Grundlage für den modernen Melodic Punk und beeinflussten später Bands wie The Offspring, NOFX, Pennywise, Rise Against und viele weitere.
Besonders die markanten mehrstimmigen Chöre und die intelligente Herangehensweise an Songtexte machten die Band einzigartig. Auch nach über vier Jahrzehnten gelten Bad Religion als eine der wichtigsten Stimmen des Punk Rock.
Bad Religion im Paranoyd-Magazin
Bad Religion wurden auch in der Berichterstattung des Paranoyd-Magazins aufgegriffen. Im News-Beitrag Bad Religion: Jay Bentley spricht Klartext über Krisen, Lyrics und neues Album berichteten wir über aktuelle Aussagen des Bassisten zu gesellschaftlichen Entwicklungen, Songtexten und der Zukunft der Band.
Weitere eigenständige Beiträge zu Bad Religion sind in der aktuell vorliegenden Paranoyd-CSV nicht verzeichnet.
Greg Graffin und Brett Gurewitz als kreative Köpfe
Kaum zwei Musiker haben den modernen Punk Rock so nachhaltig geprägt wie Greg Graffin und Brett Gurewitz. Graffin ist nicht nur Sänger, sondern auch promovierter Wissenschaftler und Autor. Seine akademischen Interessen spiegeln sich bis heute in den Texten der Band wider.
Gurewitz wiederum gründete mit Epitaph Records eines der wichtigsten Independent-Labels der Punk-Geschichte und förderte zahlreiche Bands, die später weltweit erfolgreich wurden.
Aktuelle Bandmitglieder
Aktuelle Besetzung
Greg Graffin – Gesang
Brett Gurewitz – Gitarre
Jay Bentley – Bass
Brian Baker – Gitarre
Mike Dimkich – Gitarre
Jamie Miller – Schlagzeug
Wichtige ehemalige Mitglieder
Bobby Schayer – Schlagzeug
Pete Finestone – Schlagzeug
Greg Hetson – Gitarre
Brooks Wackerman – Schlagzeug
Diskografie
Studioalben
How Could Hell Be Any Worse? (1982)
Into The Unknown (1983)
Suffer (1988)
No Control (1989)
Against The Grain (1990)
Generator (1992)
Recipe For Hate (1993)
Stranger Than Fiction (1994)
The Gray Race (1996)
No Substance (1998)
The New America (2000)
The Process Of Belief (2002)
The Empire Strikes First (2004)
New Maps Of Hell (2007)
The Dissent Of Man (2010)
True North (2013)
Age Of Unreason (2019)
Bekannte Songs
American Jesus
21st Century (Digital Boy)
Sorrow
Punk Rock Song
Infected
Generator
Los Angeles Is Burning
Do What You Want
You
No Control
Eine der wichtigsten Punk-Bands aller Zeiten
Bad Religion haben über mehr als vier Jahrzehnte hinweg gezeigt, dass Punk Rock intelligent, kritisch und gleichzeitig eingängig sein kann. Ihr Einfluss reicht weit über die Punk-Szene hinaus und prägt bis heute unzählige Bands weltweit.
Mit einer außergewöhnlichen Diskografie, gesellschaftlich relevanten Themen und einer treuen Fangemeinde bleiben Bad Religion eine Institution der Rockmusik.
Marc Blessing
Marc ist Webmaster, Chefredakteur und Fotograf des Paranoyd Magazins. Als Spezialist für Rock und Metal News sowie Hausfotograf des LKA Longhorns verbindet er Szenekenntnis mit technischem Know-how. Er liefert authentische Konzertberichte, professionellen Content und prägt seit Beginn Qualität, Glaubwürdigkeit und digitale Stärke des Paranoyd Magazins.

